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Vegetarismus - Veganismus für Mensch und Tier

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Vegetarier leben ohne Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch - Veganer zusätzlich ohne Eier, Milch, Eier- und Milchprodukte und Honig:

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Ich war seit ca. mitte 2006 (29) Vegetarier und nun seit mitte 2011 Veganer und dies ohne mir schon über alle möglichen Gründe, warum es das Beste für mich und "die Welt" ist, bewusst gewesen zu sein. Es hilft einem - wie üblicherweise - nur selten jemand im Leben und so ist es auch mit gesunder Ernährung oder was ein Mensch an Essentiellem benötigt und was nicht. Dies muss man selbst heraus finden und sich informieren, was die Menschen alles mit den Tieren "veranstalten" und wird gleichzeitig durch TV und Internet mit Werbung für das Falsche überflutet. Die meisten kommen wohl - so wie ich - nur langsam zum Veganismus. Frau/Mann müssen Zeit aufwenden und über die Gründe nichts tierisches mehr zu essen Bescheid wissen. Siehe auch: Gute Gründe um kein Fleisch mehr zu essen, Massentierzucht, unnötige Tierversuche - Tierschutz und Tierrechte und Gute Gründe um kein Fisch und andere Meerestiere mehr zu essen. Danach ist eigentlich nur noch die Frage, ob man sich selbst und andere weiter anlügen will oder ohne schlechtes Gewissen leben und auch andere Tiere am Leben lassen will und den Schritt zum Veganismus vollzieht, bzw. zum Bio-Veganismus. Siehe auch: Warum der Verzehr von Milchprodukten und Eiern zum Schlachten von Tieren führt (2015) - Veganismus: Man darf sich nicht für Grausamkeit entscheiden können (2016).


Warum keine Eier und Eierprodukte:

Ich fragte mich in der vegetarischen Zeit (weil mir ein sehr alter Arzt empfohlen hat einmal wöchentlich dies zu tun wie wohl viele andere auch, ob es richtig sei Eier zu essen, da dort Krankheitskeime drin sein können (insbesondere bei rohen Eiern und auch das Abschrecken der Eier sei nicht gut, da so Krankheitserreger von der Schale in das Ei gelangen können, was ich aber immer so machte) oder Dioxin, PCB oder andere Lebensmittelvergiftungen und Salmonellen. Aus Eiern könnte Leben entstehen und sie sind eigentlich nicht als Lebensmittel gedacht - von der Natur aus gesehen? Es wurden angeblich auch schon Tierarten ausgerottet deswegen. Ich habe sie aber noch ab und zu gegessen (nur schon mit Mayonnaise viel oder in Teigwaren, Spätzli, etc. auch weil mein vegetarischer Arzt empfohlen hat mind. ein Ei (wegen den Proteinen) pro Woche zu essen, aber nicht mehr. Eiweisse (pflanzliche Proteine) kann man auch sonst über die Nahrung aufnehmen (siehe weiter unten bei was braucht ein Mensch zum überleben). Was genau ist im Eigelb (Bildungs- oder Nahrungsdotter) drin und wozu ist es eigentlich vorgesehen? Heutzutage im Handel erhältliche Hühnereier sind in der Regel natürlich unbefruchtet, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass sie eigentlich gedacht sind, um neues Leben zu entwickeln. 2,5 Millionen männliche Küken jährlich (alleine in der Schweiz) werden gleich nach dem Schlüpfen geschreddert oder vergast.

Warum legen Hühner meistens unbefruchtete Eier? Weil sie nicht vom Hahn bestiegen wurden und trotzdem ständig Eier produzieren, die sie aber immer? selbst mitsamt der Schale essen - es wird vermutet, sie tun dies weil sie wissen, dass diese unbefruchtet sind oder sie Eiweiss-Mangel haben - ob auch Küken (in der freien Natur) die unbefruchteten Eier essen ist mir nicht bekannt, wäre aber möglich, da sie ja auch mit den Inhaltsstoffen "heranwachsen", aber bei Zuchthennen werden die Eier sowieso immer gleich entfernt. In freier Natur legt eine Henne etwa 20 bis 30 Eier und wird 8-15 Jahre alt - in der Batteriehaltung (wo ihnen laufend die Eier weggenommen werden) bis zu 300 Eier pro Jahr und wird nur ca. 1 1/2 Jahre alt. Die Haltung der Hühner, meist in engen Käfigen ist nicht tiergerecht und ein Grund mehr, schon als Vegetarier keine Hühnereier und auch keine Produkte daraus zu verspeisen. Bei Bio-Eierprodukten kann man auch spätestens in der Schweiz nicht mehr sicher sein, wie die Hühner gehalten werden und viele Esswaren werden ja sowieso aus Deutschland importiert oder gleich dort eingekauft. Man kann auch nicht sicher sein, ob ein Ei befruchtet oder unbefruchtet ist, ausser man weiss ganz genau, dass kein Hahn im Spiel war, was bei unveganer Mayo, Eierteigwaren, Zopf und anderen Backwaren, etc. unmöglich ist. Diese vielen Eier in diesem verstörenden Video aus China waren wohl fast alle befruchtet. Besonders eklig sind angebrütete Eier jetzt auch nicht? - Sie wollen (Du willst) noch mehr wissen über Balut?

Eierkarton - Was sehen Sie?:

Für die Produktion eines einzigen Hühnereis von 60 Gramm werden 200 Liter Wasser benötigt (mehrere Quellen - eine andere schreibt von 135 Liter) - 3 Äpfel für ein Ei.

Die Eier-Subventionen in der Schweiz durch den Steuerzahler betragen ca. 3,7 Millionen pro Jahr. - dies wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern: Finanzielle Mittel für die schweizer Landwirtschaft 2018 – 2021 (als PDF beiliegend).

Meldungen: Nach Ostern werden überdurchschnittlich viele Hühner geschlachtet - Nur vier Prozent der Verarbeitungseier sind aus der Schweiz (2010) Skandal in Deutschland: Bio-Eier kommen aus Massentierhaltung (2013) 10'000 Eier als Osterschmuck auf Apfelbaum (2013) Ostereier-Wahnsinn: Eierkonsum steigt an Ostern mächtig an (2015) Salmonellen-Skandal: Bayern Ei darf keine Eier mehr verkaufen (2015) Neues Recherche-Beispiel aus Deutschland zu Bio-Eiern für den Massenmarkt: Auch Bio ist Tierqual (2015) Gegen Dehnungsstreifen: Topmodel reibt sich mit Eiern ein (2016) Wenn die Hasen Eier legen, ist es so weit: Ostern ist da (2016) Ach Du heiliges Ei - ein Symbol des Lebens? (2016) Wachteleier-Bschiss Kontrollen der Detailhändler haben versagt - was passierte wohl mit den Eiern? (2016).

Siehe auch: Fragen und Antworten zum Thema Eier - Sind in deinem Bordmenü Käfigeier versteckt? - Im Artikel über Tierschlachtung in den ersten beiden Abschnitten - Vegane Ei-Ersatzprodukte - 5 Super Ei-Alternativen - Vegane Mayo, dazu ein Bericht: Vegan-Mayo schadet Unilever, behauptet der Konzern.

15 geniale Zutaten, mit denen Du Eier ersetzen kannst - Die zehn besten Ei-Rezepte ohne Ei - Backen ohne Eier: Hier gibts alle Alternativen.


Warum keine Milch und Milchprodukte:

Mein persönliches Problem, warum ich nicht schon früher Veganer geworden bin, war dass ich sehr gerne Milch trank (trotz einem gewissen gesundheitlichen Risiko, das bei Milch offenbar besteht Teil 1-3), wovon ich natürlich bis dahin gar nichts wusste) und über Schokoladenpulver Vitamine und Eisen, etc. aufnehmen konnte, was aber auch mit Soja- und Reisdrinks problemlos geht. Beim Käse (in all seinen Formen inkl. Fondue/Raclette) war es fast noch schlimmer - ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich darauf hätte verzichten können - im Gegensatz zu Milch, wo es (relativ teure) Alternativen wie Reis- oder Sojadrinks sowie Kokosnuss- oder Mandelmilch gibt (auch selber machbar). Andere Milchprodukte esse ich eigentlich schon lange nicht mehr. Die Ersatzmilchprodukte gibt es seit langem in praktisch allen Supermärkten in Bio-Qualität.

Damit eine Kuh regelmässig Milch liefert, muss sie also ca. einmal pro Jahr ein Kalb werfen. Damit Vegetarier Milch trinken, bzw. Käse essen können, müssen dadurch fast gezwungenermassen andere Menschen viele tote Kälber und Kühe essen (man stelle sich vor jede Kuh könnte bis zu ihrem Lebensende leben und es wird laufend weiter künstlich gezüchtet, wie schnell es unglaublich viele Kühe überall hätte). Die Kuh produziert nicht dem Bauern, bzw. den Konsumenten zuliebe ihre Milch. Die Zahlen über die Milchproduktion (erstes Mal kalben, etc.) [1] [2] wie auch zur Lebenserwartung von Milchkühen variieren gem. den Quellen [1] [2] stark im Vergleich zu den beschönigten Zahlen von Swissmilk?). Siehe auch: Zusammenhänge zwischen Milch und Fleisch. Darum ist der logische Schritt als mitfühlendes Wesen, auf sämtliche tierische Milch und tierische Milchprodukte zu verzichten.

Ein springender Punkt ist also - in dieser Liste der Punkt 4: ohne totes Kalb - keine Milch und auch keine Milchprodukte. Auch wenn das trinken und verspeisen von Milchprodukten indirekt zum töten von Tieren beiträgt, hiess das für mich als ehemaliger Vegetarier eigentlich noch lange nicht, dass man diese Tiere (im Falle von Kuhmilch die Kälber und später auch die Kühe) wegen mir umbringen müsste. Es ist aber eine Illusion zu glauben oder zu hoffen (sich selbst belügen), dies sei nicht der Fall, bzw. sei nicht die alltägliche Realität Kuh geht auf Bauer los: Er wollte ihr Kälbchen stehlen (2015). Achtung nachfolgender Facebook-Link ist nichts für schwache Gemüter: Got Milk and Cheese? Von wegen die Milch macht's - das grausame System Milchwirtschaft (Facebook). Die dunkle Seite der Milchindustrie (mit Video). Die frühe Trennung von Kuh und Kalb hat Folgen.

Auch gesundheitlich ist die Milch mehr als bedenklich, dennoch wurde vor kurzem wieder einmal genau das Gegenteil behauptet: "Also doch Milch ist gesund - neue Studie räumt mit Vorurteilen auf". Im Artikel wird u.a. gar nicht erwähnt, dass Milch für die Kalzium-Ausscheidung aus den Knochen verantwortlich ist, weil der Körper übersäuert und er die Säure mit Kalzium aus den Knochen neutralisieren muss. Es wird auch nicht erwähnt, welche Alternativen es gibt für die Kalzium-Aufnahme und für CLA oder dass es Laktoseintoleranzen bei Menschen gibt. Weiter zeigt Milch zudem ein hohes Allergiepotential und das Verhältnis von Phosphor zu Kalzium ist auch schlecht, etc. In dem Artikel von Zentrum-Gesundheit hat es Fehler; nebst dem, dass ohne Vitamin D keine Calciumaufnahme möglich ist (siehe Zusammenhang von Kalzium-Aufnahme und Vitamin D). Und wie kann man alle diese Nachteile aufzählen und dann schreiben ja ab und zu ein Bio-Naturjoghurt oder ein Stückchen Bio-Käse sei dann schon in Ordnung? Zu Kalzium gelangt man z.B. via kalziumhaltigen Mineralwasser oder über viele vegane kalziumhaltige Lebensmittel und zu konjugierten Linolsäuren (CLA) via z.B. Leinöl oder Walnüsse,etc.

Milch- und Milchprodukte sind halt ein grosser Wirtschaftszweig (wobei die alternativen Produkte ja auch ein grosser Zweig sind, bzw. sein könnten) und da verschweigt man wohl schnell einmal einiges oder lügt ganz einfach.

Siehe dazu (Milch und Gesundheit) auch noch: Wie komme ich als Veganer/in an mein Kalzium und was kann die Aufnahme hemmen? - Milch-Studien von ProVegan.de - Milk Kills, Zeit abzustillen! - Casomorphine: Wie ich meine Milch-Sucht erkannte! - Sag Nein zu Milch.de - Das eiskalte Geschäft mit der Milch: So fördert der Milchkonsum Tiertransporte - Schweizer Obstbauern ohne Vieh erhalten viel weniger Direktbeiträge? - 100'000 Hektar Land zum Futteranbau für 100'000 Milchkühe - Russland und China bauen Mega-Agrarbetrieb und warum vertragen z.B. Asiaten keine Milch? - Langzeitstudie: Viel Milch senkt womöglich die Lebenserwartung - Einer Studie zufolge steigert ein hoher Verzehr von Milchprotein das Prostatakrebsrisiko um 22% - Warum Veganer Milchprodukte ersetzen - Noch mehr Gift in der Milch? - Hormonelle Akne durch Ernährungsumstellung auf vegan verschwunden - Milchprodukte verlieren: Empfohlene Menge in englischer Ernährungsempfehlung fast halbiert? - Nicht nur Schoggi und Milch: Mineralöl-Spuren im Kinder-Riegel - Migros ruft Gorgonzola wegen Listerien zurück.

Die Milch machts - Die Werbelüge zur "gesunden" Milch:

Die Milchmärchen - machen Sie den Faktencheck rund um das Thema Milch (2016)

Älterer Faktencheck: Enthält Milch Eiter? (2013) - Milchdegustation: Wie hätten Sie reagiert? (2016)

Milch bedeutet immer Leid: 3 Minuten aus dem Alltag für Kühe in der Milchproduktion (Deutschland, 2015)

7,4 Millionen für Milchwerbung Lovely melkt die schweizer Steuerzahler - dies wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern: Finanzielle Mittel für die schweizer Landwirtschaft 2018 – 2021 (als PDF beiliegend). Bundesamt vergeudet Steuergelder um die Qualität von Milch zu überprüfen. - Milchlobby geht seit wann? in schweizer Kindergärten und Schulen und serviert gratis Pausenmilch - auch 2016. - Schweizer Milch ist in China heiss begehrt (2016) - Schweizer Milch für Krisenregionen: Bund verbuttert Millionen für Milch-Hilfe (2016).

Auch in den besten Haltungsformen werden Kühe und Kälber voneinander getrennt, damit Menschen die Milch trinken können (Kurz-Doku, Albert-Schweitzer-Stiftung, 2015)

Verheizt für billige Milch - Das Leiden der deutschen Turbokühe (Video-Doku, ARD, 2015) - Euter einer (alten) Kuh, die noch nie schwanger war.

Traurige Fakten und Hintergründe der Milchwirtschaft - VgT 2015 (doppelklick zum vergrössern)

Schafe und Ziegen: Warum wir nichts von ihnen konsumieren sollten (2015) - 13 Gründe, keine Ziegenmilch zu trinken (2016) - Schweiz: Ziegenmilch und Ziegenkäse sind immer mehr gefragt (2016) - Geissenmilch boomt in der Schweiz - nun soll Mensch also Ziegenmilch trinken und Ziegenkäse konsumieren, nur weil dies weniger schädlich für das Klima ist? Und was ist mit den Tieren? - siehe vorhergehende Links, es ist genau dasselbe wie mit Kuh und Kalb - und wie viele Geissen bräuchte es wohl, um die Menge Milch zu produzieren, welche durch die Kuhmilchproduktion jährlich produziert wird? (2017) - Ziger-Käse kommt gar nicht von der Ziege? - dann nimm doch lieber diesen veganen Schabzigerklee-Käse (2017).

Die Zustände bei der Massentierhaltung - der intensiven Milchwirtschaft und Fleischzüchtung auf engstem Raum - sind, wie auch bei der Eierwirtschaft, eines Tieres unwürdig. Es ist auch eine Tatsache, dass man als Vegetarier indirekt zum Klimawandel beiträgt, da auch wenn die Menschheit nur noch Milch trinken und Milchprodukte essen würde (insbesonders Butter, Käse und Sahne/Rahm verursachen hohe Treibhausgasemissionen durch Erzeugung und Verarbeitung), zwar weniger, aber doch viele Nutztiere dafür gehalten, bzw. laufend getötet werden müssten und diese meist Futter (wie Soja - grösstenteils Gen-Soja - oder Weizen) aus dem Ausland als Kraftfutter dazu bekommen, um die Milchleistung zu steigern. Für dieses spezielle Kraftfutter werden für die Anbauflächen Wälder und Regenwald abgeholzt und gleichzeitig fehlt es den armen Ländern an Nahrungsmitteln. Obwohl gentechnisch verändertes Tierfutter in der Schweiz verboten ist, könnten man doch z.B. via Verzehr importierter Milchprodukte (deren Milch von Kühen kommt, die solches Futter bekommen), welche bisher nicht gekennzeichnet werden müssen [1] [2] [3], diese Gentechnik indirekt unterstützen - über die gesundheitlichen Langzeitfolgen weiss man noch nichts? Auch Bio-Milch und Milchprodukte sowie Bio-Eier und Bio-Eierprodukte (wo Gentechnik nicht erlaubt ist) sind aus allen obengenannten Gründen keine Lösung. Milchersatz: Die 10 besten veganen Milch-Alternativen. Leben Vegetarier ungesund?


Was braucht ein Mensch wirklich zum (über)leben und wie oft?:

Alles, was der Mensch zum (über)leben braucht, sind nebst sauberem Trinkwasser essentielle Stoffe. Das sind Mineralstoffe, Vitamine, Proteine, bzw. Eiweisse aus Aminosäuren. Soziale Kontakte sind sicherlich auch nicht schlecht.

Essentielle Fettsäuren sind Omega-3 und Omega-6. Omega 3 und 6 Fettsäuren sind z.B. im Pflanzenöl, so kann niemand behaupten, man müsse deswegen zwingend Fische verspeisen. Ein sehr gutes Produkt ist z.B. dieses hier (von den Ölen her aber es ist kein Bio), da es mit Sonnenblumen-, Raps- und Leinöl (gesättigte Fettsäuren 9g, Einfach ungesättigte 37g, Mehrfach ungesättigte 46g) den gesamten Bedarf deckt. In z.B. Bio-Olivenöl und Bio-Kokosnussöl sind hingegen praktisch gar keine Omega-Fettsäuren zu finden. Diese haben dafür andere Qualitäten, die der Gesundheit dienen. Gefässschützendes Olivenöl. Insbesondere das Kokosnussöl ist ein wahres Wundermittel [1] [2] [3] [4]. In der heissen Küche, zum Braten, Backen oder als Brotaufstrich gehört Kokosfett (Bio-Kokosöl gibt es längst auch in Supermärkten) zu den Fetten der Wahl, für die kalte Küche und für Salate sind es hochwertige kaltgepresste pflanzliche Öle. Durch diese Kombination kann der Organismus wie aus einem Selbstbedienungsladen genau die Fettsäuren aufnehmen, die er zu seiner Versorgung und Gesunderhaltung braucht. Zusätzlich hat der Körper so auch noch den Bedarf an Omega 3 und 6 Fettsäuren gedeckt, was auch z.B. mit Nüssen, insbesondere mit Bio-Walnüssen möglich ist oder mit Bio-Samen und Bio-Kernen (Was ist der Unterschied zwischen Kernen und Samen?).

Pflanzenöle und Gesundheit?: Kaltgepresste Pflanzenöle seien gute und gesunde Fette - selbstverständlich nicht im Übermass - doch was genau heisst nicht im Übermass? Von ProVegan, bzw. der WHO wird eine Fettaufnahme empfohlen, die 15% der Gesamtenergieaufnahme entspricht (PDF - Seite 15). Vegannews schreibt in einem längeren Artikel, dass Pflanzenöle unnötig und sogar potenziell gesundheitsschädlich sind - Auf ProVegan ist auch folgendes zu finden? Empfohlen werden von ProVegan insbesondere Leinsamen, wobei unbehandelte Leinsamen - auch nach Quellung - meist unverändert das Verdauungssystem des Menschen verlassen, weshalb eine nennenswerte Aufnahme der Inhaltsstoffe (z. B. Linolsäure und Linolensäure) ausbleibt? Also wären wohl Bio-Kernen und Bio-Nüsse (habe eine leichte Erdnussallergie) besser. Offenbar ist auch das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren (hier sieht man auch den Fettgehalt von veganen Fettquellen) wichtig für unsere Gesundheit. Es gibt übrigens auch Meinungen im Internet, dass zuviel Cholesterin gar nicht schädlich für den Körper sei (nach einmal pendeln kam auch diese Antwort?). Was ich auch noch gependelt habe, während ich diesen Artikel gelesen habe, war die Frage, ob es für Menschen gesund sei biologische kaltgepresste Pflanzenöle (das Beste in diesem Bereich) zu konsumieren - die Antwort kam schnell - Nein. Mein Problem, dass ich somit habe ist, dass sehr viele von mir in den letzten Jahren konsumierten Bio-Produkten (z.B. Bio-Brot-Aufstriche auf die ich eigentlich nicht verzichten will) Bio-Pflanzenöle beinhalten.

Ich habe nun 2016 für mich beschlossen, dass ich nicht mehr weiter zunehmen will, nicht wegen angeblich leicht zu hohem Cholesterin, es gibt ja auch noch andere Gründe Pflanzenöle zu vermeiden. So mache ich nun wohl mehrheitlich Salatdressings ohne Öle [1] [2]. Ich esse viel und gerne Salat (bis vor kurzem immer mit Bio-Pflanzenölen) und weil ich dazu meist später noch z.B. Bio-Kernenmixe, Bio-Nüsse, Bio-Chips oder Bio-Bratlinge (Tofu, Lupinen, etc.)/Bio-Gemüse/Bio-Teigwaren mit Bio-Ölen oder Bio-Saucen gegessen habe, war es so wahrscheinlich zu viel an Fett. So waren meine Cholesterin-Werte 2015 ganz leicht erhöht, was gem. Arzt "normal" sei, gegenüber 2012 kurz nach der Umstellung auf Vegan 2011 sind sie jedoch gesunken - es sieht aus, ob die Grenzwerte nach unten geschoben wurden, weil der Cholesterin-Wert 2015 nicht mehr unter dem Grenzwert lag bei der Blutuntersuchung.

Eine übersichtliche Seite im Internet wo sämtliche Inhaltsstoffe von sehr vielen Lebensmitteln über eine Suchmaske ersichtlich sind ist z.B. die Seite des Deutschen Ernährungsberatungs - und Informationsnetzes oder die Seite "Zutatencheck - Inhaltsstoffe prüfen" von Vegpool.de. Auch noch wichtig seien Antioxidantien - was enthält Antioxidantien? Auch ausreichende Bewegung (wie viel?) kann sicherlich nicht schaden (Sport?) und Hygiene.

Einige gute vegane Proteinlieferanten: Getreide - z.B. Vollkornbrot, Getreideflocken (v.a. Haferflocken), Reis, Nüsse, Kerne und Samen oder andere Hülsenfrüchte wie z.B. Erbsen, Linsen oder Bohnen (weisse & Kidney), Sprossen und Keimmlinge (aus dem Supermarkt oder selber ziehen: Bio-Keimsaaten und Keimgeräte? - Gefahren der Sprossenzucht), Gemüse vor allem grünes, Hefe sowie Bio-Gartenkresse als Beilage in Bio-Salaten und Weizeneiweiss-, Pilz-, Soja- und Lupinen-Produkte [1] [2].

Weitere Proteinlieferanten (Superfood) sind Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Bio-Moringa, Bio-Gerstengras, Bio-Weizengrassaft, Bio-Hülsenfrüchte, Bio-Buchweizen in Suppen oder Saucen. Eine Übersicht über Bio-Superfood (gibt es auch in anderen veganen-Online-Shops und z.T. auch in Supermärkten wie z.B. Bio-Chiasamen). Gerstengras: Prädikat: bestes Lebensmittel? Chia-Samen: Wirkungen und Nebenwirkungen [1] [2] [3]? Mit Schweizer Superfood kannst Du es nicht besser, aber länger (siehe betreffend Spirulina beim Punkt Vitamin B12). Öko-Test untersuchte Superfoods, das Ergebnis ist erschreckend? - Superfood: Welche heimischen Alternativen gibt es? - Gute Alternativen zu Superfoods.

Der Bedarf lässt sich also problemlos durch eine rein vegane Lebensweise (z.B. durch frische vegane Bio-Lebensmittel) abdecken und wenn man noch Nahrungsergänzungsmittel (wie Superfoods) zu sich nimmt, welche sämtliche Mineralstoffe, Vitamine (z.B. Vitamin B12 - siehe weiter unten) und evtl. sogar noch Folsäure enthalten, dann kann man eigentlich nichts falsch machen, ausser den "Tagesbedarf" an Vitaminen darf/sollte man nicht überschreiten. So sollte man bei den Vitaminen A, D und E vorsichtig sein, z.B. bei dem Nahrungsergänzungsmittel, dass ich ab und zu einnehme (obwohl ich viel Gemüse und auch oft Früchte esse) steht es enthalte 10mg Vitamin E (dies sei der 100%ige Tagesbedarf gem. dem Produkt) und auf dieser Seite steht erst ab 200mg bestehe ein Risiko und noch anderes. Was mich bei diesem Artikel unter Klassenarbeiten.de ein wenig beunruhigt, ist dass wenn man die Tabletten dauerhaft einnimmt, der Körper nicht mehr gleich viele Vitamine aus der Nahrung aufnimmt, was aber aber bei einer Tablette so einmal pro Woche oder alle zwei? - je nachdem, was man gegessen hat, kaum der Fall sein kann. Ein kompetenter Arzt für innere Medizin hat mir auf jeden Fall einmal vor einigen Jahren eine solche Kur mit einem Burgerstein-Nahrungsergänzungsmittel verschrieben, wo ich dann jeden Tag eine solche Tablette einnehmen sollte. Die ganze Sache mit den Nahrungsergänzungsmitteln scheint ein wenig umstritten zu sein und Bedarf wohl noch weiterer Forschung. Bei Multivitaminpräparaten (auch ein Nahrungsergänzungsmittel) fehlen auf jeden Fall Fettsäuren, Aminosäuren und Proteine. Siehe betreffend den günstigeren Nahrungsergänzungsmittel aus dem Supermarkt auch weiter unten bei den Fragen an mein Pendel.

Dies hat zwar nicht direkt mit "überleben" zu tun, aber es gibt weiter auch die Meinung, dass sich Menschen gem. ihrer Bluttgruppe ernähren sollten (der Rhesus-Faktor scheint nicht und der Sekretor-Status wichtig zu sein). Um seinen Sekretor-Status herauszufinden, muss ein Test gemacht werden, wo man wohl zuerst einen Arzt finden muss, der sich damit auskennt - allgemein über die Blutgruppenernährung wird hier diskutiert. Ich hoffe, dass einiges nicht stimmt, bzw. die ganze Theorie, denn in meinem Fall müsste ich z.B. auf Kokosnussöl verzichten, was ich nur sehr ungern tun würde - gem. den Antworten meines Pendels (unten) kann man sich also nicht 100%ig auf die verlinkte Tabelle verlassen..

- Stimmt die Theorie mit der Blutgruppenernährung, also dass Menschen Nahrung auf Grund ihrer Blutgruppe (plus ihrem Sekretor-Status) unterschiedlich gut ertragen? - Antwort: Ja
- Ist die Tabelle betreffend Blutgruppenernährung auf geschichtschronologie.ch zu 100% korrekt? - Antwort: Nein

Wie oft ein Mensch essentielles benötigt ist offenbar sehr Individuell und auch eine Wissenschaft für sich (Tagesbedarf, Speicher, etc.) Im Internet findet man nicht wirklich viel konkretes dazu, ausser die wohl weitverbreitete Meinung, man brauche viel (alles) und das auch noch täglich, was ich nicht glauben kann (da wären ich und Menschen in ärmeren Ländern längstens tot?): Sie brauchen 91 Nährstoffe in der Nahrung - jeden Tag? Auch hier: Ernährung Bausteine, Tagesbedarf, Wirkungen wird wohl ein wenig übertrieben, was den Tagesbedarf betrifft? - die Seite ist auch sonst nicht in Ordnung, weil z.B. Pflanzenöle beim Fett und all die oben erwähnten veganen Proteinlieferanten als alternative Quellen der tierischen Produkte, etc. fehlen. Ebenfalls bei diesem Nährwertrechner aus Deutschland ist der Tagesbedarf sehr hoch angesetzt? Siehe auch: DGE-Position zu veganer Ernährung und Kein Mangel durch vegane Ernährung.

Wie ist das nun mit den Kalorien - Wie viele Kilokalorien (Kalorien) braucht ein Mensch wirklich täglich zum überleben?

Heutzutage sind auf den meisten Lebensmittel 2'000 Kilokalorien (kcal) als täglicher Bedarf angegeben, um zu überleben! Wichtig scheint mir in diesem Zusammenhang das Wort überleben zu sein, was zwar nicht auf den Packungen selbst aber z.B. auf diversen Gesundheits- oder Ernährungsseiten im Internet steht. Die schweizerische Gesellschaft für Ernährung schrieb z.B. auf ihrer Webseite, dass der durchschnittliche Energie-Bedarf von 2'000 kcal als Referenz für viele Männer zu tief und für Kinder zu hoch sei. Weiter schreiben sie betreffend Energiebedarf: "Der Grundumsatz selbst wird bestimmt durch Gewicht, Körpergrösse, Körperzusammensetzung (mehr oder weniger Muskeln oder Fett) und genetische Faktoren (z.B. das Geschlecht). Die Körperzusammensetzung eines Erwachsenen verändert sich mit dem Alter, der Grundumsatz geht zurück. Dies erklärt, warum sich selbst bei gleich bleibender körperlicher Aktivität der Energiebedarf im Laufe der Jahre vermindert. Dieser Minderbedarf beträgt im Schnitt 50 bis 100 kcal pro Lebensjahrzehnt". In einem Artikel auf der Kassensturz-Seite des schweizer Fernsehens, welche sich ebenfalls auf die schweizerische Gesellschaft für Ernährung bezog, stand geschrieben, dass ein durchschnittlicher Erwachsener (ohne zu erwähnen, dass dies bei Frauen und Männern unterschiedlich ist) 2'500 Kilokalorien benötige. Auf einer Lebensmittelpackung, an die ich mich nicht erinnern kann, las ich auch schon von einem Bedarf von ca. 1'700 Kilokalorien täglich.

Weil ich oft viel weniger Kalorien zu mir nehme, als die zum Überleben empfohlene tägliche Menge, oft bis meistens sind das unter 1'000 Kilokalorien oder knapp darüber. Deswegen und auch weil ich schon mehrmals drei Tage am Stück gefastet habe müsste ich eigentlich längst magersüchtig/untergewichtig (Minderbedarf und Alkohol eingerechnet) sein, was ich aber nicht bin. Wenn alle täglich so wenig Kalorienreiches zu sich nehmen würden, wäre die Lebensmittelindustrie (vor allem diejenige, die Tierprodukte verkaufen will) wohl bald pleite? Zunehmen kann man übrigens auch mit vegetarischer und veganer Nahrung. Sport oder Fitness betreibe ich schon lange nicht mehr (aus verschiedenen Gründen) und sitze meist den ganzen Tag, ausser ich laufe z.B. zum Einkaufen. Patrick Reiser (Profibodybuilder) hat trotz Veganismus ein schlechtes Gewissen, dass er oft so viel essen muss?

Hier habe ich noch eine Auswahl von Bedarfsrechnern, die im Internet verfügbar sind und wo in meinem Fall ganz unterschiedliche Empfehlungen herauskamen (das geht von 1'700 kcal Grundumsatz = Kalorienmenge, die der Organismus zum Überleben brauche bis zu 2'000 kcal oder sogar 2'500 kcal Gesamtenergieumsatz = Kalorienmenge, die man angeblich effektiv pro Tag benötige): Energiebedarfs- und Energieverbrauchsrechner - interaktive Energie-Bedarfsrechnung mit Gewichtsanalyse - Kalorienrechner - Kalorien Grundumsatz und tatsächlicher Energiebedarf

Fragen ans Pendel betreffend Kalorien:

- Die benötigte Kalorienzufuhr (Gesamtenergiebedarf) von in meinem Fall ca. 2'000 Kilokalorien pro Tag ist doch falsch und viel zu hoch? - Antwort: Ja
- Sollte man generell (wenn man nicht intensiv Fitness oder Sport betreibt oder nicht unterernährt/magersüchtig ist) nur essen, wenn man auch wirklich Hunger hat? Dies scheint eine heikle Frage zu sein, da gem. Artikel der Welt, angeblich viele Menschen gar kein echtes Hungergefühl mehr verspüren, was ich mir aber nicht wirklich vorstellen kann (wenn ich ein paar Stunden in den Tag lebe ohne zu Essen bekomme ich irgendwann ein "echtes" Hungergefühl, welches aber z.B. nach ein bis zwei Tagen fasten (also nichts essen), praktisch verschwunden ist - oft esse ich z.B. morgens Brot, obwohl ich noch gar kein Hunger habe, nur damit ich etwas gegessen habe, möglicherweise ist dies der Grund für die Antwort) - Antwort: Nein (aber nicht eindeutig). Dazu habe ich einen interessanten Artikel über intermittierendes Fasten gefunden. Wikipedia hat auch einen Artikel über Intermittierendes Fasten.

Wie lange kann ein "gesunder" Mensch ohne Nahrung und ohne Wasser überleben? - Was sind Kohlenhydrate? - Was sind Balaststoffe/Nahrungsfasern? - mögliche Gefährdungen durch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente


Wie ist das ganz genau mit dem Vitamin B12 - Überdosierungen von Vitaminen und Mineralien?:

Als erstes ist es wohl wichtig zu wissen, dass zurzeit Vitamin B12 (Cobalamine) in keinem Pflanzenprodukt (inkl. Früchte) enthalten ist. Selbst mein Pendel, welches ich dazu befragt habe, bestätigte dies. Es gibt jedoch offenbar bio-verfügbares-aktives B12 in einer Wurzel (Quecken), siehe weiter unten.

Die empfohlene Tagesdosis lag gem. einem Nahrungsergänzungsprodukt von acttilife bei 1 µg (Mikrogramm) 3 µg seien 300% (Neu seien 2,5 µg 100%). VEBU bezieht sich auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und empfiehlt 3 µg/pro Tag. Die Albert-Schweitzer-Stiftung gibt 3-10 µg täglich oder 2'000 µg pro woche als Empfehlung weiter? Jeden Tag 50 bis 100 μg zu supplementieren, oder aber wöchentlich 2'000 μg einzunehmen, verteilt auf zwei Einzeldosen empfiehlt vegan.eu in einem Artikel von 2016 (eher 5-10 μg und braucht es das täglich)? Die US-amerikanische Academy of Nutrition and Dietetics empfehle sogar eine Supplementierung mit 500-1'000 µg Cyanocobalamin (eine der vier Vitamin-B12-Formen) mehrmals wöchentlich?

Dr. Schweikart von VitaminB12.de empfiehlt Oral 150-250 µg pro Tag (und dies im Normalfall - kaum zu glauben, ist das Business?). Bei vitaminb12.de steht dazu noch, dass bei oraler Einnahme der Körper über den Intrinsic Factor maximal 1,5 µg pro Dosis aufnehmen könne (egal wie hoch diese gewählt werde - wenn dies korrekt ist, was macht es dann für einen Sinn solch hohe Dosen zu empfehlen? - Weil ein Teil der Dosis passiv - "etwa" 1% - unabhängig von diesem Faktor in die Zellen gelange - wie hat man das wohl herausgefunden?). Im Wikipedia-Artikel über diesen Intrinsischen Faktor steht nichts von diesen 1,5 µg (auch im englischen nicht) weiter schreibt die Wikipedia, dass "hochdosiert" täglich 1 bis 2 mg notwendig seien, um einen B12-Mangel zu behandeln? Es gibt in einem schweizerischen veganen Onlineshop ein Produkt, welches tatsächlich 2'500 µg Methylcobalamin pro Lutschtablette enthält - es werde vom Körper jedoch davon nur etwa 0,5 - 1,0 % tatsächlich aufgenommen, das bedeute effektiv 12,5 - 25 μg. Es gibt sogar 5'000 µg Vitamin B12 Hydroxocobalamin Kapseln.

Es gibt jedoch im Internet irreführende Aussagen zu Produkten, wie z.B. über die Superpflanze Moringa (Meerrettichbaum), welche aber auch kein B12 enthält. Auf ein oder zwei Seiten wurde dies behauptet, ein deutsches Institut (welches genau ist jedoch nicht erwähnt), habe das Moringa getestet und es sei eine Menge B12 (1,4g pro 100g) enthalten. Das dem nicht so ist, zeigen jedoch andere Test's (einer aus der Schweiz, einer aus Deutschland und aus den USA, was ja mein Pendel auch bestätigt hat. Ich habe mir übrigens eine solche Dose gekauft (ziemlich teuer, weil ich eben zuerst dachte es habe B12, ohne das Pendel zu befragen, ob es B12 enthält). Nehme nun doch ab und zu Moringa als Nahrungsergänzung, aber zusätzlich B12-Produkte.

Weiter wird hier behauptet, dass in Luzerne, Beinwell, Miso (Sojaprodukt), Katzenminze, Sauerkraut und Algen (welche keine, bzw. spezielle Pflanzen sind) Vitamin B12 enthalten sei. Ausser der Algen (z.B. Nori mit 15 µg?) enthält nichts für den Menschen verwertbares Vitamin B12 (mit der Food-Liste aus den USA überprüft - war nicht alles dort - Miso enthält angeblich ganz wenig B12 aber gem. der deutschen Wikipedia kein für den Menschen verwertbares - wohl weil der Anteil mit 0,0xx Mikrogramm zu klein ist wie bei Tempeh - gem. der englischen Wikipedia ist unsicher ob das wenige B12 in Tempeh bioaktiv verfügbar ist) auch Sanddorn nicht. Im Artikel "Sauerkraut - Gesund und günstig, aber irgendwie out" von srf.ch wird behauptet er enthalte B12 (sogar reichlich), aber gem. Food-Liste aus den USA hat Sauerkraut 0,0 µg. Im Kommentar von diesem Artikel wird noch behauptet, dass Wildkräuter und Kohl B12 enthielten. Auf Geo.de steht über Vitamin B12, dass Sanddornsaft, Algen, Weizenbier, Sauerkraut, fermentierte Sojaprodukte, Wurzelgemüse und anderes pflanzliches überwiegend oder ausschliesslich B-12-Analoga enthalte.

Spirulina (zählt zu den Bakterien) enthält viel Vitamin B12, doch wie bei den Algen scheint es damit ein Problem bei der Verwertung zu geben, weil nur gerade 20% für den Menschen verwertbares Vitamin B12 enthalten ist, was aber auch bei tierischen Produkten, die Vitamin B12 enthalten, genau dasselbe ist, wie die deutsche Wikipedia im Artikel Spirulina schreibt. Ein zu viel der nicht verwertbaren B12-Analoga (80% bioinaktiv) könne sogar gem. B12-Tipps der deutschen veganen Gesellschaft die Vitamin B12 Resorption komplett blockieren. Gem. dieser Food-Liste aus den Usa (Spirulina eingeben) enthält Spirulina 0µg B12 (was mir seltsam erscheint, vielleicht haben die Forscher in den Usa gar kein bioaktives B12 also nur B12-Analoga (B12-Pseudovitamin) gefunden, oder wissen, dass es die gesamte Resorption blockieren kann und schreiben darum Spirulina (roh oder getrocknet) enthalte 0 Mikrogramm B12? - auch in der englischen Wikipedia steht 0µ B12 und es sei eine ungeeignete B12 Quelle). Als adäquate B12-Quelle wird auch noch zur "Alge" namens Afa geraten, die gem. Pendelbefragung dafür nicht empfehlenswert ist. Es werden noch zwei Algentypen als möglicherweise gut (bioaktives B12.) im Internet gehandelt, nebst der bereits erwähnten Nori-Alge - in der engl. Wikipedia steht im Artikel zur Nori-Alge, dass Seaweed (also Algen) allg. 0,0μg B12 enthalten. Zum einten wird noch von Dunaliella salina und zum anderen von Chlorella pyrenoidosa berichtet, wo mit Studien - insbesondere bei Dunaliella salina bewiesen sei, dass ihr B12 bioverfügbar sei und ca. 30µg pro 100g enthalte - in der englischen Wiki steht nichts davon. Die Pendelbefragung betreffend B12 und Dunaliella salina ergab nein. Zur Chlorella pyrenoidosa steht in der deutschen Wiki einzig, dass es diese Art gar nicht gibt? Siehe auch Risiken beim Verzehr von zuviel Algen - ein zu viel an bioinaktivem B12 ist gem. der deutschen veganen Gesellschaft auch nicht gut.

Betreffend der im Wikipedia-Artikel Spirulina erwähnten Studie, wo man Kindern mit B12-Mangel Spirulina (nicht bioaktives B12) gab und die B12-Werte im Blut danach ersichtlich stiegen, aber die Krankheitssymptome nicht verschwanden, fragt man sich, was das für Krankheitssymptome gewesen sind. Wenn die Ursache der Symptome beschädigte Nerven waren (Vitamin B12 ist u.a. wichtig für die Nerven und speziell für die Bildung der Myelinschicht), dann würde es logisch erscheinen, dass die Symptome nicht sofort oder gar nicht mehr verschwanden, weil sich beschädigte Nerven "normalerweise" nicht von selbst regenerieren (siehe Remyelinisierung). Das Problem habe ich übrigens gem. meinem Pendel auch seit ca. 2005 (das Myelin um die Nervenfasern im Rückenmark beschädigt ist), doch bei mir ist nicht ein Vitamin B12 Mangel schuld an der Nerven-Schädigung - sondern Borrelien. Antikörper wurden im Blut nachgewiesen. Siehe auch Zeckenkrankheit und Neuropsychiatrie und Diagnostik der Lyme-Neuroborreliose. Der Neurologe war nicht bereit die Nerven zu untersuchen, bzw. machte das falsche (ein VEP statt ein SEP und damals hatte ich noch gar keine sporadischen Gesichtsfeldausfälle - erst Jahre später). So ein SEP ginge ganz einfach und wäre in 20 Minuten erledigt. Ich hätte nichts zu sagen, was wie untersucht werden soll meinte der Neurologe in Zürich und drängte mich zu gehen - als ob er einfach kein SEP machen wollte - vielleicht weil ich etwas von Borrelien-Symptomen erzählt habe? Zu einem Neurologen gehe ich wohl nicht mehr - helfen könnte er sowieso nicht und wenn die Hausärzte und Neurologen dies nicht untersuchen wollen ist es ja nicht mein Problem. Auch die IV-Stelle drängt die Ärzte seltsamerweise nicht, die Nerven genauer zu untersuchen. Die Forschung für Medikamente zur künstlichen Remyelinisierungen laufen so viel ich weiss z.B. in den USA, aber bestimmt noch an anderen Orten, darum habe ich noch immer Hoffnung, es gäbe irgendwann ein solches Heilmittel.

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Wo hat es nun das für den Menschen verwertbare Vitamin B12, welches nicht schädliche Auswirkungen haben kann (wie z.B. Spirulina - besonders viel B12 und B12-Analoga)?:

- In Getränken die mit Vitamin B12 angereichert sind (z.B. Rhäzünser plus) - Ist da nur "verwertbares" B12 enthalten - also kein B12-Analoga? - Antwort (vom Pendel): Ja, sofern die Resorption gut funktioniert (siehe weiter unten)
- Auch in den Energiedrinks hat es ja B12, aber diese sind wohl nicht zu empfehlen, vor allem nicht in hohen Mengen und für Kinder schon gar nicht wegen Koffein/Taurin?

- In speziellen veganen Lebensmitteln, die mit Vitamin B12 angereichert sind (z.B. die mir nicht schmeckende Vegi-Mayonaise mit B12) - Ist B12-Analoga enthalten? - Antwort: Nein

- In Kakao-Produkten, die man in Getränke mischen kann (z.B. Suchard Express ohne Zucker mit B12, aber nicht Bio) - Ist da nur verwertbares B12 enthalten? - Antwort: Ja
- In speziellen Tabletten (z.B. Dose Veg 1 mit Cyanocobalamin nicht Hydroxocobalamin) - Ist da nur verwertbares B12 enthalten? - Antwort: Ja, pro Tablette 10µg B12 (Cyanocobalamin).

- Ist Hydroxocobalamin (Vitamin B12b) oder Methylcobalamin (MeB12) wirklich besser als Cyanocobalamin (Vitamin B12) geeignet für Nahrungsergänzungsmittel? - Antwort: Nein
- Benötigt ein Mensch mehr als 3 µg Vitamin B12 täglich? - Antwort: Nein
- Ist die Resorption von B12 auch bei gesunden Menschen - wie bei fast allen Dingen, die im Körper resorbiert werden können, unterschiedlich? (auf die Frage komme ich, weil ein Arzt mir sagte, bei mir sei die Kupfer-Resorption schlecht) - Antwort: Nein
- Angeblich reiche ein aufgefüllter B12 Speicher bei gesunden Erwachsenen für ca. 20 Jahre, wo man ohne Vitamin B12 leben kann, stimmt das? - Antwort: Nein
- Zusatzfrage: Sollte Vitamin B12 täglich zu geführt werden (bei allen gleich - Jung und gesund)? - Antwort: Nein
- Zusatzfrage: Sollten ältere Menschen es täglich zwingend einnehmen? - Antwort: Nein

- Zusatzfrage: Sollten es Menschen mit Magendarm-Schleimhaut-Problemen täglich einnehmen? - Antwort: Ja

- Zuviel Vitamin C im Körper könne vorhandenes Vitamin B12 zerstören (werde diskutiert - was ja bei Sanddorn und Moringa als Nahrungsergänzung ein Problem sein könnte)? - Antwort: Nein

- Stimmt es, dass die benötigte Tagesdosis von Vitamin C bei ca. 60mg liegt? - Antwort: Ja
- Ist bei Fleischessern und Fischessern der Vitamin-B12 Mangel wirklich noch weiter verbreitet? - wäre logisch, wenn Theorie mit B12-Analoga stimmt - da auch die grosse Mehrheit der Menschheit? - Antwort: Ja
- Weiter oben habe ich geschrieben, dass "zurzeit" B12 in keinem Pflanzenprodukt vorkommt - ist es möglich die Samen von "Pflanzen" gentechnisch zu verändern, so dass sie Vitamin B12 enthalten, ohne sie jedoch steril zu machen und so möglicherweise abhängig von einem Lieferanten zu sein (Beispiel Golden Rice mit Vitamin A - Golden Rice hat versagt?)? - Antwort: Ja
- Könnte man die Bärwald-Methode (wie hier beschrieben - auch B12-Analoga ist dort einfach beschrieben) verwenden, um bioaktives B12 in veganen Lebensmitteln zu fermentieren? - Antwort: Ja

- Kann B12 Analoga wirklich die Resorption von Vitamin B12 komplett blockieren? - was dann bei Lebensmitteln, die viel B12 enthalten wie z.B. Spirulina oder Kalbsleber am schlimmsten wäre? - Antwort: Ja
- Ist Spirulina wirklich am schlimmsten (gem. Wikipedia enthält es 57 µg auf 100g, aber gem. der Food-List aus den USA 0 µg), hat es möglicherweise 0 µg verwertbares Vitamin B12? - Antwort: Ja, aber es enthalte verwertbares B12, sei jedoch nicht zu empfehlen (siehe obige Frage).

- Sind Nahrungsergänzungsmittel aus dem Supermarkt (wie z.B. actilife all in one depot) welche viele Vitamine (auch B12) und Mineralstoffe, jedoch z.B. kein Vitamin K und keine Proteine enthalten grundsätzlich empfehlenswert? - Antwort: Ja

- Zusatzfrage: Bei dauerhafter Einnahme diesen synthetischen Nahrungsergänzungsmittel gewöhnt sich der Körper an diese und kann weniger Vitamine aus der Nahrung aufnehmen? - Antwort: Ja

- Zusatzfrage zur obigen: Gilt das auch für die Mineralstoffe in diesen künstlichen Nahrungsergänzungsmittel? - Antwort: Nein

- Angeblich brauchen Raucher ja mehr Vitamine (Wieviel Vitamine braucht ein Mensch?) - Antwort: Ja
- Kann regelmässiges tägliches rauchen wirklich Krebs auslösen (nebst den schrecklichen Bildern steht ja sogar jeder Packung "rauchen ist tödlich" - nicht kann sein)? - Antwort: Nein
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- Beim Beta-Carotin (wirkt eigentlich krebshemmend im Zusammenspiel mit Vit. C, E und Selen - Moringa hat angeblich 2,4 x mehr β-Carotin als Karotten) gibt es aber evtl. ein Problem für Raucher? - Antwort: Nein

- Können jedoch zu viel Beta-Carotine sowohl für Raucher und Nichtraucher schädlich sein? - Antwort: Nein

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Regelmässig Fleisch essen = Übersäuerung (ist auch als Vegetarier oder Veganer möglich, z.B. mit viel Orangensaft oder Essig) = auf Dauer geschädigte Magendarm-Schleimhaut = B12-Aufnahme kaum oder gar nicht mehr möglich.

Siehe auch noch betreffend Vitamin B12: Vitamin B12-Artikel von vegane Kinder.de u.a. mit empfohlen Tagesdosen für Schwangere, Stillende, Babies und Kinder - Diskussion auf Utopia.de betreffend Vitamin B12 - Die Sache mit dem Vitamin B12.

Der menschliche Körper hat zudem einen Vitamin B12 Speicher, der ausser bei Säuglingen theoretisch angeblich bis zu 10 Jahre "halten" kann. In diesem Thread am 5. März auf Facebook (Anmeldung nötig) erzählt eine Dame, bei ihr sei ein Mangel (trotz Supplementierung?) schon nach vier Jahren aufgetreten - unbekannt ist, ob der Speicher zuvor gefüllt war - sie schreibt auch noch über ihre Tochter (Alter unbekannt), die als Mischköstlerin einen B-12-Mangel bekam. Das meiste Methylcobalamin wird in der Leber in der Form Adenosylcobalamin gespeichert. Es gibt auch Quellen, die behaupten, der B12-Speicher leere sich zwar langsam, aber schon innert 2-3 Jahren. Siehe auch hier noch zu B12 ein sehr interessanter (B12 Zugaben für Nutztiere, etc.) lustiger Artikel: Unnatürliches Vitamin B12 from hell.

Ich für mich habe beschlossen, da ich auch noch ab und zu das obenerwähnte Mineralwasser mit zugesetztem B12 trinke, nur noch höchstens ca. einmal monatlich eine Methylcobalamin-Tablette einzunehmen - siehe für das Produkt hier: Methylcobalamin - die biologisch wirksame Coenzym-Form von Vitamin B12. Es muss vom menschlichen Körper nicht umgeformt werden und wird daher für den Stoffwechsel optimal angeboten. Es gäbe auch noch einige vegane Fertigprodukte mit B12 angereichert im Coop, die kaufe ich jedoch nicht mehr, da ich seit längerem komplett auf Bio umgestellt habe. Früher nahm ich das actilife all in one depot (nicht vegan - zwei Tbl./Tag?) für vier Franken - neu gäbe es noch Actilife Vegetarier Depot (vegan - einige Vitamine/Mineralien fehlen und auch Folsäure) für relativ günstige Fr. 5.30 für 30 Tbl. Weiter gibt es auch vegane Zahnpasten mit Vit. B12 Zusatz.

Für den Winter und auch wegen dem tiefen Vitamin-D-Spiegel (siehe weiter unten), habe ich noch zusätzlich dieses vegane Produkt: "VegVit Multivitamin & Mineralien" gekauft (Fr. 20.-/90 Tbl.) - dieses Produkt hat jedoch das Problem, dass es Bladderwrack (Braunalge/Blasentalg) enthält und eine 1 Tbl. ist gleich 100% vom täglichen Jod-Bedarf, was toll wäre, wenn es dabei nicht ein Problem gäbe. Algen können die VitaminB12-Aufnahme hemmen oder gar verhindern und sie sind nicht bioaktiv, Das Produkt "Vegvit" deckt jedoch den Tagesbedarf von Vit. B12 2'000%ig (ich bin ich kein Arzt und müsste dies noch pendeln, ob dieses Produkt nun so gut ist oder wegen dem Algen-Jod eben nicht). also sollte man eine Alternative finden. Das Produkt von Migros fand ich aber weder im Online-Shop (leshop.ch) noch vor Ort in meiner kleinen Stadt im Migros. Siehe dazu auch weiter unten bei B12-Blutuntersuchung.

Offenbar enthalten einige Queckenwurzeln ungewöhnlich hohes natürliches bio-aktives B12 (das relativ teure Produkt, welches nicht nur Queckenwurzel enthält, gibt es auch ohne Honig) - auch das Pendel meinte, diese Wurzeln wären wirklich eine alternative natürliche Quelle.

Die deutsche vegane Gesellschaft mahnt bei diesen chemischen Nahrungsergänzungsmittel zur Vorsicht, weil diese chemischen Vitamine angeblich "anders" wirken - aber erklärt nicht wie anders. Mit hochdosierten B12-Präparaten seien keine gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen bekannt - überschüssiges B12 werde einfach über die Niere ausgeschieden. Ich denke weil in Multivitamin-Tabletten so viele Vitamine und Mineralien drin sind, könnte dies auf Dauer bei einer ausgewogenen Ernährung ungesund sein, bzw. zu einer möglichen Überdosierung führen. Siehe hier (was angeblich bei einer Überdosierung von Mineralstoffen passieren kann) oder hier (dasselbe mit den Vitaminen und Überdosierung).


Blutuntersuchungen betreffend Vitamin B12 - Vitamin D-Mangel:

Nicht nur Fleisch und Milchprodukte, sondern auch alltägliche vegane Nahrungsmittel (z. b. die Chlorogensäure in Kaffee und die Gerbsäuren in schwarzem Tee, scharfe Gewürze, etc.) können die Aufnahme von B12 unter Umständen negativ beeinflussen. Die Liste der alltäglichen Magen und Darm schädigenden Substanzen, die die Aufnahme von B12 evtl. behindern oder verhindern können, ist lang – auch für vegan lebende Menschen. In solchen Fällen, wo die Aufnahme über den oralen Weg und die Resorption gar nicht mehr möglich ist, kann man sich das Vitamin B12 auch spritzen, wenn man gem. einem Test (wo es laut veganeKinder.de empfehlenswerte und nicht empfehlenswerte gibt) zu wenig davon hat. Was angeblich beim B12-Bluttest auch noch ein Problem sein kann gem. veganeKinder.de, ist, dass ein hoher Folsäurespiegel über ein B-12 Mangel hinweg täuschen könne? Folsäure wurde noch nie untersucht bei mir. Auch in der Wikipedia ist das so beschrieben.

- Wird beim Vitamin B12 Bluttest möglicherweise auch bioinaktives B12-Analoga angezeigt? - Antwort: Ja - Beim verlinkten Artikel steht ein Blutserumtest werde empfohlen, ein grosses Blutbild jedoch nicht, obwohl bei meinem grossen Blutbild das Blut-Serum als Material verwendet wurde, um den B12 Status abzulesen. Ein grosses Blutbild enthält angeblich gar keine B12-Untersuchung und der B12-Status kann gem. meinem Pendel nur mit dem Blutserum untersucht werden. Kann ein hoher Folsäurespiegel (steht auch noch im obigen verlinkten Artikel) über den wahren Vitamin B12-Gehalt im Blutserum hinweg täuschen? - Antwort: Ja.

Es solle bei einem Vitamin-B12-Test auch der Homocystein-Wert bestimmt werden, um falsch positive Werte auszuschliessen. Gem. Infoblatt-Vitamin-B12 von der Albert-Schweizer-Stiftung mit Stand 2016 solle Holo-Transcobalamin II (Holo- TC = aktives B12) und evtl. zur Sicherheit noch Methylmalonsäure (MMA) untersucht werden.

persönliche Vitamin B12-Untersuchung: Ich war seit ca. mitte 2006 (29) Vegetarier und seit mitte 2011 Veganer. Ein grosses Blutbild mit B12-Blutserum-Test wurde bei mir zum ersten Mal im Juli 2012 gemacht und der B12-Gehalt im Serum lag bei relativ tiefen 305 μmol/l - Norm liegt gem. Untersuchungs-Labor zwischen 150 und 750 μmol/l (Mikromol pro Liter). Gem. dem im obigen Abschnitt verlinkten Blog-Artikel (B12 Untersuchungsmöglichkeiten) liegt die Norm bei 139-651 μmol/l. Anfangs 2014 lag der B12-Wert mit 443 μmol/l höher und gem. Norm von 156 - 672 μmol/l auch relativ hoch. Ein Mangel an bioaktivem B12 lag gem. Pendel in meinem Fall 2015 nicht vor. Im September 2015 lag bei 342 μmol/l und als Norm-Bereich ist 156 - 672 μmol/l angegeben - also fast in der Mitte. Auf dem Blatt steht Vitamin B12 (daraus sei gem. Pendel nicht ersichtlich ob es sich um bioaktives B12 handelt, da ich aber kaum Algen konsumiere - ein Gewürz Bio-Herbamare mit Kelp und ab und zu ein Bio-Reisdrink mit Rotalge wegen dem Jod - wird es wohl das meiste sein). Ganz unten steht jedoch (nur beim einem Test - dem Ende 2015) noch "Holotranscobalamin" mit einem Wert 50.0 bei einer Norm von >35 pmol/l (gem. Arzt sei dies Holo-TC II). Ende 2016 gab es noch eine Untersuchung mit einem B12-Wert 286 (Norm ist noch dieselbe). Weshalb 2016 Holo-TC nicht untersucht wurde ist mir nicht bekannt.

Seit 2014 sinkt also der B12-Wert, trotz Supplementierung, diese habe ich nun ein wenig erhöht und so in letzter Zeit fast täglich ein solches Käpselchen genommen. Es scheint wirklich zu stimmen, dass der extrem hohe Gehalt an B12-Analoga (vor allem aus Algen) die Aufnahme von echtem Vitamin B12 blockiert und somit die Gesamtaufnahme sogar senkt, weil auch eine Pendelbefragung dies bejahte. Deshalb werde ich ab sofort kein Herbamare (mit Kelp-Alge) mehr verwenden für den Jod-Bedarf und das angebrochene ist mal im Schrank versorgt. Dafür nehme ich jetzt wieder künstliches jodhaltiges Speisesalz (bei Coop gibt es zwei jodierte ohne Fluor im Migros habe ich vor Ort und Online keine solche gesehen - Farmy.ch hat gar jodhaltiges Salz). Auch den Bio-Reisdrink mit Rotalge werde ich weglassen. So werde ich nächstes oder übernächstes Jahr ja selbst sehen ob nun der B12-Spiel mit Supplementierung, aber ohne Algen wieder ansteigen wird. Weil ich nicht perfekt bin, habe ich nun wieder dieses teure VegVit-Produkt gekauft und nicht gesehen, dass es Algen enthält, also habe ich in den letzten Jahren gleich doppelt sehr viel Algen-Jod (zusammen mit dem Herbamare-Gewürz) eingenommen, aber wegschmeissen werde ich das VegVit nicht, dafür war es zu teuer und werde es ab und zu noch nehmen (bis es aufgebraucht ist) und dann schauen, wie es weiter geht.

Auch Alkohol und anderes könne die Aufnahme blockieren (hier stehen noch andere Dinge), aber sicher kaum in dem Ausmass wie Kelp-Algen. Noch mehr dazu? - Süssgräser hätten einen hohen B12 Gehalt und Süsses verbrauche sehr rasch den B12 Vorrat (zweites stand in einer E-Mail von derselben Seite)? Alkohol z.B. trinke ich seit 2007 jeden Tag oft unvernünftig viel und rauchen tue ich leider seit ich 16 Jahre alt bin fast täglich, aber Kelp-Algen (bzw. Herbamare konsumiere ich höchstens seit 2-3 Jahren). Der B12-Wert ist von mitte 2012 bis Anfangs 2014 (trotzt Alkohol und Nikotin) von 305 auf 443 gestiegen (alle anderen Dinge bis auf Morbus-Crohn kann ich ausschliessen). Es kann also eigentlich (fast apodiktisch) nur die Kelp-Alge (im Herbamare-Gewürz) sein, die den B12-Spiegel hat sinken lassen seit 2014. Für weitere Alternativen betreffend Jod siehe weiter unten (es gibt keine vegane, welche den angeblichen Jod-Tagesbedarf deckt?).

persönliche Vitamin D-Untersuchung (plus Eisen, Jod und Vitamin K): Beim Vitamin D (Cholecalciferol), das eigentlich gar kein Vitamin ist, sondern ein Prohormon und bei mir im September 2015 zum ersten Mal untersucht wurde - wieso auch immer damals und früher nie? sah es weniger gut aus, bzw. gar nicht gut. Auf dem Laborblatt ist der Wert 25-OH-Vitamin D3 (HPLC) mit der Norm von >20 ug/l angegeben und mein Wert lag damals 09/2015 bei nur 4.0. Vitamin-D-Mangel komme gem. vitamindmangel.net häufig vor. Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen oder Müdigkeit habe ich bei mir schon festgestellt, diese kommen aber in meinem Fall eher vom hohen Alkoholkonsum am Abend (viel Bier - praktisch nur noch Bio-Bier und Bio-Wein), evtl. vom zu vielen denken/ärgern/tagträumen (lässt einem stärker abschweifen) und insbesondere den körperlichen Symptomen, wie den Rückenproblemen (Wirbelsäule-Schultern-Brustkorb-Rippen-Nerven - Schmerzen/Verspannung) und immer wieder mal Darmproblemen (wohl Morbus Crohn - Diagnose von einem Homöopathen, bzw. Reizdarm - Diagnose von Darm-Spezialist) - beides seit 2007 also schon weit vor meiner veganen Zeit (hat also damit sicher nichts zu tun) und nicht vom einem D-Mangel, da es gegen Abend besser wird. So stellte ich bei mir eigentlich gar keine Symptome von einem D-Mangel fest? ETH empfiehlt noch höhere Vitamin-D-Zufuhr.

Der Vitamin-D-Wert war wirklich relativ tief, aber der Arzt schien nicht weiter besorgt zu sein und meinte ich solle Tröpfchen nehmen, jedoch nicht welche und welche Dosierung. Es gibt tierische und pflanzliche "Vitamin D"-Präparate zur Nahrungsergänzung und ich wollte natürlich das pflanzliche Vitamin D3 und holte mir darum in der Drogerie dieses vegane Produkt (relativ teuer mit Fr. 22.50. - es gibt auch Sprays, doch den hatten sie in der Drogerie nicht) und nahm seit zwei Wochen täglich ca. 10 Tropfen (gem. Packungsbeilage bei Mangelerkrankung). Jetzt habe ich allerdings auf der Webseite des Präparats gesehen, dass auch bei Mangelerkrankung eine Dosierung von 1 Tropfen täglich empfohlen wird und nehme jetzt in dem Fall nur noch ca. einen oder zwei Tropfen täglich und schaue dann dieses Jahr 2016 weiter (evtl. eine neues grosses Blutbild). D3 könnte man auch selbst testen. Mitte November 2016 war nun der Wert mit Hilfe der pflanzlichen Tropfen (ich nahm ca. 4-10 Tropfen und fast täglich) innert ca. einem Jahr von 4.0 auf 49.1 gestiegen (Norm: > 20 μg/l).

Eisen, von dem ich 2012 zu viel hatte, evtl. wegen zu viel Moringa, lag bei einem Wert von 37.5 und die damalige? Norm gem. Datenblatt ist mit 10-30 μmol/l angegeben. Der damalige Ferritin-Wert (Eisenspeicher) lag mit 83.0 relativ tief in der Norm von 30-400 ug/l. Im März 2014 war der Ferritin-Wert relativ tief mit 58.0 (Norm gem. Datenblatt: 22 - 322 ug/l). Mitte November 2016 lag der Ferritin-Wert bei 114 (fast doppelt so hoch, aber immer noch relativ tief). Eisen wurde nach 2012 nicht mehr separat untersucht, warum müsste ich noch den Arzt fragen. Nebst häufig Moringa habe ich auch ab und zu noch Multivitamintabletten eingenommen. Siehe auch vegane Eisenquellen und weitere Informationen - Eisen ess' ich zum Frühstück - 6 Supertricks gegen Eisenmangel.

Vegane Jod-Quellen [1] [2] - wirklich empfehlen könnte man Veganer/innen wegen der Sache mit den Algen und dem B12 (Siehe auch weiter oben bei Vitamin B12-Blutuntersuchung - Swissveg z.B. empfiehlt jedoch Algen für den veganen Jod-Bedarf?), sowie den Goitrogenen wohl nur jodiertes Speisesalz? Es gäbe auch sehr selten eine Algen-Kelp-Akne und es scheint so zu sein, dass künstliches Jod gesundheitliche Beschwerden verursachen kann. Paranüsse müsste man z.B. 300g täglich essen, um den angeblichen Jod-Bedarf von ca. 150μg zu decken. Wohl in diesem Zusammenhang war Ende 2015 noch der TSH basal Wert bei mir leicht erhöht [1] [2] (Norm: 0.55 - 4.78 mU/l und Wert 6.25) - gem. Arzt sei es aber nichts, da noch zwei andere Werte in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden müssten und diese seien in Ordnung. Ende 2016 war er bei mir wieder in der Norm.

An der Sonne war ich 2015 und 2016 nur sehr sehr wenig, auch wegen den schlechten Sonnencrèmes hatte ich seit längerem bedenken - es gibt jedoch offenbar eine sehr gute alternative Sonnencrème.

Moringa enthalte kein Vitamin D und K, dafür aber ganz wenig B12. Ein weiteres Beispiel ist dieses hier, wo steht, Moringa enthalte Vitamin K, aber kein D und kein B12 und die Verwirrung ist komplett. Gem. meinem Pendel bezüglich Vitamin-Gehalt von Moringa, bekam ich die Antworten, dass es kein D, D3, K, K2 oder B12 enthalte. Also so wie hier beschrieben: "Wunderbaum Moringa Oleifera". Kleinere und grössere Vitamin D-Lieferanten sind: Avocados, Champignons, Steinpilzpulver in Lupinen-Produkten. In Pfifferlingen ist wie anderen Pilzen auch wenig Vitamin D vorhanden. Ich habe seit der Kindheit keine Pilze mehr gegessen und lief auch mal vom Tisch weg, als es wieder aus meiner Sicht eklige, schleimige Champignons gab. Auch Pfifferlinge mochte ich nicht, wie auch Rosenkohl oder Fenchel, aber beim Gemüse hat es sich geändert. Jetzt mag ich Bio-Fenchel, Bio-Brockoli sehr und sogar Bio-Rosenkohl und könnte darum eigentlich auch wieder mal Bio-Pilze austesten, sie reizen mich aber nicht wirklich und ich will sie nicht wegwerfen müssen, falls ich sie immer noch nicht mag. Kulturpilze [1] [2], die nach der Ernte mit UV-B- oder Sonnenlicht bestrahlt werden?, können offenbar grössere Mengen (491 μg oder 19.640 IE pro 100 g Zuchtchampignons) an Vitamin D2 enthalten. Vitamin D ohne Sonne bekommt man nebst den Tröpfchen auch z.B. von Sprays.

In Richtung Grenzwissenschaft geht es auf dieser Seite: "Die Wirkkraft von ultraviolettem Licht und hochdosiertem Vitamin D3" - 5 Mikrogramm seien 100% gem. Actilife - gem. Zentrum der Gesundheit seien jedoch sogar 15µg, bzw. 20µg zu wenig. Im Artikel von Pravda.tv wird behauptet (wie auch bei Zentrum der Gesundheit), es gäbe keine Krankheit ohne Vitamin-D3-Mangel, bzw. zahlreiche Krankheiten (andere als bei den vorherigen Links erwähnte) können mit Vitamin D-Präparaten (zusätzlich werde noch bei hohen Dosen Vitamin K - genauer K2 - benötigt, wovon beim Zentrum der Gesundheit nichts steht, jedoch gibt es dort Kombikapseln D3 & K2 - nicht vegan?) geheilt werden.

Vitamin K (K1) in Lebensmitteln gem. Wikipedia (Sprossen haben ein wenig mehr, z.B. Mungobohnensprossen). Vitamin K1 kann also über die Nahrung aufgenommen und vom Organismus (so vermutet man) - zum aktiveren Vitamin K2 umgewandelt werden. Direkte vegane Vitamin-K2-Quellen seien z.B. roher Sauerkraut, das fermentierte Sojaprodukt Nattō, Datteln. Siehe auch: Wie viel Vitamin K2 nehmen? Wieviel Vitamin k2 bei Vitamin D-Zufuhr? Ist Vitamin K2 im Blut nachweisbar? Überdosierung von Vitamin D erhöht Sturzgefahr bei Senioren?


Woher bekommen Veganer eigentlich ihr Vitamin B13 und Vitamin B23? - Positive Nebeneffekte - Säure-Basen-Haushalt:

Vitamin B13 (auch Orotsäure) von dem man früher ausging, dass es lebensnotwendig sei, ist in Hefe und Wurzelgemüse enthalten. Und wie ist es mit Vitamin B23? Dies ist der grosse Vorteil und das Tolle an der veganen Ernährung. Vitamin B23 wird im Körper automatisch gebildet und angereichert durch ein gutes Gewissen, welches man bekommt, wenn man sich tierleidfrei (also vegan) ernährt. Von einem Mangel an Vitamin B23 können somit nur die Omnivoren und Vegetarier betroffen sein. Es wurde auch festgestellt, dass bei einer bio-veganen Ernährungsweise sogar noch mehr Vitamin B23 im Blut vorhanden war. Solche Menschen gewinnen offenbar statistisch gesehen auch öfters im Lotto.

Ein weiterer Vorteil einer veganen Ernährung ist z.B. nebst dem es mit Folsäure keine Probleme geben sollte und pflanzliche Proteine gesünder seien als tierische, dass eine Übersäuerung des Körpers weniger oder gar nicht vorkommt, ausser man trinkt z.B. täglich viel Obstsaft/Fruchtsaft (vor allem Orangensaft) und Alkohol. So ist bei mir ein chronisches und z.T. sehr starkes Sodbrennen mit brennen der Speiseröhre bis in den Brustbereich mit der Umstellung von der vegetarischen auf die vegane Ernährung und weniger Fruchtsaft, aber doch regelmässig Smoothies, vollkommen verschwunden, obwohl der Bier- und Weinkonsum nicht weniger wurde. Essig, Alkohol und evtl. Koffein sind noch immer Säurequellen bei mir, die wohl für das in letzter Zeit doch wieder ab und zu auftauchende leichte saure Aufstossen verantwortlich sind, dafür sind aber die Milch- und Eierprodukte verschwunden. Coca-Cola habe ich auch ungefähr beim Umstieg auf Vegan weggelassen oder ein wenig später. Siehe auch: Vegane Ernährung und basische Kost - Übersäuerung: die Ursache der meisten Gesundheitsprobleme? - Übersäuerung: Mythos oder echtes Problem? - Warum basische Ernährung? - Saure und basische Lebensmittel mit PDF - Eine rein basische Ernährung ist nicht zu empfehlen (In diesem Artikel auf der linken Seite ist z.B. Rosenkohl mit Minus (säurebildend) angegeben, was ein Fehler sein muss).

Dadurch, dass bei einer veganen Ernährung ein Grossteil der Lebensmittel wegfällt (evtl. kommen einige neue dazu), steigt die Chance, um die Ursache einer (allfällig starken) Nahrungsmittelunverträglichkeit herauszufinden. Siehe dazu auch: Umstrittene Tests auf Nahrungsmittel-Intoleranzen - Was misst der IgG-Test und was unterscheidet ihn vom IgE-Test? (gute Lösung: führen eines Beschwerdeprotokoll- und eines Ess-Trink-Tagebuchs) - Jeder kann im Laufe seines Lebens eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (Intoleranz) oder eine Nahrungsmittelallergie entwicken? und Symptome einer Unverträglichkeit können 2 Stunden bis 3 Tage nach Lebensmittelaufnahme auftreten? (Beides stimme, gem. Pendel und ich hätte eine starke auf irgend ein veganes Lebensmittel) Welche es sein könnte, weiss ich jedoch nicht und dies (plus das auftauchende Symptom) herauszubekommen würde auch durch immer tieferes einschränken sehr viel Zeit in Anspruch nehmen - vielleicht nehme ich mir mal noch die Zeit, auch um einzeln die Lebensmittel abzufragen, die für meine Blutgruppe angeblich nicht gut sind.

Siehe auch: Vegan hilft Frauen in den Wechseljahren - Vegan braucht keine Lügen.


Zwei eindrückliche Zitate zum Thema Vegetarismus/Veganismus:

✮ „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“ (Zitat von Albert Einstein, Nobelpreisträger für Physik, 1879-1955)

Kommentar: Ich denke Albert Einstein hat damit wohl nicht auf die möglichen Verursacher der klimatischen Veränderungen ansprechen wollen, weil dieses Thema zu seiner Zeit noch nicht so aktuell war, sondern wohl eher auf den Aspekt, dass ohne Fleisch zu essen, die gesamte Menschheit ernährt werden könnte? und bestimmt nicht aus Tierschutz-Gründen, da so die Aussage keinen Sinn mehr machen würde, aber für den Tierschutz könnte er trotzdem gewesen sein. Ich als Veganer und Informierter, sehe auch, was mit dem Konsum und der Produktion von Milch, Milchprodukten und Eiern nicht in Ordnung ist und würde deshalb für die heutige Zeit das Wort "vegetarischen" unbedingt in "veganischen" abändern. Veganer gegen gegen die globale Erwärmung.

„Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder" (Zitat von Leonardo da Vinci, Universalgenie, 1452-1519)


Endlich Veganer(in)?! - aber Vorsicht, es gibt ein paar "Fallen":

Ich bin mittlerweile seit dem 21. Juni 2011 Veganer (ich hoffe ihr auch bald), was für mich wegen dem Käse anfangs unheimlich schwer durchzuhalten war - es gibt jedoch vegane Käseprodukte, welche mir jedoch nicht besonders schmecken, so dass ich nach vielem probieren nun wohl bald ganz darauf verzichte. Einmal hatte ich noch einen Rückfall nach der Droge Käse (dem echten), als ich eine kleine Frustphase hatte und ass einfach ein Fondue nach ca. einem halben Jahr, aber seit dort wieder nichts mehr. Es geht nun sehr gut ohne Käse, auch wenn ich ihn - wie zu Beginn die Milch und sogar ganz zu Beginn (als noch relativ unwissender Vegetarier) ab und zu das Fleisch - noch lange vermisste. Vielleicht war es auch nur der Geruch von z.B. Fondue, ich war ja auch stark abhängig.

Beim Fleisch ist es so, dass ich ganz bestimmt nach der langen Abstinenz (seit 2006) keinen Rückfall mehr haben werde. Insbesondere wegen den vielen Gründen keines mehr zu essen, welchen ich mir früher nicht bewusst war. Natürlich könnte es zu einer riesigen globalen Katastrophe (z.B. mehrere Super-, bzw. Monster-Vulkan-Ausbrüche und was sonst noch passieren könnte) kommen und dann - kurz vor dem verhungern und ohne Alternativen - würde ich es wohl doch wieder essen, aber vorher sicher nicht mehr. Im Falle eines solchen Ausbruchs wären aber auch längerfristig Allesesser vom verhungern bedroht wohl gleichzeitig wie Veganer, weil es schon längst sehr lang haltbare vegane und sogar biovegane Bio-Lebensmittel gibt. Eigentlich müssten die Rohstoffe für länger haltbare biovegane Produkte aus der Biologisch-veganen Landwirtschaft stammen, damit sie wirklich als biovegan bezeichnet werden könnten.

Es lauern noch kleine Fallen in vielen Bereichen, so kann man die speziellen Vegetarier-Produkte nicht mehr kaufen, weil dort fast überall Eier oder Milch drin ist, wie auch bei einigen Brotsorten. Die veganen Produkte sind aber über die Jahre hinweg immer besser gekennzeichnet, Brote jedoch z.B. noch immer nicht. In einem Fertigkartoffelsalat, wo ich nicht dachte, dass dies gehe, sah ich zu Hause, dass dort Eigelbpulver drin war. In einer Gewürzmischung, die ich seit Jahren verwende (Aromat), sah ich, dass eine Zutat Milchpulver ist und somit kaufte ich dieses, als es leer war auch nicht mehr. So gibt es sicher noch anders. Es dauert beim Einkaufen einfach ein wenig länger, da man ständig kontrollieren muss, ob nicht noch irgendwo Bestandteile von Eiern oder Milch in den Produkten versteckt sind. Zu Beginn trank ich ein Soja-Getränk am Morgen als Milch-Ersatz, auch wenn es mir nur mit Kakaopulver-Produkten (einige enthalten sogar Vitamin B12) schmeckte, so dass ich umgestellt habe auf eine Quinoa-Reis-Getränk mit dem Kakao-Pulver, was sehr gut schmeckte. Später auf andere Reismilch-Sorten. Hier ist noch eine Liste von Pflanzenmilch-Sorten.

Einige Zeit später bin ich über weitere Dinge gestolpert. Zum Beispiel habe ich tiefgefrorenen Spinat gekauft und erst zu Hause gesehen, dass es Rahm-Spinat war. Wo sie mich auch noch *erwischt" haben, war beim Getränk Rivella, welches ich über einen Online-Shop bestellt habe und beim anschauen der Zutaten festgestellt habe, dass Milchserum und Milchsäure darin enthalten sind. Milchsäure ist ein heikles Thema da diese mit tierischen Milchsäurebakterien hergestellt werden aber dies eben nicht unbedingt so sein muss, da Milchsäure auch aus Zucker gebildet werden kann. Siehe auch: Ist Milchsäure vegan? - Milchsäure: meistens vegan.

Als Veganer kann man praktisch keine Fertigsuppen aus dem Supermarkt mehr kaufen, da in jeder Packung, die ich bis anhin kontrolliert habe Milchzucker (Lactose) enthalten ist. Viele Pharma-Medikamente enthalten Lactose (auch eines, dass ich benötige). Migros hat nun eine vegane Bio-Gemüsesuppe - natürlich kann man auch mit Bio-Gemüsebrühe eine Bio-Suppe köcheln - neu gibt's noch eine weitere vegane Bio-Suppe. Bei einigen Chips-Produkten geben die Hersteller Molkepulver dazu. Bei einigen Produkten mit der Zutatenangabe: "natürliche Aromen" können Bestandteile von Milch (Butterfett, Milcheiweiss, Milchzucker) vorkommen oder angeblich sogar Sägespäne und Alkohol. Brezel können Schweineschmalz enthalten.

Dann auch noch Speisegelatine (vom Schwein und Rind) bei praktisch allen Bonbons und Fruchtgummis. Auch Orangensaft und andere Säfte sind nicht vegan, sobald mit Gelatine geklärt wurde (Apfelsaft mit Schlachtabfällen), was auch bei einigen Softdrinks und Weinen der Fall ist. Obwohl man mit dem Verzehr von Gelatine oder mit Gelatine geklärten Getränken nicht die Fleischindustrie und das Schlachten fördert, gibt es trotzdem Gründe, auf Gelatine zu verzichten (z.B. gesundheitliche, moralische oder einfach nur wenn man sich vorstellt, aus was Gelatine hergestellt wird und wo es sonst noch vorkommt). Da die (Bio-)Biere und Bio-Weine im Supermarkt nicht als Vegan erkennbar sind trinke ich solche unveganen Alkoholika wohl heute noch ab und zu - hier gibt es eine Liste, aber wahrscheinlich - vor allem bei den Weinen - sind nicht alle veganen aufgelistet. Eigentlich gibt es für alle Gelatine-Anwendungsgebiete Ersatzstoffe: bei den Medikamenten- oder Nahrungsergänzungs-Kapseln: Cellulose und Carrageen - bei den Lebensmitteln: Pektin, Agar Agar, Carrageen, Sago, Gummi arabicum und Stärke - zum Filtern/Klären von Flüssigkeiten: Tonminerale, Tannin, Kieselgur und weitere. Nicht nur in Kapseln, sondern auch in Blutersatzstoffen, manchen Tabletten und Dragees kann Gelatine stecken und sogar Vitamine von Vitaminpräparaten können mit Gelatine behandelt sein.

Was auch nervt? ist, dass auf vielen Produkt-Packungen steht: "Kann Spuren von...xy...enthalten", aber man dann nicht weiss, ob jetzt tatsächlich Spuren enthalten sind oder nicht. Was sind tierliche Spuren in veganen Lebensmitteln? (Sieh's gelassen).

Es wäre schön ein veganes Label auf allen veganen Produkten (nicht Gemüse/Früchte) zu haben, damit auf den ersten Blick ersichtlich ist, ob es sich 100%ig um ein veganes Lebensmittel handelt. Ansonsten muss Frau/Mann ständig mühsam und zeitaufwendig die einzelnen Zutaten überprüfen. Bei z.B. diesem Getränkeprodukt ist es nirgends ersichtlich, da blieb nur bei Aproz nachfragen übrig - es ist vegan, aber z.B. der Apfelsaft hätte mit Gelatine geklärt worden sein können, was mich allerdings persönlich nicht so extrem stört (dies könnte auch bei Bio-Bier und Bio-Wein der Fall sein), aber doch lieber ohne, weil es auch ohne geht. Es gibt zwar solche mit "Vegan"-Label [1] [2], in schweizerischen Grossverteilern - im Gegensatz zu speziellen veganen Lebensmittelgeschäften im Internet (siehe weiter unten), wo die Fertig-Produkte "relativ" teuer sind - jedoch noch nicht überall. Dies hat wahrscheinlich grösstenteils mit den Lizenzgebühren zu tun, aber auch, um Vegetarier - wieso auch immer - nicht zu vergraulen? Schlachtprodukte im Kunsstoffen?

Siehe auch noch: Vegane Stolperfallen und solche, die es nicht sind - Vegane Produkte: Tierleidfrei einkaufen in der Schweiz - Mit einem App-fähigen Smartphone kann man mit Codecheck gezielt vegane Produkte finden? - Mode ohne Tierleid (was kann nicht vegan sein?) - Unerwartet un-/vegan


Die Käsesucht, Missgeschicke und andere Abgründe?:

Leider hatte ich 2013 (2012 gar keine) wie bereits 2011 nochmals einige "Rückfalltage" (ca. 10-15), nebst vielen Tagen mit kaum etwas essen oder auch mal einige Tage gar nichts. Als eine Art Entschuldigung oder Ausrede für mich selbst, habe ich, wenn mich etwas sehr stark nervte oder aufregte, etc. einfach für dieses Ereignis oder diese Person als quasi "Kompensation" Käseprodukte gegessen - was natürlich aus mehreren Gründen unlogisch, bzw. sinnlos und dumm war. 2013 eher weniger wegen dem süchtig machenden Käse [1] [2] [3] [4] - also eigentlich indirekt schon, da die Lust auch nach einem Jahr Abstinenz noch ab und zu vorhanden war. Fett und Salz - warum schmeckt Käse vielen Menschen gut? Mit dem schlechten Gewissen (da war mir die Sache mit den Kälbern noch gar nicht bewusst) war es auch überhaupt kein Genuss mehr. 2013 habe ich sogar wieder einmal Kuhmilch getrunken, weil mir Sojamilch mit Kakaopulver dermassen nicht mehr schmeckt (zu dickflüssig, geschmacklich) und auch das süsse Quinoa-Getränk mit Kakaopulver ist mir ein wenig verleidet, so dass ich praktisch nur noch Wasser, Fruchtsäfte, selten Tee oder koffeinfreien oder schwach koffeinhaltigen Kaffee trinke (weil ich den mit Koffein nicht mehr ertrage - Nerven beschädigt durch Borrelien), auf jeden Fall hat mir die Kuhmilch überhaupt nicht mehr geschmeckt (ich roch die Kuh, was mir früher nie aufgefallen war und sie war überhaupt nicht mehr bekömmlich). Am Besten schmeckt mir nun seit längerem das Bio-Reismilchgetränk Nature von Coop oder Migros und wenn Ersatzmilch, dann diese oder Bio-Reismilch mit Haselnuss oder Mandeln (gemixt mit Bio-Kakaopulver oder in den Kaffee). Was für mich geschmacklich gar nicht geht ist Bio-Vollreis-Milch von Soyana. Weiter gäbe es auch noch ein Bio-Hafermilchgetränk. Erbsenmilch ist die neue Mandelmilch?

Für das Jahr 2014 habe ich mir aber den Vorsatz gefasst, auch beim grössten Ärgernis (was auch immer ... Werbung in TV-Sendungen und Werbeblöcken für tierische Produkte, Lärm - z.B. fast täglicher Baulärm über Jahre, schlechte Behandlung - z.B. Ärzte, Ignoranz - z.B. Wohnungsverwaltung, etc., usw.) einfach ruhig zu bleiben und mich nicht mehr zum Käse-Konsum "provozieren" zu lassen, was mir dann auch gelang - also zu verzichten, nicht mich nicht mehr zu ärgern. Leider hat mich dies (Gründe oben) bei einigem Ärger im ersten halben Jahr 2014 wieder - gegen jede Vernunft - ca. fünfmal zu Käseprodukten hinreissen lassen und mir so erneut ein schlechtes Gewissen beschert. Ich hoffe schwer es gibt nun überhaupt keine "Rückfälle in die Sucht" mehr - seit dort (mitte 2014) nicht mehr (über ein Jahr nun schon trotz z.B. Lügen und Ignoranz bei einer Schlichtungsverhandlung 2015 betreffend Mängel in der Wohnung/im Haus). Was vorkam, war z. B. dass schon Brote im Einkaufswagen lagen, weil ich nur nach enthaltener Milch geschaut hatte und aber durch nochmaliges Lesen bemerkte, dass zwar keine Milch aber Honig enthalten ist. Einmal im 2014 bei einem Bio-Rhabarber-Trauben-Schorle von Alnatura haben sie mich dann noch "erwischt", wo ich auch kein Honig erwartete. 2015 sind mir nun doch auch schon wieder zwei Missgeschicke passiert (unvegan bestellt weil Honig nicht bei "enthält" stand. Beim zweiten Produkt - das hier mit Oliven und Parmesan, welches auch drei "Kollegen" hat, die vegan sind) und einmal vor Ostern lieferte mir der Online-Shop vier kleine Milch-Schoggi-Osterhäschen, ohne dass ich sie bestellt habe (die Folie hatte Löchlein, also habe ich sie gegessen (kein Kontakt zu Nachbarn), besser als sie wegzuwerfen?

Der Rest vom 2015 kam es zu keinen Rückfällen mehr und auch 2016 nicht, obwohl mir mittlerweile sogar die Wohnung gekündigt wurde, weil ich mich zu Recht gegen die Mängel gewehrt habe (Vermieter behauptet zwar, er wolle hier einziehen) - die Miete wurde gesenkt, die Mängel sind weiter vorhanden. Es wird auch das restliche 2016 keine Rückfälle mehr geben, aber ein Missgeschick kann ja im Supermarkt immer passieren - dürfte aber eigentlich nach der nun schon bald fünf-jährigen Zeitspanne als Veganer nicht mehr. Es passierte aber doch wieder einmal Anfangs 2016 - erst zu Hause sah ich, dass Honig im Brot war. Ein weiteres kleines gab es im veganen Larada-Shop - Honig (0,1%) in Bananenchips. Die restliche Zeit lebt ich meines Wissens bio-vegan, bis auf möglicherweise alkoholische Getränke (auch Bio-Biere und Bio-Weine könnten mit Gelatine geklärt worden sein).

Seit längerem bin ich nun Bio-Veganer (siehe weiter unten bei warum nur noch Bio?), der Anteil an Bio-Produkten bei den Einkäufen hat sich über die Jahre stetig gesteigert und ist nun praktisch bei 100% (nur wegen dem Bier nicht, von dem es noch zu wenig gibt - vor kurzem war ein Sixpack aber sogar Aktion? - und ich so sogar ein leicht schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich online viel Bio-Bier bestelle und mir vorstelle, dass es dann für andere, die auch Bio-Bier wollen, möglicherweise keines mehr hat). So wie ich die vegane Community insbesondere auf Facebook kennen gelernt habe ist biologisch (leider) nicht mehrheitlich die oberste Priorität, sondern Hauptsache "es" ist vegan, günstig und es gibt eine grosse Auswahl an Produkten? Umfrage bei Veganern: Wie häufig sind nicht-vegane Essimpulse? - traurig sogar Tierrechtler - das nicht vorhandene Angebot, Werbung, und was noch? sei dank (2016).

Nun noch mehr zur "Abschreckung" gegen das Bedürfnis auf Käse-Konsum aus tierischer Milch: Helfen sollten eigentlich auch die folgenden News-Meldungen aus den Jahren 2013 bis 2016 betreffend Käse: Tödliche Bakterien: Lidl muss Millionenstrafe wegen Listerien-Käse zahlen - Bundesamt für Gesundheit warnt vor Listerien in Gorgonzola-Sorten - Tödliche Bakterien im Supermarkt-Käse - Händlers Ruwisch & Zuck Käse mit gefährlichen Bakterien kontaminiert - In Grillkäse wimmelt es von Keimen - Listerien-Käse: Grösste Rückrufaktion seit Jahren (siehe wegen Listerien - woher, warum und der eigentlichen Ursache - weiter unten beim Inhaltsverzeichnispunkt: Förderung einer echten biologisch-veganen Landwirtschaft) - Rückruf Listerien in Schafskäse „Kürbiskern Naaser“ - Wegen Listerien Migros ruft Gorgonzola-Käse zurück - Studie bestätigt: Viel Käse essen ist gut für die Gesundheit (hä?) - Weitere Käse-Rückrufe..

Emily Deschanel über die grausame Milch-Industrie (2013):

Zusammenhang von (kleineren?) Käsereien und armen Schweinen.

Lab aus Mägen von gekillten Kälbern, Lämmchen oder Zieglein häufig durch die Käseproduktion im Käse - Käse gar nicht vegetarisch [1] [2] ?

Schweizer Raclette-Produzenten haben 2012 soviel Käse verkauft wie noch nie (Wie viele Kühe und andere milchgebende Tiere bräuchte es wohl weltweit, wenn die ganze Welt sich von Milchprodukten ernähren würde?) - Nachfrage nach Raclette in schweizer Haushalten erhöhte sich 2015 um 1,6%. - Mit 95'515 Tonnen verkauften schweizer Detailhändler 2015 2,6 Prozent mehr Käse als im Vorjahr - In der Milchindustrie wurde eine halbe Million Kühe geschlachtet, um den Milchpreis zu erhöhen.

21 Millionen bezahlten die schweizer Steuerzahler 2014 für die Käseabsatzförderung!


Veganen Käse kaufen oder selber machen:

Eigentlich wäre längst alles Käse - ok, man muss die Käsealternativen (noch?) in speziellen Shops online bestellen (bei Coop-Online habe ich jedoch 2015 zwei unbiologische Wilmersburger-Produkte gesehen) oder ganz einfach darauf verzichten, was ich mir im Falle von tierischem Käse nun nochmals sehr stark vorgenommen habe. Die prämierten unbiologischen von "Vegusto", habe ich fast sämtliche probiert und sie schmecken mir nicht wirklich - es gibt aber neues wie veganes Raclette, was ich wohl nicht probieren werde, weil es nicht bio ist. In Deutschland gibt es ein riesiges Sortiment bei "alles-vegetarisch" (jedoch sind die Versandkosten in die Schweiz zu hoch). Vor einiger Zeit entdeckt habe ich "Hello Vegan" aus Zürich, wo es aus meiner Sicht (bis auf die leicht gummige Konsistenz beim Scheibenkäse - von z.B. Wilmersburger - die "Klötze" gingen noch eher oder der Bio-Käse-Pizzabelag) akzeptable Marken gibt. Ebenfalls 2014 entdeckt: "Vegan for every" aus Gommiswald, wo es nochmals andere vegane Käsesorten gibt - wie auch beim Fabulous-Shop aus Bremgarten.

Eine andere Alternative ist selbst zu versuchen z.B. mit Hefeflocken etwas käsiges zu kreieren - was mir eigentlich sehr gut schmeckt (mit Wasser und ein wenig Bio-Mehl (Bio-Reisdrink oder noch besser Bio-Soja-Cuisine ohne Mehl geht auch), Bio-Kokosöl, Bio-Hefeflocken und für mich stark gewürzt z.B. mit Bio-Kurkuma, Bio-Paprika - edelsüss, Bio-Peffer, Salz wobei die Käsesauce zwar in der Konsistenz käsig wird - wie z.B. konventionelles Käse-Raclette, jedoch nicht 100% nach Käse riecht, aber muss es das? Bio-Kokos-Cuisine könnte man auch mal testen.

Im Gegensatz dazu riecht und schmeckt z.B. die vegane Käsesauce von Fantastic-Foods (kein Bio) - dank dem Käsearoma wirklich krass wie Käse (verwendet wie auch die selbstgemachte Käsesauce z.B. über Kartoffeln oder Broccoli). Die ultimative selbstgemachte vegane Käsesauce? - Vegane Käsespätzle? ..beides noch nicht ausprobiert - auch diesen selbstgemachten veganen Käse nicht. Weiter schmeckte mir auch der vegane Parmesan und auch dieser riecht sogar käsig (Parmesan selber machen?). Oder diese "Bio-Käse-Aufstrich" von Granovita ist lecker, bei den Frischkäsealternativen schmeckt mir z.B. der Bio-Kräuter-Knoblauch-, und der getrocknete Tomaten-Aufstrich von Soyana sehr gut wie auch Nagel-Produkte (beide auf Basis von Tofu) - Thai-Koriander von Green Heart (eigentlich auch Tofu) und viele andere dafür eher weniger und bei den Mozzarella-Alternativen haben mich die Bio-Veganella's auch von Soyana einigermassen überzeugt.

Es gibt noch neue weitere vegane Käsesorten, die ich bis anhin in keinem schweizerischen veganen Onlineshop oder Liste gesehen habe und die angeblich sehr gut sein sollen (von Kite Hill, Miyoko's Creamery's und aus der Schweiz von Cacheezes auf Basis von Cashews sehen auch interessant aus). Happy-Cheeze Bio-Käse aus Deutschland auch auf Basis von Cashews gibt es nun (2016) im Fabulous und sie sind zwar gefühlt zu teuer (weil sehr klein, schmecken und riechen auch nicht nach Käse?) und über den Geschmack lässt sich ja streiten, aber mir schmecken sie nicht schlecht (1x klein frisch 8.35, 1x normal mit Schabzigerklee 9.50 und 1x "big" mit Kräuter 15.50?) - eigentlich sogar besser als andere Weichkäse-Alternativen aus den veganen Shops.

Siehe auch: einige Käsealternativen im Test - Übersicht über veganen Käse (Bio ist nur Soyanada und z.T. Wilmersburger mit rästelhaften Aromen und Veggi-Filata aus einer Käserei) - Veganer Käse: Die 10 besten Käse-Alternativen - Selbstgemachter veganer Käse (Nuss-, Soja- & Fettfrei).


Biovegane Rohkost:

Komplett auf bio-vegane Rohkost [1] [2] [3] umzusteigen, kann ich mir je länger je mehr wirklich vorstellen, auch weil ich mich schon oft mit Bio-Salaten, Bio-Nüssen, Bio-Kernen, Bio-Früchten, Bio-Gemüsesäften, Bio-Gemüsesaucen, Bio-Sprossen, Bio-Smoothies, etc. ernähre.

Dazu braucht es vor allem einen guten Mixer (Blender) und evtl. weitere Küchengeräte (teure und laute Stromfresser?) Ja ein wenig laut sind sie, aber in Sachen Mixer gibt es auch viele gute und günstige - einen schon ab 35 Franken, bzw. 60 Franken im Migros-LeShop - krass, im Vergleich zu anderen Preisen für die besten Mixer - die teureren haben jedoch mehr Motorleistung und Einstellungsmöglichkeiten für die Geschwindigkeit, sowie eine Pulsfunktion für die Konsistenz und Geräuschdämpfung. Es muss also nicht mal ein Nutribullet sein, den ich mir vergünstigt für 80 Franken gekauft habe, bzw. wegen der Werbung habe aufschwatzen lassen. Gekauft habe ich ihn mir über die Seite deindeal.ch als 5er-Set, bekommen habe ich jedoch nur den Nutribullet Magic mit 600W (den Rest brauche ich eigentlich auch nicht, darum habe ich mich gar nicht beschwert), es gibt keine Einstellungsmöglichkeiten - einstecken, Behälter umgekehrt drauf plus drehen und er legt los. Er ist laut, funktioniert gut und läuft nur kurz - knapp eine halbe bis max. eine Minute (Stromverbrauch ist tiefer als beim kochen oder backen).

Damit habe ich seit Ende 2016 vor allem Bio-Gemüsesaucen für Bio-Salate gemacht mit ganz verschiedenen Zutaten darin (eben verschiedene Bio-Gemüse wie z.B. abwechselnd mit Bio-Knollensellerie, Bio-Zucchetti, Bio-Pepperoni, Bio-Senf, Bio-Knoblauch, Bio-Apfelessig, Bio-Kerne, Bio-Nüsse, etc.) plus noch Moringa, Gewürze und Kräuter, halt so, dass möglichst alle Nährstoffe vorhanden sind - nimmt man dann noch Vitamin D und B12 ist eigentlich alles auf einmal abgedeckt. Es dauert halt eine Weile, bis man weiss wie viel Wasser man dazugeben muss, damit die Konsistenz der einer Salatsauce ähnlich wird (das wird es nie). Man kann es auch schärfer machen mit Bio-Senf oder Bio-Peperoncini. Was weniger gut klappt mit dem Nutribullet-Mixer sind Bio-Smoothies mit Bio-Zitrusfrüchten, Bio-Äpfeln und Bio-Birnen - diese führte bis jetzt zu einer dicken Schaumschicht auf der Flüssigkeit (auch mit Eiswürfeln). Andere Bio-Früchte (Beerensorten, Bananen, Kiwi, etc. mit z.B. Bio-Haferflocken und Bio-Pflanzenmilch statt Wasser) funktionieren hingegen gut oder Bio-Gemüse und Bio-Salate mit Bio-Früchten mischen auch (schmeckt lecker, jedoch meist ganz anders als gekaufte Bio-Smoothies aus den Supermärkten). Einige (Bio-)Smoothie-Rezepte: [1] [2] [3] [4]

Kartoffel roh geht z.B. nicht wegen der Giftigkeit (Süsskartoffeln angeblich schon), Brot, Reis, Pizza nur sehr strom- und zeitaufwendig und man bräuchte zwingend noch weitere Küchengeräte (Dörrgerät)? Diverse Rohkostrezepte (auch Käse-Rezepte - praktisch alle mit Küchengeräten). Pasta/Nudeln (die Nudeln im Test) geht gut wie auch Gemüse-Spaghetti. Einige Gemüse wie Fenchel, etc. würde ich wohl nicht roh essen, dass dies für Fenchel und andere Gemüse problemlos funktionieren würde, sieht man hier: Welches Gemüse kann man roh essen?

Was sind Superfoods und wieso Superfoods? Best of Raw and Superfood. - 11 vegane Youtube-Kanäle, denen die Zukunft gehört - Die Rohkostfamilie - Bunte Rohkost - Liste essbarer Wildgemüse/Wildkräuter (Wikipedia), Essbare Wildpflanzen (Facebook-Gruppe) - vegane Rohkost Rezepte für tierleidfreie Ernährung - Vegane Rohkost Rezepte & mehr (Facebook-Gruppe) - Einblicke in eine Küche (vegane Rohkost) - Das sollte immer im Haus sein (Video von 2014 ist in der Liste). - Spezielle Rohkost-Produkte gibt’s in der Naturkostbar (oder auch in einigen veganen Shops).

Aus gesundheitlicher Sicht ist (bio-)vegane Rohkost auf jeden Fall viel besser als die unvegane und auch vegetarische Rohkost (für ungesättigte Fette braucht es nicht zwingend Öle, wie das in der Wikipedia steht). Natürlich enthalten auch andere Saaten und Nüsse Omega-3-Fettsäuren.

Siehe betreffend Gesundheit und bioveganer Rohkost auch: High Five Vegan: Rohe und gekochte Lebensmittel? - Rohkost vs. gekocht: Was ist besser? (mit Fazit) - Speisegras Warum Gras in unsere Ernährungspalette gehört? - Pflanzensaft ermöglicht Zellen, die Energie des Sonnenlichts einzufangen? Rohkost: gesundheitliche Erfahrungen - Gesund durch Rohkost?: 78 Erfahrungsberichte - Das Rohkost 1x1 - Tipps und Anregungen für die rohköstliche Ernährung - Die 7 besten Tipps um mit Rohkost durchzustarten von Rafael Järmann (CH) - Mein instinktiver Rohkostweg: The vegan Coach (CH) - Gesundheits- und Rohkost-Coach (DE).


Links zum Thema Veganismus (weiter unten hat's noch viele mehr)
Vegane Produkte - Lebensmittel, Kosmetik, etc.
Vegan - die gesündeste Ernährung
Vegan.ch - Vegan kochen Vegan einkaufen in der Schweiz?
Vegan werden, vegan leben Veganismus - häufig gestellte Fragen Fabulous (Bremgarten)
Vegane Lebensmittel Motive Vegan zu leben Veganforevery (Gommiswald)
Bund für vegane Lebensweise Warum Vegan? (Peta) Hello Vegan (Zürich)
Vegankraftwerk Vegane Ernährung in 10 Punkten: Ein Crashkurs Larada - Lolavegan (Bern)
Tierschutz mit Messer und Gabel Infos für eine pflanzenbasierte Lebensweise Evas-apples - Food and more (Zürich)
Lösung für Klimawandel - Veganismus Tierische Inhaltsstoffe und ihre Alternativen New way of living (Zeihen)
Vegane Ernährungspyramide [1] [2] 111 Gründe vegan zu leben Vegusto (Neukirch)
Nährwerttabelle von Peta2.de 8 Gründe nicht Vegan zu werden Gingi (Basel)
Pflanzliche Proteine - woher? [1] [2] Mode [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12]
Veganer-Shop (Meilen)
Tierische Nahrungsmittelzusätze Schuhe [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9]
Vita Naturalis (Stäfa)
Lebensmittel-Zusatzstoffe-Datenbank Vegane Weine finden? - Natur-Weine.ch BioSamara (Wetzikon) - Reformzone (Zeihen)
Was ist Casein? - Karmin - tote Läuse Vegan-Label - V-Label Süss & Vegan (Winterthur) - Vegane Bio-Glacé
Welche E-Nummern sind Vegan? Ovo-lacto-vegetarisch oder vegan?
Vegane Produkte - Tierleidfrei einkaufen in der Schweiz
Allergien gegen Zusatzstoffe? Vegan in der Schweiz -> govegan.ch weitere vegane Geschäfte in der Schweiz (Vegan.ch)
Die Zukunft isst vegan V-Catering - Vegan unterwegs in der Schweiz Kosmetik: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12]
Vegan life shop (Luxemburg) Lebensweise - Animalfair (Österreich) Beauty - Naturkosmetik (Deutschland)
Peta.de - Store (Deutschland) Veglifeenterprise.com (Deutschland) Alles-vegan? - Vegan Total - Vegamina (Deutschland)

Siehe auch: weitere Online-Shops mit einem Angebot an veganen Bio-Lebensmittel, Naturkosmetik und anderem (Schweiz) -


Vegane Rezepte und auswärts vegan essen:

Captain Vegan
eat this! Veggietale
Vegantastisch Backen mit Ursi 17 vegane Kuchen
Rezepte finden Veglife Für Freunde Food Elements Cakeinvasion Chinderchuchi
Vegan Guerilla Rezeptefuchs Vegan Clean Eating Veganteller Vegan Leak Vegan Heaven
Tierrechtskochbuch Culinaria Vegane Inspiration Laubfresser Knusperkabinett Der Veg ist das Ziel
Vegan for Youth Ich lebe grün Vegan & Lecker Kochglück Familycious Ohne Knochen Kochen
Eat Smarter vegan-sein Veganblatt vegan geniessen Kathie's Cloud Wir essen Pflanzen
Bewusste Ernährung Vegan with Love Missgrün Free Your Food Küchengötter GoVeggie Go Green
Vegan Taste Week Täglich Vegan Wir essen gesund Punk Rock Menu Veganilicious Unter den Linsen
Green & Happy Journey to Real Life Briefkeks Stephi kocht vegan Veganica Simply Vegan
veganwave Healthy on Green Justine Ausdauersportler Veganes Zeitalter Jess Vegan Lifestyle
Healthy Lena Hello Vegan Peta - Peta2 Animal Equality Rezepte Videos biovegan [1] [2]

Es ist wohl schwierig, nebst dem ganzen Aufwand zuerst genau für das Rezept einzukaufen und danach das Essen nach diesem zuzubereiten, ohne Reste wegwerfen zu müssen. Ich müsste auch sämtliche Lebensmittel durch Bio-Lebensmittel ersetzen, was aber kein Problem wäre. Insbesondere als männliche Einzelperson, stelle ich mir das sehr kompliziert vor? Darum koche ich meistens nur einfache Dinge - seit 2015 aber wenigstens das Gemüse nur noch im Dampfkochtopf (günstig von Amazon) und nicht mehr im Wasser - was nur unwesentlich länger dauert und die Vitamine und Mineralstoffe schont). Ich brauche auch keine Kuchen - ich wüsste gar nicht, wann ich so einen alleine essen sollte - und sonstiges gebackenes (meinen Backofen benötige ich praktisch gar nie - selbstgemachtes Bio-Vollkornbrot habe ich schon 1-2 Mal versucht, aber es wurde steinhart und brösmelig, besser gelungen sind da z.B. selbstgemachte vegane Bio-Pizza's oder Chips mit Bio-Federkohl). Die meisten der Rezepte aus den verlinkten Rezeptblogs in der Tabelle gehen wohl nicht für vegane Rohköstler.

Eigentlich habe ich (ausser im Kochunterricht in der Sekundarschule) noch gar nie etwas nach Rezept zubereitet - ausser die Zubereitungszeiten nachgeschaut (aus Erfahrung sind die Zubereitungszeiten jedoch kürzer?), aber mich trotzdem abwechslungsreich ernährt. Mein Motto ist eher: umso einfacher und schneller desto besser :-) Einfache vegane Rezepte (Facebook-Gruppe). Trotzdem schaue ich mir z.B. die veganen Tellerchen anderer im Facebook an. Veganer/in - Was kannst du dann noch essen? Diverse biovegane Rohkostrezepte, gibt es ein wenig weiter oben.

In einem Restaurant könnte man natürlich auch in der Schweiz veganes auswärts essen, jedoch will ich nur noch Bio unterstützen und bin nicht vermögend - dazu gibt es noch eine tolle Webseite und auch eine App, um Restaurants mit veganem Angebot in Städten zu finden. Veganaut.net hat das Ziel eine vegane Weltkarte zu erstellen (auswärts vegan essen und vegan einkaufen). Restaurants für Veganer: Hier finden Sie Restaurants in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. vegane Hotels und Pensionen [1] [2] - bio?.


Veganer und Honig? - Pestizide und Bienen:

Noch einiges zum Thema Honig. Honig hingegen werde ich weiterhin morgens zu mir nehmen, da er engiftet, antibakteriell wirkt, angeblich gegen Kater am Morgen hilft, etc. Natürlich gäbe es auch natürliche Alternativen (z.B. Pflanzen, die entgiften und antibakteriell wirken oder Schüssler-Salze, welche Wikipedia als nicht wirksam beschreibt, woran ich natürlich nicht glaube - gem. Pendel wirken sie auch). Für die Bienen hat der Honig, welchen sie über den Winter als Nahrung zum überleben selbst brauchen, aber leider selbst keine heilende Wirkung, da er ihnen von den Imkern komplett weggenommen wird, und stattdessen bekommen sie Glucose und anderes als Nahrungsersatz. Dies wäre eigentlich ein Grund, um kein Honig mehr zu sich zu nehmen - ich verstehe nicht, warum man den Bienen nicht einen genügend grossen Teil an Honig für ihren Eigenbedarf lassen kann. Aus dem Grund, dass wenn es mehr Bienenvölker gibt, die Natur davon eigentlich nur profitieren kann, sollte man hingegen eben schon Honig essen, bzw. Bienenvölker züchten. Eigentlich müsste Mann/Frau (angenommen sie leben in der Schweiz) auch schweizer Honig einkaufen, um die Bienenpopulation in unserem Land zu fördern, aber dieser ist im Vergleich mit den ausländischen einfach extrem teuer. Man könnte die Imker ja als Staatsangestellte beschäftigen, bzw. subventionieren, wenn sie dafür den Honig für die Bienen vor allem im Winter im Bienenstock lassen, damit die Bienen überleben können? Eine ausgewachsene Kolonie benötigt etwa 27 kg leicht zugänglichen reifen Honig, um durch den Winter zu kommen.

Persönliche Frage ans Pendel: Soll ich als Veganer weiterhin Honig essen, auch wenn den Bienen für den Winter kein Honig überlassen wird? - Antwort: Ja - Seit ca. Anfangs 2014 habe ich nun trotzdem aufgehört.

News: Killer Hornissen auf dem Vormarsch (2011) - Bienensterben Ursache Handystrahlung? (2011) - Ohne Bienen droht ein Mangel an pflanzlichen Vitaminen und Mineralien (2011) - Parasit könnte Massensterben der Bienen mitverursacht haben (2012) - EU entscheidet über Pestizidverbot (2013) - Auch die Schweiz verbietet Pestizide zum Schutz von Bienen (2013) - „Peeling“-Produkte unter Verdacht: Forscher finden Plastik in Honig und Wasser (2013) - Rettet ein Skorpion die Honigbiene? (2013) - In Europa gibt es zu wenig Bienen (2014) - Überall Plastik im Honig: Test zeigt Verschmutzung im Naturprodukt (2014) - Bienenkiller» in Pflanzen aus Schweizer Läden (2014) - 172 Bienenvölker im Emmental (Bern) sind tot, Gift-Anschlag? (2014) - Syngentas Pestizid-Kassenschlager in der Kritik (2015) - Ackerrandstreifen statt Pestizide: Blumen gegen das Getreidehähnchen (2015) - Zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide schaden der Fortpflanzung von Bienenköniginnen (2015) - Nebst Pestizidrückständen noch mehr Gift im Honig? (2015).

-> 8 Gründe, die verdeutlichen, warum Honig nicht vegan ist | Warum nichts von Tieren und auch nichts von Bienen? | Die 9 besten Honigalternativen | Löwenzahn-Honig ohne Kristallzucker selber herstellen?

Nachfolgend noch weitere Links zum Thema Honig:

Klage in Kanada eingereicht und 2,6 Millionen tote Bienen Honig von transgenen Pflanzen
Weltweites Bienensterben? Stiller Tod - warum Bienen sterben (70-80%?)
Ohne Bienen droht Mangel an pflanzlichen Vitaminen und Mineralstoffen
Varroamilbe
Bienschutz - Greenpeace Selbstbestäubung - Fremdbestäubung

Antivegan-Propaganda und wie man auch Babies/Kinder vegan ernähren kann:

Es ist zwar nur schwer vorstellbar, aber es scheint tatsächlich Menschen zu geben, die den ganzen Tag mit Schreiben von Artikeln verbringen, die irgendwie gegen die vegane Lebensart und was alles mit ihr zusammenhängt gerichtet sind - anders lässt sich ein ausführliches eigenes Wiki über solche Themen mit dem schrecklichen Name Antivegan-Wiki wohl kaum erklären. Für meinen Arzt, hiess Anti = töten, aber er meinte das natürlich vor allem in Bezug auf das Antibiotika der Schulmedizin, da er Homöopath war. Dieselben "Macher" des Antivegan-Wiki haben auch noch ein Antivegan-Blog (mit dem Übertitel: Fleischeslust für alle), etc. - unglaublich - darum sind sie natürlich auch gegen PeTA, wo ich auch nicht mit allem einverstanden bin - falls das wirklich stimmt, wegen dem Verbot der Heimtierhaltung von Hunden, Katzen, etc. und der Zoo ist wohl für einige Veganer ein heikles, zwiespältiges Thema (bedrohte Tierarten, etc.). Bestimmt haben sie auch einen Artikel über "die richtige Ernährungsweise"; z.B. Morgens zwei Schnitzel mit einem Liter Milch dazu ein Zopfbrot mit ganz viel Eiern drin mit viel Butter und Honig oben drauf, dazu viel Schinken und ein Schweine-Rinder-Smoothie, für die Pause ein Hamburger im Eierbrötchen mit Speck, zum Mittagessen Salami-Pizza mit viel Käse, Chicken-Nuggets mit Labskaus oder ein Käse-, bzw. Fleisch-Fondue oder Sushi und Fischstäbchen mit extra viel Mayo, am Nachmittag Geschnetzeltes an Rahmsauce oder ein Steak mit Kräuterbutter und Tiefkühl-Pommes-Frites (Klima-Supergau) und am Abend ein Cordonbleu mit mind. drei Côtelettes und Fischeier (Kaviar), einer Flasche Eierlikör und zum Dessert eine Currywurst, eine Crèmeschnitte, ein Tiramisu, eine Schwarzwäldertorte und ein Coupe Dänemark und natürlich alles auf keinen Fall in Bio-Qualität - aus Prinzip?

Eigentlich sind diese "fleischvergötternden Menschen" objektiv gesehen gar nicht Anti-Vegan sondern Anti-Tier (gegen andere Tiere), weil sie, um sich ihrer Fleischeslust zu frönen, zuerst Tiere töten oder Tiere töten lassen müssen und nicht Veganer. Wenn jemand gegen die Wahrheit schreibt und z.B. behauptet vegan zu leben sei schlecht, dann kann es sich bei dieser Propaganda ja nur um eine Verdrehung der Tatsachen handeln, bzw. um Lügen oder man schreibt einfach nicht die ganze Wahrheit wie hier.

Siehe auch "Allesesser"-Dokus auf Youtube - Warum Fleischesser Vegetarier anfeinden - macht Fleisch essen aggressiv? - Besuch von der Veganpolizei - Antiveganes Bullshit-Bingo - Jan Bredack von Veganz: Angriffe von Veganern? Etwas weniger Unrecht zählt nicht, weil es Unrecht bleibt, ein bisschen moralischer gibt es nicht (2015). Unglaublich: Buttersäure Anschläge auf Veganz-Filiale (2015). Wahnsinn: Feuer und Explosion zerstört Geschäft in Dresden - Veganer-Markt in die Luft gejagt (2016). Da Ernährungswissen in der breiten Bevölkerung nicht genügend vorhanden ist, muss aufgrund dessen von einer generellen Empfehlung der veganen Ernährung für breite Bevölkerungskreise abgesehen werden (2016) - Idealer wäre es möglicherweise, Ernährungswissen der breiten Bevölkerung von ganz klein auf an korrekt und ehrlich, also auch mit allen Fakten, die mit einer omnivoren Ernährung zusammen hängen, zu vermitteln. Pfui Teufel: Antiveganismus adé (2016).

Ernährungsfragen: Gesund heisst vor allem genug? - Textauszüge aus diesem NZZ-Artikel von 02/2017 und Kommentare dazu: Dass wir heute all diese essenziellen, also vom Körper nicht selber herstellbaren Nahrungsbestandteile (und ihren Bedarf) kennen, hängt mit den Beschwerden zusammen, die bei einem Mangel auftreten (zum Bedarf erhält man bei einer Suche "wie oft man essentielles benötige" fast 800'000 Resultate, aber keine Antwort? - siehe auch weiter oben, bei "Was braucht ein Mensch wirklich zum (über)leben und wie oft"). Für eine optimale Versorgung braucht es jedoch viel Wissen, Zeit und Aufmerksamkeit, was die meisten "Durchschnittsesser" überfordern dürfte (Soviel Wissen ist dies nun auch wieder nicht - nichts was von Tieren kommt zu kaufen - und man kann sich bei der Umstellung auch Zeit lassen und lernt fortlaufend neues dazu - lesen lernt man auch nicht an einem Tag, aber danach kann man es für immer). Zudem besteht bei allen rigiden Vorschriften (von welchen Vorschriften hier wohl die Rede ist? - es gibt keine.) zur Ernährung die Gefahr, dass aus dem Urbedürfnis Essen eine Pseudoreligion wird, die zwischen gut und schlecht und richtig und falsch keine Grautöne kennt (Vegan sein/leben - insbesondere biovegan - ist keine Religion, sondern eine Lebenseinstellung. Das ist korrekt, auf diese Art und Weise lebende Menschen können sehr präzise unterscheiden, was gut für die Tiere, die menschliche Gesundheit und die Umwelt ist und was nicht).

Ihr Veganer seid ideologisch verblendet! - ausführlich - (Veganswer.de - Antworten auf antivegane Argumente) - Veganismus-Fakten auf Antiveganismus.de.

Babys vegan aufziehen und Kinder vegan ernähren: Meist geht es bei der Antivegan-Propaganda in Online-Mainstream-Medien um Kinder (Beispiel - wohl nicht genügend gut informierte Eltern, bzw. andere Ursache(n), die ja auch im Bericht angegeben sind, z.B. gar keine Nahrung und Diphterie - nicht geimpft, obwohl in der Schweiz gem. Wikipedia keine Fälle gemeldet sind?), bzw. Babies, für welche angeblich, vegane, bzw. schon vegetarische Ernährung so schlecht oder gesundheitsschädlich sein soll, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Siehe z.B. Vegetarische Kleinkind-Ernährung mit Links auf vegane Mütter und ihre Erfahrungen - von fehlendem Vitamin B12 und essentiellen Stoffen ist leider nicht die Rede auch im Bericht des Tagesanzeigers im Falle von Jonas nicht. Ein weiteres Beispiel von 20min.ch Vegane Schwangere gefährden ihr Baby (mit Fehlinfos betreffend Eisen und Proteine müssten künstlich eingenommen werden plus Folsäuremangel)? Siehe auch weiter oben unter: Was braucht ein Mensch (Kinder und Babies sind keine Menschen?) zum überleben? und beim Abschnitt: Wie ist das ganz genau mit dem Vitamin B12?

Die amerikanische Gesellschaft für Diätetik und Ernährung (ADA) schreibt in einem Positionspapier aus dem Jahre 2009: "Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und Pubertät …" (Quelle: Infokrieg gegen Veganer - veganes Auge). Darf man seine Kinder zu Veganern erziehen? (Wenn wir unterwegs sind, dürfen unsere Kinder auch mal Kuchen oder Milchschokolade essen..?)

Weitere Informationen zum Thema vegane Kinder und Babies: Leitfaden vegane Kinderernährung von der schweizerischen veganen Gesellschaft (plus Empfehlungen im Kasten rechts) - Vegane Kinder.de, die Seite für vegane Kinder und Eltern - von der Seite vegane Kinder empfohlene Webseiten - Peta.de: Vegane Kinder: Gesund und mit Empathie für Tiere aufwachsen - Vegane Ernährung für Kinder, Schwangere und stillende Mütter (Vegantribe.ch) - Warum wir seit 2015 nur "biovegane" Verpflegung anbieten - Kupfer-Mangelerscheinungen traten bei ausschliesslich mit Kuhmilch mangelernährten Säuglingen auf - Swissveg-Umfrage: Vegane Schwangerschaft und das erste Babyjahr - Wow: Dürfen wir unsere Kinder vegan erziehen, vegane Kinder wollen essen.

Siehe auch: Dein Kind sieht blass aus, das braucht mal 'ne ordentliche Wurst (2015) - Es gibt keinen Grund, Kindern Tierprodukte aufzuzwingen (2015) - DGE offenbar erstmals für Ernährungsempfehlungen für vegane Kinder (2016) - Neue Schadstoffe in Babytiermilch und Alternativen gäbe es derzeit keine.. auch die Wikipedia behauptet dies in ihrem Artikel: 3-MCPD-Fettsäureester, es gäbe für Säuglinge, die nicht gestillt werden, keine Alternative (2016) - Skandalös: Neue krebserregende Schadstoffe in Babymilch! (2016) - Skandal, veganes Kind unterernährt: Unterernährung mit Hackfleisch ist viel verantwortungsvoller! (2017) - VEBU kritisiert einseitige Berichterstattung über vegane Kinder, vegane Eltern seien sehr gut informiert (2017).

Mein momentanes Fazit dazu läuft eigentlich auf dasselbige von ProVegan hinaus. Vegane Säuglinge sollen (so lange wie möglich - die vegane Mutter muss sich dabei natürlich im Idealfall so ernähren, dass sie alle essentiellen Nährstoffe über die Nahrung und Nahrungsergänzung, Vitamin-B12, aufnimmt) gestillt werden. Falls dies nicht gewollt oder möglich ist, dann sollen z.B. die Empfehlungen vom Vegan Coach: Vegane Säuglingsnahrung beachtet werden - dort wird jedoch nicht erwähnt, dass man auch selbst - mit gekaufter oder selbstgemachter Getreidemilch (angereichert mit Nahrungsergänzung, natürlich alles bio) und all den vorhergehenden Informationen zum Thema vegane Kinder und Babies, ein Baby problemlos und auch gesund aufziehen kann. Was würde wohl eine schwangere Frau irgendwo auf der Erde denken, wo es kaum etwas zu essen gibt, wenn sie dies hier lesen würde? Offenbar leiden Kinder, die ausschliesslich gestillt werden, deutlich seltener an Nahrungsmittelallergien.


Hunde und Katzen vegan ernähren:

Wenn die Menschen ohne Fisch (inkl. Meeresfrüchte) und Fleisch überleben können, wenn sie pflanzliche Ersatznahrung, evtl. Nahrungsergänzungsmittel, etc. als Ersatz dafür haben, dann wäre dies doch theoretisch auch bei Haustieren, wie Hunden, Katzen, etc. möglich, und es gibt ja auch vegetarisches/veganes Essen für Hunde und Katzen in zahlreichen veganen Online-Shops, welches aber ein wenig teurer ist als herkömmliches Tierfutter. Ein grösserer schweizer Shop der deutsche und viele andere Produkte hat (vor allem eine grosse Auswahl an Hundefutter) ist Vegi-Tierfutterversand. Ein Satz ist leicht verwirrend beim Produkt VeggieDog, wo (wie auch beim Hersteller selbst) steht, dass Hefe Vitamin B12 liefere und das Produkte beinhalte B12 aber da Hefe meines Wissens kein B12 oder kein verwertbares enthält muss B12 wohl separat hinzugefügt worden sein.

Was da genau für Fleisch im nicht veganen Tierfutter ist (nur Abfälle, was Menschen nicht essen würden?), ist auch noch eine andere Frage. Ob dies noch aktuell ist?: Haustiere als Opfer von Nahrungsmittelvergiftungen? - Würden Katzen und Hunde in der Natur beispielsweise Rinder töten und essen? - Migros benennt Hundesnack um, «Stier-Penis» ist den Welschen zu konkret. Gutes Hundefutter-Trockenfutter sollte Fleischmehl enthalten (Wie bitte reichen die Schlachtabfälle jeden Tag noch nicht)? Katzen, deren Stoffwechsel auf Fleisch ausgerichtet ist? vegan zu ernähren lehne ich daher ab?

Als nun langjähriger Veganer könnte ich mir nicht mehr vorstellen, wie damals als ich noch einen Kater hatte, eine Katze mit Fleisch zu ernähren, sondern ich würde ihr Ersatzprodukte geben, bzw. was sie wirklich benötigt. Veganes Hunde- und Katzenfutter gibt es in den meisten veganen Online-Shops. Artgerechtes Katzenspielzeug findet man z.B. bei Gabrielas Cat Toys. 2016 ist ein Buch erschienen: "Katzen würden Mäuse kaufen" was nicht sehr vegan wäre!?

Siehe auch: Vegane Fütterung von Hunden - Fleischlose Kost für Hund und Katze - Kann meine Katze vegan sein? - Zu Besuch bei einer veganen Hundefamilie und Die Geschichte von Tara und Kali, zwei glückliche und gesunde vegane Katzen (ab Seite 44) - Pflegerin Monika ernährt sich und ihre zwei Hunde vegan (ab Seite 18) und Katze Luna liebt veganes Katzenfutter (ab Seite 25) und Interview mit Claudia Zeier Kopp (VgT) ab Seite 30. Studie aus Österreich: Vegan für Hunde und Katzen offenbar nicht mit Gesundheitsschäden verbunden (2015). Dieser Hund frisst vegan - das sagen seine Besitzer (2016).

Rohes Fleisch und Katzenkot stehen angeblich im Verdacht, Schizophrenie und andere Verhaltensauffälligkeiten zu verursachen, so dass man sich wenn das stimmt dringend überlegen müsste die Katze fleischlos zu ernähren. Frage ans Pendel: - Stimmt es, dass T.Gondii aus Katzenkot Schizophrenie und andere Verhaltensauffälligkeiten verursachen können? - Antwort: Nein - Falls nein, sind eher z.B. langer regelmässiger Drogen-Konsum oder Zeckenborreliose mögliche Ursachen dafür? - Antwort: Ja - Braucht es dazu eine Veranlagung um eine Psychose, bzw. eine Schizophrenie zu entwickeln (z.B. Seelentyp Nr. 4 im Enneagramm)? - Antwort: Ja


Für für ein Werbeverbot von Fleisch-, Fisch-, Eier- und Milchprodukten:

Die Werbung überall für tierische Produkte, aber nicht nur diese, aber vor allem diese, nervt mich mittlerweile extrem (zum Glück kann man mit einer Settop-Box für das digitale Fernsehen die Sendungen aufzeichnen oder anhalten und später die Werbung einfach durch spulen, aber wenn man nicht weg guckt sieht man trotzdem immer wieder etwas von der Werbung für Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte). Im Internet gibt es Tools wie z.B. Adblock für Browser, damit man normal surfen kann und keine Werbung mehr sehen muss - bei Plakaten draussen kann man hingegen natürlich gar nichts tun. Auch das ständig der Geruch von gebratenem Fleisch (der für mich schlimmerweise leider immer noch gut riecht - frisches Fleisch rieche eigentlich nach nichts - auch wenn ich mir einrede, das es stinke) in meine Wohnung kommt ärgert mich oft. Also riecht eigentlich nur die Marinade/Gewürze beim frischen Fleisch. Gebraten riecht Fleisch natürlich schon (auch ohne Gewürze). Dies kann über den Gang durch Nachbarn der Fall sein, wenn man draussen an einem Grillstand vorbei läuft, ein Güggeli(Poulet)-Verkaufswagen irgendwo herum steht oder im Sommer sehr oft von aus Sicht eines Vegetariers/Veganers rücksichtslosen Nachbarn, die ihr Fleisch draussen grillieren. Siehe auch: Fleischgeruch im Zug: Vegetarier rastet völlig aus.

Mann/Frau sollte eine Volksinitiative für ein Werbeverbot von Fleisch-, Fisch-, Eier- und Milchprodukten sowie am besten gleich allem unveganen einreichen (welche wohl darum kaum eine Chance hätte? - „Ich lass mir doch nicht vorschreiben, was ich (nicht) essen soll!“ - die Illusion der Selbstbestimmung. Also beispielsweise Werbung auf Werbeplakaten, im Kino, in Radio- und TV-Spots, bei Wettbewerben sowie konsequenterweise dann auch bei Kochsendungen im TV, welche solche Produkte verwenden oder gleich bei allen Produktionen (inkl. Filmen, Musikvideos und Songtexten) im TV/Radio/Kino/Internet (weil so Sprüche wie z.B. Schweizer Fleisch - alles andere ist Beilage und Besser oder Döner macht schöner, etc. hängen mir zum Hals raus - Döner ungesund? [1] [2] [3]). Stattdessen sollte man mehr Aufklärungssendungen bringen, aus welchen Gründen (z.B. ethische, gesundheitliche, wegen dem Klimawandel, etc. siehe Massentierhaltung - Fleisch und Fisch-Artikel) man diese Produkte nicht zu sich nehmen sollte. Nervig und Werbung sind z.B. auch Bilder von Eiern auf der Verpackung mit eigentlich veganem Bio-Toast darin und Bio-Linseneintopf mit Speck auf der Verpackung oder Sprüche wie "passt gut zu irgendwelchen Tierprodukten" auf Wein-Flaschen (auch auf bio und veganen) und das städtische Notfallbüchlein listet weit hinten bei "nützliche Dienste" u.a. eine Pizzeria und Steakhouse auf. Es gab einmal online eine Sammlung von Unterschriften (Petition) deswegen auf tierschutznews.ch, aber kaum jemand hat unterschrieben - die Webseite gibt es nun nicht mehr.

Bei dieser Gelegenheit könnte man auch (trotz Meinungsfreiheit) gleich verbieten offensichtliche Lügen in TV-Werbungssendungen und TV-Spots in diesem Zusammenhang zu verbreiten. Beispielsweise wird/wurde bei einem Werbeblock für einen Küchenmixer behauptet Smoothies in Pet-Flaschen enthalten keine Vitamine. Anderswo wird behauptet das beworbene Produkt sei 100% natürlich oder Thomy wirbt mit "100% Natur susch nüt" - Tartare mit "Das Beste, was die Natur pur zu bieten hat" und Delicorn mit "al naturale" (alle Produkte sind aber nicht einmal bio). Zweifel wirbt mit "zu 100% aus natürlicher Schweizer Qualität" - was aus meiner Sicht aber auch nur bei den Bio-Chips der Fall ist oder Milch sei gesund, Schweizer leben lange dank ihrer Vorliebe für Milch und Käse, Naturaplan von Coop (wirbt mit "für die Liebe zur Natur" - funktioniert nicht mit Tierhaltung) und Migros lügen ständig mit falschen Bildern über die schweizerische Tierhaltung, etc.

Leider finde ich die "ältere" Quelle nicht mehr, bzw. sie ist beim Bundesamt verschwunden? Aber die Zahlen über die extrem hohe Ausgaben in der schweizer Tierwirtschaft aus Steuergeldern waren in einem PDF ersichtlich; für z.B. Nutztierzucht (ca. 18, 5 Millionen), Zulagen Milchwirtschaft (927 Millionen!? - viel davon für Käsereien?), Entschädigung an private Org. Schlachvieh und Fleisch (6,5 Millionen), Entsorgung tierische Nebenprodukte (47 Millionen?), Beihilfen Viehwirtschaft (4,9 Millionen), Absatzförderungsmassnahmen für Tierprodukte (Total: 2012: ca. 38,6 Millionen - davon Fleisch: 5,5 Millionen, Milch & Milchprodukte: 7,4 Millionen, Käse: 22 Millionen, Eier und Eierprodukte: 3,7 Millionen). Dazu kommen noch indirekte Subventionen für die Fischerei von im Jahr 2011 ca. 700'000? - Fischzucht sei jedoch ein Gewerbe, das ohne Subventionen auskommen muss. Dies wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern: Finanzielle Mittel für die schweizer Landwirtschaft 2018 – 2021 (als PDF beiliegend). Alle diese Steuergelder sollten für etwas sinnvolles eingesetzt werden, da Essen/überleben in der Schweiz auch ohne diese Nahrungsquellen möglich ist und betreffend Absatzförderungsmassnahmen die Nachfrage nach Tierprodukten auch ohne Werbung schon viel zu hoch ist. Die Gelder könnten beispielsweise für die Förderung einer veganen Gesellschaft (z.B. via vegan.ch oder swissveg.ch) und der biologisch-veganen Landwirtschaft sowie für soziale Projekte (z.B. sozialen Wohnungsbau) eingesetzt werden.

Im Internet hat man, wie bereits erwähnt, die Möglichkeit mittels Werbeblocker (z.B. Adblock Plus) unerwünschte Werbung automatisch blockieren zu lassen, aber einige Online-Zeitungen können diesen schon umgehen - so sieht man z.B. bei 20min.ch täglich - was es heute saisonales gibt (meist tierisches). Andere Zeitungen oder deren Blogs, werben mit z.T. sehr aufwendigen Artikeln über ihre? Lieblingsgerichte, nebst dem, dass die einte auch ständig Bewertungen über Restaurants macht und das Essen dort praktisch immer in den höchsten Tönen lobt, ausser bei einem Bericht zu einem veganen Restaurant. Gibt es nur das (Tierprodukte) zu essen? In diesen Fällen nutzt ein Werbeblocker natürlich nichts, aber man müsste ja auch nicht gucken. Gar nichts nützen einem Werbeblocker, wenn man sich die Webseite der schweizerischen Gesellschaft für Ernährung anschaut und dort sieht welche Gönner dieser Gesellschaft es gibt (z.B. die vom Staat hoch subventionierte Genossenschaft Schweizer Fleisch, etc.).

Wie auch im TV oder gerade auf einem Auto gesehen - nervige Werbungen für Lieferantenservices von eat.ch sowie Liefer"held".de und Lieferando.de, wo es wenig veganes und schon gar nichts in bio gibt. Es gibt ein paar vegane Lieferdienste nach Zürich und drei weitere Städte? Sportveranstaltungen (insbesondere Fussball, Eishockey, Ski-Alpin aber auch viele andere - extrem auch bei US-Sport) sind ebenfalls sehr stark von solchen Werbungen (Sponsoren) betroffen und (bio-)veganes kann man dort wohl auch gar nichts kaufen? Mir verleidet es manchmal richtig noch Sport im TV zu schauen deswegen (McDonalds-Trauma von der Fussball-EM). Traurig ist auch, dass schon bei Kindersportveranstaltungen nur tierische Produkte (Schweizer Fleisch, Käse, etc.) beworben werden. Sollte es im Sport-Bereich eigentlich gar nicht erlaubt sein?

Dieses Jahr (2016) lief jeweils am Freitag-Abend auf dem ersten Staatssender SRF um 20 Uhr Männer- und (Land-)Frauenküche sowie aktuell Eusi Landchuchi (siebenteilig) - natürlich gab es nur Tierprodukte, wie sie auch in praktisch jeder Sendung von SRF bi de Lüt (dieses Jahr Wunderland) thematisiert oder gleich gegessen werden. Sehr nervig ist auch die halbstündige Sendung (geschaut habe ich sie zwar nur Ausschnittsweise, aber sie läuft fast täglich auf SRF 1 seit längerem) "Mini Beiz, dini Beiz" natürlich praktisch immer mit Fleisch und Fisch - eine vegane oder biovegane Beiz gibt es keine? Auch nicht so hilfreich für potenzielle Veganer/innen sind menschliche Vorbilder, die für tierische Produkte indirekt durch die Medien dafür werben, wie z.B. unsere sieben Mitglieder des schweizerischen Bundesrates.

Siehe auch: Warum Allesesser Veganer provozieren (Artikel, Video, Link zur Doku und Kommentare von Unwissenden?). So extrem sind Veganer (wer ist normal und wer ist extrem?). Progress Awards 2015: PETA zeichnet deutsche Krankenkasse aus (gutes Vorbild für schweizer Krankenkassen - die Kasse übernimmt bei Gesundheitsreisen die Kosten für das dazugehörige vegane Essen). Österreichische Krankenkasse empfiehlt vegane Ernährung. So will die Migros in Zukunft unseren Einkauf steuern/manipulieren?


Für ein Verbot von tierischem Dünger auf Äckern und für die Förderung einer biologisch-veganen Landwirtschaft - Warum Bio?:

Wollen Sie auch u.a. keine EHEC-Fälle mehr auf der Welt sehen, dann können Sie nur für die biologisch-vegane Landwirtschaft sein (kurz zusammengefasst, die Nutzrinder werden mit Kraftfutter meist aus den abgeholzten Regenwäldern (Soja) gefüttert und das EHEC-Virus, dass schon mehrfach Todesopfer gefordert hat, vermehrt sich sprunghaft in den Kühen, dann machen sie ihr Geschäft, die Bauern sammeln es auf und verteilen es - im schlechtesten Fall auch auf die Bio-Äcker und sogar Veganer können dann mögliche Opfer dieses "miesen" Spiels sein und im schlimmsten Fall killt uns unsere "bio-vegane" Ernährung durch diese EHEC-Erreger (nicht? dann googlen Sie mal nach EHEC News, das kommt immer wieder vor). 286 Fälle des Erregers Ehec verzeichnete man 2015 in der Schweiz - mehr als doppelt so viele wie 2014. Tolle konventionelle und unvegane Bio-Landwirtschaft? Dasselbe Problem mit den Listerien - diese können ebenfalls durch Düngung mit tierischer Gülle auf Gemüse gelangen. Sie finden sich auch häufiger in küchenfertig abgepackten Salaten.

Das Problem sei jahrelang unterschätzt worden - deshalb konnten sich Hepatitis-E-Viren durch die Düngung mit Fäkalien in Futter- und Nutzpflanzen anreichern und ins Grundwasser übergehen? Multiresistente Keime in der Tierhaltung - unsichtbare Gefahr, auch für Veganer (Youtube-Videos) - Das Risiko: "Wenn mit der Gülle auch Keime auf Äcker kommen" besteht auch indirekt über die Gärreste aus Biogasanlagen - auch die Seite Biogasanlagen versus Anwohner macht sich Sorgen, gem. Wikipedia seien diese Gärreste keine Gefahr, aber warum verbrennt man sie nicht einfach zur Sicherheit z.B. in einem Biomassekraftwerk? - Rohkost (gesundheitliche Aspekte).

Resistente Keime - Turbomast macht Notfall-Antibiotika unbrauchbar: Die Übertragungswege vom Tier auf den Menschen seien noch nicht umfassend geklärt. Studien aus den USA und Europa geben jedoch deutliche Hinweise, dass antibiotikaresistente Keime vom Fleisch der Tiere, aber auch aus der Gülle und der Luft rund um die Mastbetriebe auf den Menschen übergehen können. Auch Landwirte, Tierärzte und Schlachthofmitarbeiter, die täglich mit den Tieren zu tun haben, haben die Keime im Körper "und sie tragen sie weiter". Menschen können sich zudem bei der Verarbeitung des rohen Fleisches infizieren - aber auch über Salat und Gemüse (Welt.de, 2015). Gefürchteter "Super"-Erreger E.coli in den USA entdeckt (2016).

Die sogenannten Wirtschaftsdünger, bzw. Hofdünger: Gülle, Jauche, Mist, Fleischmehle aus Rohwaren der Kategorien 2 und 3 (NP-Dünger) und Gärreste aus Biogasanlagen werden auch auf Bioäckern eingesetzt und machen offenbar auch vor den (Bio-)Gewächshäusern kein halt und sollten natürlich auch dort verboten werden.

Die biologische Landwirtschaft hat zudem das Problem, dass sie durch die weltweite Massentierhaltung, bzw. Haltung von Nutztieren (Kühe, Schweine, etc.) stark am vom Menschen veursachten Klimawandel mitbeteiligt ist. Zusätzlich wird Ammoniak aus der Viehhaltung durch Waldböden teilweise in Lachgas umgewandelt. Die Haltung von Nutztieren benötigt - nebst viel Futter und Wasser - auch viel Energie (Strom), was in der Schweiz weniger ins Gewicht fällt, da dort der Strom sauber ist, wenn man Kernkraftwerke als sauber bezeichnen will und allfällige Kohlestromimporte, Auslandseinkäufe von Tierprodukten und deren Importe ignoriert.

Siehe auch: Was haben Ackerböden mit dem Klimawandel zu tun? (2014) - Schweinegülle gefährdet Grundwasser (2015) - Gigantische Umverteilung von schweizer Gülle und Mist (2016) - Gülle im Glas: Grundwasser immer stärker mit Nitrat belastet (2016) - Wegen Gülle: Fischsterben in der Saggau (2016).

Für die Förderung der tierfreien biologisch-veganen Landwirtschaft: Die Ökologische Landwirtschaft alleine reicht also nicht, auch nicht mit Fairtrade und ohne Gentechnik (Genmanipuliertes ist sicher? - Die Natur ist alles andere als gut?). Es bräuchte die Biologisch-vegane Landwirtschaft mit Gründüngung (siehe auch Gründüngung im Gemüsebau mit Pro und Kontra und Biodünger - wie z.B. Biosol?, sowie Gründüngung im Hausgarten), um die gesundheitsgefährdenden Ausscheidungen von Nutztieren von den (Bio-)Äckern fern zu halten. Pflanzliche Handelsdünger deutlich teurer als die Abfälle aus den Schlachthöfen? - Vegane Dünger sinnvoll und viel günstiger (2016).

Diese (beste) Art der biologischen Landwirtschaft schont das Klima und die natürlichen Ressourcen und erhält ausserdem fruchtbare Böden und schützt die Artenvielfalt sowie die Gesundheit von Bio-Bauern und Konsumenten von rohen pflanzlichen Bio-Produkten. Eine 30 jährige Studie zeigt, dass ökologischer Landbau der konventionellen Landwirtschaft in Sachen Ertrag, Rentabilität, Energieeffizienz, etc. überlegen ist (Biovision). Im Artikel von Biovision ist zuerst die Sprache von drei Systemen und danach nur noch von zwei, evtl. weil man nicht auf Tierprodukte, bzw. Düngung mit Mist verzichten will? Wie dies nun genau mit reiner Gründüngung (Green manure) aussieht ist aus der Studie für mich nicht ersichtlich. Eine aufwendige Möglichkeit um den Ertrag zu steigern sei die Direktsaat - Direktsaat benötigt zu Beginn viele Herbizide (was in der biologischen Landwirtschaft nicht zugelassen ist, wobei Zwischenfrüchte zu terminieren eine Alternative darstellt). Hülsenfrüchte (Leguminosen) braucht das Land.

Zu hoffen bleibt, dass sich die biologisch-vegane Landwirtschaft (und somit die Vernunft) auf Dauer global durchsetzen wird (realistisch in 20-50 Jahren vielleicht - es ginge auch schneller?). Eine Hürde dafür liege gem. biologisch veganem Netzwerk an einer Zertifizierung, bzw. einheitlichen Richtlinien. In verschiedenen Ländern scheinen solche Zertifikate schon in Gebrauch zu sein - A growing number of Stockfreeorganic growers and farmers are now established in the UK and around the world. Siehe auch: Website des Bio-Veganen Netzwerks (deutschsprachiger Raum) - Vegan Organic Network (UK) - Die Kooperation mit der Natur ermöglicht ein friedliches Miteinander von Menschen und Natur.

Und in der Schweiz?: Eine Idee real werden lassen: "Bioveganer Landbau" (mit Praxisbeispielen) - Echte bio-vegane Landwirtschaft (Schweiz) - Biohof Tannacker (biovegan) - In der Schweiz finden verschiedene Feldversuche durch das u.a. vom Bund finanzierte Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft (FIBL) statt? Bei Agroscope dem Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, welches dem Bundesamt für Landwirtschaft angegliedert ist, werden u.a. natürliche Lebensmittel und gewisse Inhaltsstoffe in Bezug auf ihren Nutzen für die Gesundheit untersucht und die Ziele sind u.a. hochwertige Lebensmittel für eine gesunde Ernährung sowie eine intakte Umwelt. Dort ist jedoch nirgends etwas von einer Biologisch-veganen Landwirtschaft (was ja das Beste wäre, um diese Ziele zu erreichen) zu finden (im Wikipedia-Artikel nicht und auf der Webseite von Agroscope ergibt die Suchabfrage 0 Ergebnisse). Mit dem Suchbegriff "Viehloser Bio-Ackerbau" findet man auf der Seite der Agrarforschung Schweiz, ein Dokument von 2013 über einen Versuchsbetrieb (der Versuch läuft noch), welches auch auf Wikipedia verlinkt ist - aber ansonsten keine weiteren Infos. Mit dem gleichen Suchbegriff fand ich bei Agroscope noch ein Dokument, wo es um Sortenversuche für Winterweizen unter Bio Bedingungen geht - ein viehloser Betrieb aus Avenches (mit Biorga-Flüssigdünger) war auch dabei, der 2014 am schnellsten ernten konnte - von Etragsvergleichen ist nichts zu sehen.

Siehe auch: Nachhaltigkeitswochen an der ETH Zürich - Einheitliche Vegan-Definition: Interpretation für die Landwirtschaft (2016) - Bauer aus Deutschland geht vegane Wege (2016) - Ökovegan ackern statt Tiere produzieren (2016) - Nicht jedes Gemüse ist vegan „Kein Tierleid in der Möhre“ (2016). Warum Veganer schlauer sind, als ihnen vielleicht klar ist - leider nicht alles auf Anhieb kostenlos lesbar (2016)

Wieso überhaupt Bio?:

Betreffend Geschmack von Bio-Lebensmitteln kann ich trotz gutem Geschmackssinn nicht wirklich einen Unterschied zur "konventionellen" Landwirtschaft feststellen, aber darum geht es ja auch nicht, sondern um die Gesundheit der Menschen (Bauern und Konsumenten) und der Tiere (insbesondere den Bestäubern) und vor allem um das Wohl der Natur/Erde allgemein (z.B. Gewässer, Böden und Bodenfruchtbarkeit). Es gibt noch einen weiteren Grund und zwar, dass langfristig gesehen mit ökologischer Landwirtschaft die Welt zweimal ernährt werden könne. Im Gegensatz dazu steht in der Wikipedia: Oft wird Agrarchemie in der heutigen Ausprägung als unvereinbar mit Nachhaltigkeit und ökologischer Landwirtschaft betrachtet, wobei allerdings der gezielte und wohldosierte Einsatz von Chemie kurzfristig helfen könne, Ernteausfälle und damit den Welthunger zu bekämpfen. Von biologischer Schädlingsbekämpfung und biologischem Pflanzenschutz steht (beabsichtigt?) gar nichts im Artikel Agrochemie. Natürlich auch nicht, dass Bio im Vergleich zu Konventionell langfristig gem. einer Studie bei Ertrag, Rentabilität, Energieeffizienz, etc. überlegen ist. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war alles biologisch, das ist also die ursprüngliche Form der Landwirtschaft. 7 gute Gründe für die Umstellung auf Biolandbau - Schweizer Aktionsplan Biolandbau: Leitfaden zu Massnahmen für die Entwicklung der biologischen Landwirtschaft.

Statistiken zu Bio-Lebensmittel: Der Marktanteil ist in der Schweiz immer noch sehr gering und stieg 2015 auf den bisher höchsten Stand von 7,7%. - Internationale Zahlen aus dem Jahr 2013. - in Deutschland gab es 2015 insgesamt 24'343 Bio-Höfe - das sind (nur) knapp 9 Prozent aller Landwirtschaftsbetriebe. - Österreich ist unangefochtener Weltmeister in Sachen Bio-Landwirtschaft, wo 2015 der der Anteil der Biobetriebe 18% betrug? - Lichtenstein hatte 2013 mit 31% Anteil an der Landwirtschaftsfläche den grössten Anteil? - Dänemark auf dem Weg zum ersten 100%-igen Bio-Land (2016) - Kein Land gab 2015 pro Kopf so viel für Bioprodukte aus wie die Schweiz? (2017).

Siehe auch: USA sind auf Bioimporte angewiesen (2015) - Eine produktive Landwirtschaft ohne Pestizide ist möglich (2016) - Schweizer Pestizid-Plan: Bauern dürfen noch lange giften (2016) - Welternährungspreis 2016: Kampf gegen Hunger mit Monsanto, Dupont, Syngenta, Bayer AG und Intrexon (2016) - Das Regenwurm-Manifest und Mehr Würmer wagen! (2017) - Deutschland: Hendricks provoziert mit neuen Bauernregeln (2017).


Einleitung: Eigentlich wollen Veganer im Idealfall - so wie ich - nur noch bezahlbare (echte) vegane Bio-Lebensmittel? Ich versuche dies auf jeden Fall seit längerem konsequent umzusetzen. Wie ich aber (leider) oft in veganen Gruppen auf Facebook feststellen muss, hat Bio (dies betrifft ja nicht nur die Ernährung) nicht eine sehr hohe Priorität, sondern "nur" vegan zu leben - günstig soll es auch sein, vermute ich einmal. Aber Bio ist gar nicht viel teurer, aber eben doch und dies - nebst dem, dass einfach oft eine biologische Variante fehlt, bzw. das Produkte aus sogenannter konventioneller Landwirtschaft noch eine grössere Vielfalt haben und auch z. B. Aromen eingesetzt werden können (veganer Käse schmeckt und riecht dann wirklich wie echter Kuhmilch-Käse, etc.), welche in der biologischen Landwirtschaft nicht eingesetzt werden dürfen. Konventionelle Landwirtschaft ist die aus der traditionellen Landwirtschaft entstandene herkömmliche landwirtschaftliche Betriebsform schreibt Wikipedia gleich in seiner Einführung - fälschlicherweise, da diese Landwirtschaftsform nicht eine herkömmliche ist, sondern eine neuzeitliche und überhaupt gar keine gute. Wenn es nicht immer nur um kurzfristigen Profit ginge, sondern um langfristiges Denken, Fakten und Logik, wäre die Landwirtschaft schon längstens wieder biologisch, so wie sie es früher herkömmlich war und u.a. die Böden wären in einem viel besseren Zustand.

Ist die Herstellung von Bio-Lebensmitteln und die biologische Schädlingsbekämpfung (z.B. mit der Push-pull Technologie), bzw. der biologische Pflanzenschutz (zur Zeit?) noch heikel, bzw. heikler als in der umweltzerstörerischen konventionellen Landwirtschaft? Kunstdünger (Stickstoffdünger - Teufelszeug wie Pestizide?) sind auf jeden Fall keine Lösung - im Gegenteil und dürfen in der ökologischen Landwirtschaft ohnehin nicht benutzt werden (im verlinkten Abschnitt werden auch der Meerrettich- und Niembaum als ertragssteigernde Alternative, bzw. pflanzenschützende Schädlingsbekämpfer erwähnt). Evtl. dürfen Produkte der beiden erwähnten Bäume gar nicht eingesetzt werden - siehe erlaubte Hilfsstoffliste für den biologischen Landbau in der Schweiz (beide nicht erwähnt). Auch z.B. die konventionellen (Nicht-Bio-)Weinbauern scheinen Probleme mit Schimmel zu haben und bei einigen in DE, Ö und CH wuchsen 2015 keine Beeren mehr - schuld sei ein Fungizid von Bayer? - Bund reagiert auf Millionenschaden in Rebbergen und will Regeln für die Zulassung solcher Mittel verschärfen. Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide (2017)

Siehe auch: Lichtarten als schärfste Waffe gegen Schimmelpilze - eher für Gewächshäuser? (2013) - Forscher setzen Bienen als fliegende Helfer ein, um Bio-Erdbeeren vor Grauschimmel zu schützen. (2015) - Bakterien, Pilze oder Pflanzen liefern häufig Stoffe, die auch für die Landwirtschaft interessant sein können. (2015) - Biologische Regulierung invasiver Arten: Feuer mit Feuer bekämpfen. (2015) - Bund verbietet Streptomycin (Antibiotika) und erntet Kritik von den Bauern - Bio-Obstbauern verzichten auf Antibiotika. (2016) - Dufstoffe z.B. gegen Traubenwickler (2016) - Blühende Ackerränder als Geheimwaffe (2016) - Wie Roboter Unkraut ohne Pestizide vernichten können (2016) - Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft fordert wegen Ernterückgang einen Systemwechsel - weniger Pestiziden? (2017) - Die Natur nach dem Verschwinden des Menschen (2017) - Die Natur schlägt zurück: US-Farmer verlieren Kampf gegen "Super"unkräuter (2017) - Supermärkte müssen gefährliche Pestizide stoppen? (2017) - Costa Rica: Bedrohtes Paradies - Schädlinge und Unkräuter gegen die nur noch die Chemiekeule hilft? (2017).

Hier die Erfahrungen mit frischen "veganen" Bio-Produkten in der Migros und im Coop (vor Ort und Online) sowie Online bei Farmy.ch:

Hier zuerst einmal das weniger Positive und danach das Positive: Vielleicht täuscht es, aber es scheint mir schon offensichtlich mehr biologische Schimmel- und Verfaulungsopfer zu geben. Bei den Kartoffeln ist es jedoch z.B. nicht so - beide Anbauvarianten haben in etwa dieselben Verluste. Klar schon früher ist bei mir mal eine nicht-bio Konfitüre (es sollten keine Brotkrümmel in die Konfitüre) oder ein nicht-bio Brot verschimmelt, aber bei Tomaten oder Knoblauch und Früchten eigentlich nie. Es kam in den letzten Jahren dann öfters vor (egal ob Online im Supermarkt bestellt oder selbst vor Ort Migros/Coop eingekauft), dass z.B. grosse Bio-Tomaten rasch geschimmelt sind (in letzter Zeit gar nicht mehr?) oder Bio-Knoblauch (mehr Flecken/Fäule, was aber auch besser wurde, oder vielleicht habe ich immer schlechte/ältere erwischt)?

Weiter mit weniger gut: Vor Ort gekaufte Bio-Himbeeren, teure Bio-Brombeeren und Bio-Erdbeeren waren sogar z.T. schon im Supermarkt mit Schimmel belegt (woher die Früchte stammen, ist wohl auch wichtig - weiss ich aber nicht mehr). Aus den im Sommer 2015 vor Ort gekauften und verfaulten Bio-Nektarinen schlüpften im Abfalleimer nach einiger Zeit viele kleine Maden (möglicherweise von der Kirschessigfliege - Liste von Schädlingen), was ich noch nie gesehen habe - im Sommer 2016 waren sie in Ordnung. Ob dies im Sommer 2015 auch etwas mit der extremen Hitzewelle zu tun hatte? Gegen Kirschessigfliege sollen Netze und Steinmehl helfen. 2016-2017: Meine erste grosse Bio-Ananas (Baby gibt's keine Bio) ist sehr schnell verschimmelt (hätte sie wohl in den Kühlschrank legen sollen). Bio-Pfirsiche offen gelagert (nach zwei Tagen - im Plastik, alle verschimmelt - hätten gem. Coop online nur bis max 5 grad gelagert werden dürfen, was ich erst im Nachhinein gesehen habe). Erstes Mal Bio-Feigen von vor Ort (Migros) - sie waren wohl schon sehr reif (kannte sie nicht die frischen ungetrockneten), trotzdem ausserhalb Kühlschrank gelagert eine von vier ist verschimmelt. Einige Bio-Radieschen aus dem gleichen Bund waren einige krank (rettichpilz oder rettichschwärze, es gab solche mit weissen Flecken, heller als das normal weisse und zusätzlich rot-violett-dunkle Verfärbungen) - schon 2x von Coop und ein bis 2x auch bei Farmy.ch von einem anderen Bio-Bauern. Bio-Salanova (eine spezielle Kopfsalatzüchtung - von Farmy.ch) war voller lebender Tierchen - eine Räupchen auf einem Bio-Kopfsalat aus Frankreich (von Migros) gab es schon, aber das waren wirklich sehr viele kleinere Tierchen. Bio-Schwarzkohl (Palmkohl) und Bio-Federkohl rot (beides von Farmy.ch) hatten einige ganz (viele) kleine weisse Fliegen (grüner Bio-Federkohl aus dem Migros nicht) - diese überleben sogar im Kühlschrank und fliegen in der Küche umher, als ich den Kohl zubereiten wollte - was ein wenig nervig war.

Mehrheitlich in Ordnung waren z.B. Bio-Kartoffeln, wo 2015 zum ersten Mal eine Kartoffel in einem Sack verfault war, andere waren fast immer komplett in Ordnung bis auf kleinere dunkle Flecken. Bio-Äpfel (schneiden empfohlen - Heilwirkungen) waren bisher immer in Ordnung bis auf ein Pack, wo alle in der Mitte verfault waren und ein anderes Pack hatte einen mit Fäulnisfleck? Bio-Karotten waren ebenfalls immer ok, bis auf ein Pack verschiedenfarbiger (mehrmals bestellt), wo der Schimmelbefall evtl. meine Schuld war (zu lange aufbewahrt) in den Online-Kommentaren war nichts zu lesen und mittlerweile gibt es diese bei Coop nicht mehr. Dasselbe bei Bio-Schalotten, wo sich einmal eine einzelne komplett auflöste? In einem Bio-Radieschen-Sprossen-Plastikbehälter (waschen tue ich die eigentlich nie) befand sich ein ganz kleines Räupchen - es flüchtete von selbst zum Rand der Salatschüssel. Bio-Knoblauch seit 2015 sind von mir gekaufte praktisch immer ohne irgendwelche Flecken/Fäule - auch gem. dieser Datenbank enthalte er angeblich kein Selen, aber gem. Wikipedia ist er eine wichtige Selenquelle? Bio-Zitronen, waren bis auf eine (geschimmelt - auch Sommer 2015) immer Ok. Bio-Peperoncini (siehe Bild) - solcher aus der Schweiz hatte schon Schimmel im Laden. Bio-Süsskirschen (Vogel-Kirsche - Chriesi) nur 500g und relativ teuer, einzwei waren faul? und der Rest lecker. Bei den Bio-Avocados ist es wohl ein wenig Glücksache mit der Reife, aber wenn sie schon halb verfault geliefert werden, kann man halt wenig machen - mehrheitlich waren sie aber in Ordnung. Bio-Rüebli Atomic red (von Farmy.ch - mehrfach bestellt - tolle Karotten) waren nach nur 5 Tagen verschimmelt (lagen zusammen mit Kartoffeln in einem Papiersack im Kühlschrank - nicht nur sämtliche dieser Bio-Karotten (äusserlich) auch einige Bio-Schalotten die sich zuerst auch im selben Sack befanden waren (innerlich) verschimmelt, wie ich später feststellte). Bio-Physalis von Farmy.ch (eine von vier war verschimmelt bei Ankunft).

Mit anderem wie Bio-Broccoli (Brokkoli-Trick? - Brokkoli gesund), Bio-Karotten, Bio-Wirz (Wirsing), Bio-Blumenkohl, Bio-Kohlrabi, Bio-Boden-Kohlrabi (gelbe Steckrübe), Bio-Chabis (Weisskohl), Bio-Fenchel, Bio-Zwiebeln, Bio-Frühlingszwiebeln (Winterzwiebeln), Bio-Pastinake, Bio-Meerrettich, Bio-Schwarzwinterrettich (Rettiche), Bio-Knollensellerie (Pharmakologie), Bio-Stangensellerie (oder Staudensellerie), Bio-Topinambur, Bio-Helianthi, Bio-Süsskartoffel, Bio-Peperoni (Paprika - Am meisten Vitamin C), Bio-Spargel (grüne und weisse), Bio-Federkohl (Grünkohl), Bio-Lauch(stangen), Bio-Krautstiel (Mangold), Bio-Aubergine und Bio-Tiger-Aubergine (Verwendung), Bio-Schwarzwurzel, Bio-Wurzelpetersilie, Bio-Zucchetti/Zucchini (normale Bio's gibt's praktisch nur im 3er-Pack - Bio-Tigerzucchetti wenn es hat auch einzeln), Bio-Kürbisse (mögliche Giftigkeit beachten wie bei Zucchini), Bio-Gurken (Bio-Mini-Gurken), Bio-Randen (Rote Bete), Bio-Zuckermais (Süssmais), Bio-Edamame (einmal vom Coop - Farmy hat auch), den vielen Bio-Salaten/Blattgemüse: Bio-Kopfsalat, Bio-Eisbergsalat, Bio-Nüsslisalat (Feldsalat), Bio-Zuckerhutsalat (Fleischkraut), Bio-Chicoréesalat, Bio-(Mini)-Lattich (Bindesalat/Römersalat/Romana), Bio-Portulak (selten/Heilwirkungen), Bio-Batavia, Bio-Eichblatt, Bio-Roter Chicorée (Radicchio-Trevisana/Cicorino Rosso), Bio-Sauerkraut (roh), Bio-Karotten-/Chabissalat und Bio-Karotten-/Selleriesalat (gemischt und einzeln), - in gemischten Packungen gab's schon; Bio-Endivien (Frisée), Bio-Chinakohl (Pekingkohl), Bio-Spinat (Eisengehalt), Bio-Lollo (Lollo-Batavia), Bio-Baby-Leaf (Sorten stehen nicht auf Packung?) und Bio-Pfälzerkarotten, Bio-Tomaten (diverse Sorten - Inhaltsstoffgehalte varieren wohl ein wenig - einige sollen besser im Geschmack sein), Bio-Radieschen, Bio-Ingwer (Heilwirkungen), Bio-Sprossen (in der Migros nur vor Ort), den frischen Bio-Kräutern: wie Bio-Gartenkresse, Bio-Schnittlauch, Bio-Basilikum (Medizin), Bio-Petersilie (Heilkunde?), Bio-Koriander (Medizin), Bio-Dill (Arznei), Bio-Bärlauch und Bio-Rucola (gesehen) etc. (Online gibt's nur sehr wenige), gab es noch nie Probleme.

Keine Probleme mit: Bio-Broten (einige sind unvegan). Bio-Kefe (Zuckererbsen) hat es selten wie auch Bio-Rosenkohl (Brüsseler Kohl) - die äusseren Blätter der Bio-Köhlchen (Migros vor Ort) hatten stets bräunliche Flecken, aber geniessbar waren sie schon - bei farmy.ch gibt es Bio-Rosenkohl häufiger (mehrfach bestellt) und diese Köhlchen hatten keine Flecken, waren jedoch gewaschen und gerüstet es gäbte/gab auch günstigere ungerüstete und ungewaschene.

Bio-Artischocken-herzen (Verwendung) habe ich vor Ort gesehen, aber noch keine gekauft - nur zweimal sehr teure Artischockenherzen (in einer kleinen Fertigpackung) einmal in einem veganen Online-Shop und einmal im kleinen und teuren Dorf-Bio-Laden. Bio-(Grüne-)Bohnen hat es öfters - aber nur relativ grosse Packungen. Bio-Pilze (diverse Sorten) hat es ganzjährig? Bio-Romanesco (Minarettkohl/grüner Blumenkohl) konnte ich bisher nirgends finden. Bio-Rhabarber (Wähen gabs früher im Elternhaus), hab ich glaube ich schon einmal gesehen. Siehe auch: Saisonkalender von Schweizer Gemüse.

Wie auch mit folgenden Früchten: Bio-Fairtrade-Bananen (Welt ohne Bananen?), Bio-Kiwis (auch aus der Schweiz), Bio-Mangos (Giftigkeit/Heilmittel), Bio-Granatapfel (Medizin), Bio-Aprikosen, Bio-Melonen (Melonenarten), Bio-Birnen, Bio-Heidelbeeren, Bio-Wildpfirsiche (Plattpfirsich), Bio-Pflaumen (hat sieben Unterarten), Bio-Orangen (auch einzeln), Bio-Grapefruits und Bio-Limetten (die gem. Wiki deutlich weniger Vitamin C als Zitronen haben, es ist nur ein minimer Unterschied?). Bio-Erdbeeren waren ebenfalls schon in Ordnung beim Kauf und nach Kühlschrank-Aufenthalt. Bio-(Wein-)Trauben (Inhaltsstoffe), Bio-Clementinen (Grosspack, Ich kann diese seit einiger Zeit nicht mehr runterschlucken? - die Haut das weisse, es geht einfach nicht mehr - noch knapp den ersten Schnitz), Bio-Kaki (Inhaltsstoffe) gefunden bei Migros und Farmy.ch,

Anderes wie Bio-Zwetschgen (Pflaume), Bio-Mandarinen, Bio-Sternfrucht (hoher Vitamin A Anteil - im Vergleich zu Karotte nichts? Vergiftungsgefahr?), Bio-Papaya oder Bio-Passionsfrucht habe ich bislang nicht gesehen.

Auch in Ordnung waren andere Bio-Produkte, wobei sich die Frage stellt, was als "frisch" bezeichnet wird - so haben auch tiefgekühlte Bio-Früchte und tiefgekühltes Bio-Gemüse den gleich hohen Anteil an Nährstoffen - Häufig enthalten gefrorene Gemüse und Früchte sogar mehr Nährstoffe als frische? So gibt es z.B. tiefgefrorenen Bio-Spinat, Bio-Gemüsemischungen, Bio-Kartoffelprodukte (nur Frittes sind vegan), wenig Bio-Kräuter, etc. Die Migros hat auch tiefgefrorene Bio-Früchte, wie z.B. Bio-Johannisbeeren und Bio-Beerenmischung. Bio-Tiefkühl-Pommes-Frites sind wegen der Klimarelevanz (wohl wegen möglicherweise unsauberem Strom - Kühlung und Verarbeitung: gedämpft, vorfrittiert und backen) nicht wirklich empfehlenswert - dazu kommt noch das Palmöl enthalten ist.

Konservierte und länger haltbare Bio-Lebensmittel (in Gläsern, Dosen, Getränkekartons und Pet-Flaschen) haben ebenfalls hohe Nährwerte, im Fall von Tomaten sogar angeblich eine bessere Bio-Verfügbarkeit. In diesem Bereich gibt es unzählige Bio-Produkte wie z.B. Bio-Linseneintopf, Bio-Bohnen, Bio-Erbseneintopf, Bio-Gemüseravioli, Bio-Gewürzgurken (Coop nur vor Ort - eine war einmal faul/bräunlich), Bio-Oliven (Sorten), Bio-Cornichons, Bio-Kapern (spezielller Geschmack), Bio-Kapernäpfel (die mag ich), Bio-Mais, Bio-Kichererbsen-Eintopf und gebackene Bio-Weisse Bohnen, Bio-Kidneybohnen (fast 2/3 Proteine nach kochen weg - siehe getrocknete weisse Bohne), Bio-Pastasaucen, Bio-Öle: Bio-Rapsöl (viel Omega-6), Bio-Leinöl (viel Omega-3), Bio-Sesamöl (viel Omega-6), Bio-Sonnenblumenöl (sehr viel Omega-6), Bio-Olivenöl (Zusammensetzung), und Bio-(Fairtrade)-Kokosöl, Bio-Essig: Bio-Apfelessig (Medizin) und Bio-Balsamico, Bio-Sojasauce, Bio-Currypaste, Bio-Brotaufstriche (viele - mehr bei Migros), Bio-Gewürze/Pulver: Bio-Kümmel (Verwendung), Bio-Fenchelsamen (Verwendung), Bio-Curry, Bio-Paprika (Verwendung), Bio-Kurkuma (Medizin), Bio-Ingwer (Medizin), Bio-Kardamom (Medizin), Bio-Pfeffer (Medizin), Bio-Sternanis, Bio-Salatkräuter (diverse), etc., Bio-Pflanzenmilchsorten, Bio-Smoothies, Bio-Frucht- und Gemüsesäfte, Bio-Schorlen, verschiedene Bio-Sirupe, Bio-Agavendicksaft, Bio-Zitronensaft (kein Konzentrat), Bio-Kokoswasser, Bio-Tee's, usw.. Alkohol gibt es: Bio-Biere (vor Ort hat es bei mir im Migros und Coop keine), Bio-Weine, Bio-Schaumweine und Bio-Schaps (Coop hatte mal online einen Bio-Kirsch, mehrere Bio-Schnäpse gibt es bei Farmy.ch) - siehe dazu auch: Kater und Alkoholsucht. Bei den Produkten in Gläsern und Dosen, habe ich z.B. noch nie Bio-Spargeln, Bio-Maiskölbchen (wie entstehen diese?), Bio-Silberzwiebeln, Bio-Ratatouille oder Bio-Ananasscheiben gesehen.

Dazu kommen noch konservierte und länger haltbare Bio-Lebensmittel die anders (Plastik, Karton, Beutel, Tube, Papier) abgepackt sind (wie Bio-Hartweizengriess-(Vollkorn-)Teigwarenprodukte und andere Bio-Teigwarenprodukte (aus Dinkel-, Mais-, Reis-, Quinoa- (Coop Online) oder Bohnenmehl), Bio-Reis (auch Fairtrade) (Nassreisanbau), Bio-Kernenmixe [1] [2], Bio-Nüsse, gebackene und fritierte Bio-Chips (Acrylamid?/Klima), Bio-Kokoschips, Bio-Popcorn, Bio-Trockenfrüchte wie z.B. Bio-Feigen, Bio-Datteln, Bio-Aprikosen, Bio-Rosinen, etc., Bio-Trockengemüse wie z.B. Bio-Linseneintopf oder noch nicht probiertes wie Bio-Amaranth, Bio-Quinoa, Bio-Borlotti-Bohnen, Bio-Flageolet-Bohnen, Bio-Red-Kindey-Bohnen, etc, Bio-Sauerkrautsalat (roh), Bio-Sauerkraut (gekocht), Bio-Rotkraut (in CH nur gekocht in Beutelkonserve? auch Rotkohl - Unterschied zu gedämpft?), Bio-Randensalat, Bio-Linsensalat, Bio-Bulgursalat, Bio-Karottensalat, Bio-Suppen, Bio-Oliven (Sorten), Bio-Ketchup (Zucker [1] [2]), Bio-Senfe, Bio-Veganaise (Mayo), Bio-Tomatenmark, Bio-Brotaufstriche, Bio-Mehl, Bio-Hefe, Bio-Backpulver, Bio-Getreideprodukte wie z.B. Bio-(Vollkorn-)Haferflocken sowie viele weitere Bio-Müesli-Flocken-Produkte und Bio-Getreideriegel, Bio-Frucht-Riegel, Bio-Soja-Joghurts, Bio-Fairtrade-Schokoladen (Gesundheit), Bio-Fairtrade-Kakaopulver, Bio-Fairtrade-Rohrzucker, Bio-Fairtrade-Kaffee, Bio-Kaffeeersatz, viele Bio-Teesorten, Bio-Konfekt, Bio-Mandeln (gebrannt), wo der Wasserverbrauch höher ist als bei anderen Nüssen. Plus noch sehr viele weitere (oft importierte) vegane Bio-Produkte, z.B. Lupinen-Produkte von Alberts (nur Online gesehen). Es gibt aber auch einige Bio-Tofu-Sorten aus der Schweiz, bzw. hier verarbeitet [1] [2] - neuere Karma-Produkte bei Coop von 2016 sind leider alle nicht aus biologischer Landwirtschaft).

Bei diesen Verpackungsarten im letzten Abschnitt gibt es z.B. keine Bio-Zartweizen (gibt's in Deutschland), keine veganen Bio-Spätzle (in veganen Onlineshops schon), keine veganen Bio-Gnocci (in veganen Onlineshops schon), keine veganen Bio-Knäckebrote und Zwieback (in veganen Onlineshops schon), Bio-Rösti gibt es, aber keine ohne Butter oder Palmöl genau wie bei sämtlichen Bio-Fertigteigen, bzw. kann man sich bei einigen nicht sicher sein, weil Pflanzenöle steht. Das einzige vegane biologische Delicorn-Fleischersatz-Produkt (Broccoli-Burger) ist auch mit Palmöl. Palmöl muss ab 2016 in Schweiz deklariert werden. Schweiz für den Regenwald - Stop Palmöl (Petition).

Das Angebot an Bio-Lebensmitteln in der Schweiz ist offensichtlich riesig und es gibt nichts (essentielles), was es nicht in Bio-Qualität gibt. Hierzulande muss Mann/Frau also auf (fast) gar nichts "verzichten", wenn vernünftigerweise beschlossen wird nur noch Bio-Lebensmittel zu unterstützen/konsumieren (siehe weiter oben betreffend warum überhaupt Bio). Ok, wenn man einige Sparten in den Onlineshops anschaut, könnte man schon denken, da gibt es aber noch sehr sehr viel anderes dass nicht bio-vegan ist (bzw. eine viel grössere Auswahl). Es gibt nun, nebst dem grossen Angebot an Bio-Gemüse und Bio-Früchten immer mehr vegane Produkte z.B. im Coop und auch in der Migros - Fleischersatzprodukte sind meist nicht bio, aber es hat (vor allem Tofu-Produkte), einige sind "in Umstellung auf biologische Landwirtschaft", dies ist bei Produktinhaltsstoffen aus Betrieben der Fall, welche (normal) umgestellt haben und so während zwei Jahren als Umstellungsbetriebe gelten.

In anderen Läden wie z.B. im Denner oder im Lidl Schweiz wähnte ich mich als Bio-Veganer hingegen wie im falschen Film - auch Volg und Landi haben gem. Internet 0% Bio?, wie wahrscheinlich auch Pick-Pay. In der Stadt wo ich zur Zeit wohne (Adliswil, einer kleinen Stadt im Kt. Zürich) gibt es nebst der grossen Migros, dem mittleren Coop und kleinen Denner zusätzlich noch einen mittelgrossen Laden namens Dirok, wo es sehr viel Gemüse und Früchte gibt, jedoch keine Bio, dazu noch drei weitere kleine Shops mit Gemüse und Früchten ohne Bio (adliswil-shop, Efal und Kronen-Lädeli), sowie ein Holland-Lädeli, vier Bäckereien/Konditoreien, einen kleinen Feinkostladen mit u.a. Käse-Spezialitäten, ein Steakhouse mit Lieferdienst, einen Getränke-Laden mit Food und einige Kioske, Selecta-Automaten und Tankstellenshops viele Restaurants/Pizzerien und Pizza-Lieferdienste. Einmal pro Woche steht einen Güggeli-Wagen zwischen zwei Einkaufsläden. Was ich damit sagen will? Es gibt ein riesiges unveganes und unbiologisches Nahrungsangebot, was mir natürlich nicht wirklich gefällt. Vorhanden ist auch noch eine Drogerie und ein Bio-Lädeli, wo es einiges veganes und bio zu kaufen gibt, jedoch ist es teuer. Beim Wochenmarkt der Bauern weiss ich es nicht. Aldi Suissse kenne ich nicht, aber gem. Internetseite gibt es dort einige vegane Bio-Produkte wie auch bei Spar.

Rückrufe von Lebensmittel - Plastik vermeiden und sonstiges aus dem Migros-, Coop- und Farmy-Onlineshop:

Aus den letzten beiden Bereichen (konservierte und länger haltbare) mussten auch schon importierte Bio-Lebensmittel zurück gerufen [1] [2] [3] werden z.B. Bio-Hirse-Bällchen.

Wenn man die Wahl hat, sollte man eigentlich wegen der Umweltbilanz von Verpackungen (Was sind Bioplastics?) zuerst zu "frischen" - schnell verderblichen und offen verfügbaren Bio-Lebensmitteln greifen? - was ich auch oft nicht so mache, da ich ja nicht jeden Tag einkaufen gehen will. Eigentlich sind aber (betreffend Umweltbilanz) sowieso bis auf wenige Ausnahmen fast alle Bio-Salate, Bio-Gemüse- und Obst-Produke bereits in Karton mit Plastik oder nur Plastik abgepackt - die Gründe dafür [1] [2] - gäbe es nur biologische Gemüse und Früchte in Supermärkten, fiele dieses Problem also fast komplett weg. Einige unbiologische Früchte muss man in Plastiksäcklein legen und abwägen, weil ja noch ein Kleber mit dem Preis drauf muss, bei einzelnen verfügbaren (Bio-)Früchten/Gemüsen, welche auf die Waage müssen - kann man ja den Kleber direkt auf Frucht/Gemüse kleben. Siehe auch: Ökologischer Nutzen durch Plastiksäckli-Verbot? - Eine «Lex Raschelsack» ist wohl nicht das dringendste Problem (Was ist mit recyclebaren Papiertaschen aus Recyclingpapier [1] [2] - diese gibt es im Coop vor Ort aber online nicht und bei Migros auf jeden Fall online, mit einem Rucksack, oder mit einem Einkaufstrolley?, im Artikel wird nur ein Baumwollbeutel erwähnt).

Wie das auf Wochenmärkten (bei uns einmal in der Woche am Morgen) aussieht, weiss ich nicht, aber sicher wird auch dort Ware in Plastiksäcke verpackt. Beispiele zu Wochenmärkten aus Deutschland: Shoppen ganz ohne Müll, geht das überhaupt? - Ordnungsamt-Kontrolleur im Hessischen rüffelt Händeler fürs Füllen mitgebrachter Dosen. Wer unbedingt Plastikmüll vermeiden möchte, hat bei einem Anbieter wie in der Schweiz z.B. Farmy.ch sehr gute Chancen (es gibt Saison-Körbe, Bio-Salate und Bio-Gemüse sind in Plastiktüten aus Maisstärke - diese sind kompostierbar und Bio-Früchte und einiges Bio-Gemüse sowie Bio-Brote sind offen in recyclebaren Papiertragtaschen aus Recylingpapier - es werden auch Tierprodukte verkauft, wie in den Supermärkten). Eine andere Möglichkeit, um evtl. Abfall zu vermeiden, wäre direkt bei den Höfen vor Ort einzukaufen, in der Schweiz kann man sich auch ein Bio-Abo lösen.

Siehe auch: Verpackungsfreier Supermarkt: einkaufen ohne Verpackung? - Auf Plastik verzichten, aber wie? - Horizonworld - bewusst leben und denken (der Artikel ist aus meiner Sicht ein wenig Bio-feindlich, ich bekenne mich als Pet-Flaschen-Wassertrinker - Glas-Flaschen-Wasser könnte man sicherlich irgendwo separat bestellen - in den Supermärkten gibt es keine und in der Stadt, wo ich seit 2005 lebe, gab es auch schon einmal einen Vorfall, wo das Leitungswasser verseucht wurde und einige Menschen krank wurden. Eigentlich ist beides nicht wirklich so super, da die recycelbaren Pet-Flaschen mit wohl meist gesundem Quellbergwasser und dort sonstige Dinge im Leitungswasser, die man eigentlich nicht als gesund bezeichnen kann - z.B. Wirkstoffe aus Medikamenten, Pestizide, etc.). Ich filtere auch immer das Trinkwasser aus der Leitung (welches ich in der Küche verwende) mit Plastik-Filtern, die man im Supermarkt zurückgeben kann. Siehe auch: Plastik - der Erzfeind des Königs von Marokko (2016) - Unverpackt-Supermärkte liegen im Trend und kommen in die Deutschschweiz (2017).

Was bei den Online-Shops von Migros und Coop ein wenig störend/nervend ist, dass es keinen Menüpunkt gibt (z.B. als Untermenüpunkt bei Bio-Lebensmittel), wo man mit einem Klick alle veganen Bio-Produkte sehen/auflisten kann, aber dafür z.B. alle koscheren Produkte (nein Veganismus ist keine Religion), Fondue/Raclette und wenn Jagd-Saison ist gibt es sogar einen Punkt Wildsaison. Es ist vor allem dies, so dauert ein Einkauf (durch die mühsame Suche und dem Lesen der Produktinformationen) oft sehr viel länger - halt wie im Laden, bis man weiss, wo was ist, bzw. ob es vegan ist.

Mittlerweile (2016) hat Le-Shop (Migros) einen Punkt Vegan im Untermenü > Diät, Reformkost, Sportlernahrung und dann auf Besondere Ernährung, es erscheinen ca. 106 Angebote, jedoch fehlen viele vegane Lebensmittel - nicht nur Gemüse und Früchte). Auch Coop-Online hat 2016 im neuen Shop-Design nun einen Menüpunkt vegan unter Aktionen, Labels, Rezepte & Co. mit dem gleichen Ergebnis wie bei der Migros (es fehlt einiges, was "vegan" wäre) - ob Produkte gekühlt geliefert werden, ist nun erst nach einem Klick ersichtlich. Eine "Suche" nach "vegan" ergibt bei Coop 252 Artikel und bei Migros 106 Artikel (2016) und 2017 ca. 15 (im neuen Online-Shop, dabei gäbe es um die 300-400 mit Gemüse, Obst und den Produkten). Migros stellte selten aber doch ab und zu unbiologische Produkte in die Rubrik Bio-Gemüse und Bio-Früchte? Die Kühltasche wird einmal dagelassen einmal nicht und nur der Plastiksack aus der Kühltasche wird abgegeben (Plastikabfall beim Kunden - Wirwarr mit Kühltaschendepot). Positiv ist, dass die Papier-Tragtaschen sowohl Online als auch vor Ort? aus recylebarem Material (ohne Chlor) sind, jedoch kommen zu viele Papier-Tragtaschen. Coop hat einen "elektrischen Treppensteiger" für schwere Dinge - gut für den Rücken des Auslieferers und Migros-Leshop nicht. Die Produkte sind immer frisch, es gab eigentlich noch fast nie etwas an frischem Bio-Obst und Bio-Gemüse zu bemängeln. Vegane Rezepte von Migros (Migusto).

Auch Im neuen Shop von von Coop-Online kann man bei Gemüse und Früchte auf sortieren nach Bio klicken, so dass sie nach oben kommen, es wird aber nicht komplett so sortiert, im alten Shop wurde anderes aussortiert. Bio-Topinambur ist unter Gewürz, aber nicht unter Wurzelgemüse? Einiges? wie z.B. Bio-Gewürze sind über den Punkt Labels und dann bio nicht auffindbar - via Lebensmittel und dann Gewürze fehlt z.B. Bio-Pfeffer (weiss, schwarz und exotic-mix), den man über die Suche finden kann. Auch wenn man Bio-Weine sucht, "also unter Weine & Getränke und dort nach Rot- oder Weisswein sortiert und dann nach bio", erscheinen ganz zuunterst und zwischendurch noch Bio-Weine (der Browser verkraftet dies fast nicht und meldet ständig "keine Rückmeldung") dazwischen sind ganz viele unbiologische Weine, die unter dieser Auswahlmöglichkeit eigentlich gar nicht erscheinen sollten - beim anderen Weg via Labels und Bio kommen andere Bio-Weine und viele "vom ersten Weg" sind über diesen Weg nicht zu finden. Dies alles habe ich Coop im August 2016 gemeldet, aber es scheint, als ob man es nicht beheben kann (Februar 2017). Ein Produkte, wo auf dem Bild und im Text Bio-Schnittlauch ersichtlich war, habe ich mehrfach bestellt - geliefert wurde zweimal das unbiologische Schnittlauchprodukt, welches fast gleich aussieht. Papier-Tragtaschen aus dem Online-Shop sind nicht aus recylebarem Material (können deswegen nicht ins Altpapier gegeben werden - kein R-Zeichen auf der Unterseite), vor Ort sind sie es - wieso auch immer. Bei neuen Produkten gibt es oft keine Produktinformation im Coop (so bestellte ich z.B. eine Schachtel mit veganen Bio-Riegeln und später sah ich die Beschreibung mit Palmöl von unbekannter Herkunft in der Liste). Besonders ärgerlich scheint mir das nicht sortieren können nach Bio-Produkten in den Produktekategorien zu sein und dass dann auch wirklich nur noch Bio-Produkte ersichtlich sind (schon so lange?). Der "elektrische Treppensteiger für schwere Dinge" wie z.B. Mineralwasser-Packungen, Bio-Bier-Packungen und Bio-Weine, funktionierte in letzter Zeit mehrmals nicht (angeblich wegen der Batterie) und der aus meiner Sicht dann arme Auslieferer musste es von Hand hinauf tragen - dafür kommen viel weniger Papiertragtaschen. Die Produkte sind immer frisch, es gab eigentlich noch fast nie etwas an frischem Bio-Obst und Bio-Gemüse zu bemängeln. Vegane Rezepte von Coop (Fooby).

Bei Farmy ist weniger gut, dass einmal (nur einmal) von bislang vier Bestellungen die Ware nicht wirklich frisch war. Auf der Webseite steht hingegen die Ware werde immer innerhalb von 24 Stunden vom Feld direkt in die gute Stube geliefert (was natürlich fast bei allen Produkten unmöglich ist), aber eben einmal war das frische wirklich gar nicht mehr frisch. Bio-Äpfel war schon schrumpelig und alt, Bio-Petersilienwurzeln am Anschlag, Bio-Karotten und Bio-Schalotten kurz nach Ankunft verschimmelt. Auf Bio-Gemüse und Bio-Salaten waren zudem mehrmals viele kleine lebendige Tierchen, was neu war für mich (ich wurde widerwillig ein kleiner Tierchen-Mörder). Dafür besonders gut ist die grosse Auswahl an speziellen und seltenen Bio-Gemüse-, und Bio-Früchtesorten (Kartoffeln, Karotten, Äpfeln, andersfarbigem Gemüse und weiteren speziellen biologischen Lebensmitteln), die man bei Migros und Coop nicht finden wird. Wenn man ihm Shop unter Gemüse und Früchte auf die verschiedenen Bio-Optionen klickt ist auch wirklich alles bio und übersichtlich strukturiert. Im Vegan-Corner ist alles vegan. In der Vorratskammer waren zwei Produkte nicht vegan (einmal mit Ei und einmal mit Parmesan), aber nachdem ich dies gemeldet habe, wurde es umgehend korrigiert und die Produkte aus der Vorratskammer (plus klick auf vegan) entfernt. Es gibt Bio-Saison-Körbe, Bio-Salate und Bio-Gemüse sind in Plastiktüten aus Maisstärke - diese sind kompostierbar und können zurück geben werden. Bio-Früchte und einiges Bio-Gemüse sowie Bio-Brote sind offen in recyclebaren Papiertragtaschen aus Recylingpapier - Verpackungsmaterial kann zurück gegeben werden. Man sollte eigentlich nichts schweres (Bier, Wein, Mineralwasser) bestellen, weil die Auslieferer (auch weibliche) keine technischen Hilfsmittel haben um die Ware ohne Lift in die höheren Etagen zu bringen. Es gibt nichts für den Haushaltsbedarf, dafür jede Menge tierische Produkte, die niemand in der Schweiz braucht. Die speziellen Produkte - biovegane Produkte sind sehr teuer und allgemein ist es teurer im Vergleich zu Migros-Bio und Coop-Naturaplan, dafür ist regionaler und saisonaler - je nachdem welche Produkte man auswählt?

Links auf Online-Shops mit Bio-Produkten und veganen Angebot:

Einen Online-Shop mit Produkten aus einer schweizerischen biologisch-veganen Landwirtschaft scheint es (noch) nicht zu geben, bzw. habe ich keinen gefunden. Es gibt einen mit veganem und vegetarischem Angebot aus dieser Anbaumethode mit Zutaten und Produkten aus Deutschland. Es ist sehr teuer - Mehr Infos dazu: Anbau ohne Mist und Gülle der vegane friedfertige Landbau.

Vegane Produkte: Tierleidfrei einkaufen in der Schweiz - Mit einem App-fähigen Smartphone (hab keins) kann man mit Codecheck gezielt vegane Produkte finden?

Migros (Le-Shop) und Coop (Coop-Online), haben nun wie bereits erwähnt ein immer grösseres Angebot an veganen Bio-Produkten, v.a. mit Alnatura, Alnavit und Veganz [1] [2] [3] - man könnte jedoch (zusätzlich) auch Bio-Produkte aus der Schweiz anbieten, z.B. von der Engel-Tofurei oder von Soyana (war im Coop in Zürich?), die ein grosses Angebot haben - z.B. feinen Frischkäse, statt wie Migros nebst Alnatura und Alnavit z.B. noch zwei Produkte von Tukan, drei von Alberts, etc. aus Deutschland im Sortiment hat? Auch könnte man Textilien aus Bio-Baumwolle ins Angebot aufnehmen?

Zudem gibt es die zahlreichen veganen Online-Shops (100% vegan, aber nicht 100% bio - einige Produkte beinhalten Palmöl/Palmfett und Soja, wo oft nicht ersichtlich ist, woher es kommt - also wie bei den Supermärkten).

Weiter gibt es fast unzählige Online-Shops mit Bio-Produkten (100% Bio) und einem unterschiedlichen veganen Angebot (teurer als im Supermarkt?):

Salicorne (Entlebuch, alles bio und vegan, ein Waldhonig) - Farmy (Regionales direkt vom Kleinproduzenten, vieles bio und vegan mit Produkten von der Engel-Tofurei und von Soyana) - Biopac (Aesch bei Neftenbach, Bio-Gemüse, Früchte & veganes Brot - nur im Abo) - Swissveg.ch - weitere vegane? Geschäfte -


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Veganer Tierschutz Engel-Tofurei (Schweiz) noch mit Soja aus Italien?
Christian goes vegan (Vlog auf Youtube) Tofu-Hersteller wollen Schweizer Biosoja (2014)
Vegan leben - Ein Karrierist wird grün Bio-Soja aus der Schweiz (bioaktuell.ch)
Vegane Bewegung - für Tiere, Umwelt und Menschen Projekt Bio Speisesoja Schweiz (FiBL, 2016)
Wenn Vegansein cool ist? Lupine als Alternative zu Soja - Lupinenprodukte [1] [2]
Vegane Gesellschaft Österreich Zürcher auf Vegan-Burger-Trip
Welt Vegan TV - Eine Reise durch die vegane Welt vegane Fast-Food-Kette?
Katharina Kuhlmann - Reise nach Veganien Volksinitiative geplant: Vegane Menüs sollen Pflicht werden
vegane Verhütung - [1] [2] Zürich: Veganer locken an der Gourmesse viel Volk an
Linksstartseite [VeganWiki] The Vegan Market Zurich (2016)
Welternährung - Ernte-Erträge steigen zu langsam Antierbenutzungshof - Veganismus
Veganer Rechner (Wasser, Getreide, Wald, Tiere, CO2) Was ist Veganismus? - Veganismus in der Wikipedia


ausgesuchte Youtube-Videos zum Thema Veganismus:

- Warum vegan ernähren? (langer Film (1h 45min - von Dr. med Ernst Walter Henrich):


- Veganer über körperliche Veränderungen und moralische Beweggründe:


- Easy Vegan - ein Film über Veganismus:


- Warum Vegan? - (Film mit vielleicht z.T. nicht für jeden so gut verdaulichen Inhalten):


- A Life Connected - Vegan - für die Menschen, für die Erde, für die Tiere (Deutsch):


- Süssigkeiten und Zucker essen und trotzdem schlank bleiben:


- Top 10 Veganische Athleten aus den USA - (Englisch):


...weitere Filme über Vegane Sportler/innen

Carbtheveganup (Videos zum Thema Fitness - Facebook-Deutsch)

Vegan leben und laufen (joggen) - beVegt.de

Vegan und (Leistungs-)Sport - Ben Urbanke der Extrem-Radsportler (Albert Schweitzer Stiftung)

Vom Alkoholiker zum Ultraman - der vegane Extremsportler Rich Roll im Interview (Vebu)


- Dr. Ellsworth Wareham - bald 100 Jahre alt, Veganer:


- Ist vegane Ernährung gesund? (Faszination Wissen):

Propaganda der Fleischindustrie? Zu viel Soja macht impotent, dement und vieles mehr.

Untersuchungen bestätigten: Soja ist gesund.

Siehe auch: Soja gesund oder ungesund? und 4 Soja-Mythen

Prostatakrebs-Risiko soll durch vegane Ernährung sinken.

US-Experte: Typ-2-Diabetes ist durch vegane Ernährung heilbar.

Oxford-Studie: Vegane Ernährung rettet Leben.


- Wie überzeugen wir andere sich vegan zu ernähren und es zu bleiben?:

Leitfaden für Diskussionen - Typische Fragen an Vegetarier und Veganer sowie schlüssige Antworten dazu

7 Dinge, die mich am Vegan werden vollkommen überrascht haben

7 Tipps, wie du auch nach 10 Jahren vegan bleibst


- Weitere Videos:

-> Vegan Power mit einigen Videos und Vlog

-> Die Top 10 Filme zu Veganismus?

-> Veganer - Die Weltretter und weitere (Quazer Deutsch und Englisch)


weiterführende Artikel im Blog:

- Massentierzucht und unnötige Tierversuche - Für Tierschutz und Tierrechte

- Gute Gründe um kein Fleisch mehr zu essen

- Gute Gründe um kein Fisch mehr zu essen

- Artikel über den Klimawandel (insbesondere über die Verursacher und Konsequenzen/Lösungen)


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-> Das vegane Zeitalter ... hat begonnen

-> Warum die Menschen mehr Wasser essen als trinken

-> kostenloses VeganStart-Programm von Peta

-> Love Veg - eine Aktion von Animal Equality Germany

-> Vegan Taste Week - eine Aktion von der Albert-Schweitzer-Stiftung

-> Unsere Geschmacksnerven können sich ändern

-> Ernährungsumstellung: Wie Bill Clinton Veganer wurde

-> Stevie Wonder fordert Menschen auf sich vegan zu ernähren (englisch)

-> Liste von über 300 veganen Promis

-> Vegana - Zürichs Strassenfest für veganes Essen und veganen Lifestyle

-> Veganmania - Das nachhaltige vegane Strassenfest der Schweiz

-> How Many Vegans in the world? First Global Vegan Counter

-> Weltvegantag - Veganismus: Sprache und Macht


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