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Gründe, um kein Fisch (inkl. Meeresfrüchte/Krustentiere) mehr zu (fr)essen

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Gute Gründe, um kein Fisch (inkl. Meeresfrüchte/Krustentiere) mehr zu (fr)essen:

1.) Menschen benötigen kein Fisch und sonstige Meerestiere, wenn sie Alternativen haben - Nahrungskonkurrenz für andere Tiere

Taro-Taylor-mangrove-red-snapper-310x206Der Mensch braucht (in Ländern, wo es Alternativen gibt) keine Meerestiere um zu überleben und braucht somit auch kein Nahrungskonkurrent mehr zu sein. Tatsache ist, dass die Meere immer mehr überfischt sind und es so weniger Fische und sonstige Meerestiere für die anderen nichtmenschlichen Tiere (nicht nur für im Wasser lebende, sondern auch für Vögel, Bären, etc.) hat, die darauf wirklich als Nahrung angewiesen sind. Also ist der Mensch der eigentliche Nahrungskonkurrent, obwohl dies oft umgekehrt dargestellt wird. Wale sind auch nicht schuld an der Verknappung der Fischbestände.

Eine Ausnahme sind natürlich Menschen, die wirklich noch darauf angewiesen sind, was aber in einer globalisierten und informierten Welt eigentlich kein Problem auf Dauer sein dürfte. Was ist drin im Fisch? - Ernährungscorner Fisch & Meeresfrüchte - (welche Nährstoffe sind enthalten?). Aufgepumpte Fischfilets. Wenn man weiss, was in Meerestieren enthalten ist, bzw. was der Körper benötigt, kann man problemlos und ausschliesslich vegane Nahrung zu sich nehmen. Vegan kann Meere und Gewässer befreien (2017).

Siehe auch: Tyrosin, Jod [1] [2] und wegen Omega-Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen, Mineralien, etc.: Was braucht ein Mensch zum (über)leben und wie oft?


2.) Die Meere (woher stammen die meisten Fische, Meeresfrüchte und Krustentiere?) sind total überfischt

Die Meere sind schon praktisch leer gegessen - 1'500 Milliarden "Fische" werden jedes Jahr gefangen und getötet (Quelle: Peta.de-Fische). Eine Zahl die man sich natürlich nicht vorstellen kann, evtl. ist sie auch ein wenig tiefer oder sogar höher und wie viele Fische, bzw. Tiere gibt es (noch) in den ganzen Gewässern? Allein das ca. 80 Millionen Einwohner umfassende Deutschland isst ca. 11 Milliarden Fische (oder doppelt soviele?) und insgesamt über 12 Milliarden Tiere pro Jahr (2010). Wegen der Überfischung vermehren sich die Quallen immer schneller = man kann nicht mehr im Meer baden und diese können für den Menschen tödlich sein. Riesenmuscheln sind beispielsweise durch Überfischung sogar vom Aussterben bedroht.

Die Anzahl der weltweit gefangenen "Fische" enthält keinen illegal gefangenen Fisch und auch keinen Beifang (Beitrag über illegale Fischerei). Wie werden Fische gezählt? Von der Kunst, Fische zu zählen: Streit um den Zustand der Fischbestände - 56,4% der Bestände sind demnach überfischt/­zusammengebrochen, nicht 29,9% ? (2010). Derzeit gelten über 90 Prozent aller Fischbestände als überfischt oder bis an ihre biologischen Grenzen befischt (2014). Immer noch 90 Prozent der globalen Fischbestände entweder bis an die Grenze genutzt oder überfischt? (2017)

Weitere Meldungen dazu: Futterfische sind masslos überfischt (2012) - Über 1'200 Tonnen Fisch aus dem Genfersee gefangen (2013) - EU-Staaten einigen sich auf "schonenderen" Fischfang (2013) - Der grosse Raubzug durch die Weltmeere (2014) - Diesen Meerestieren geht es besonders schlecht (2014) - Rekord-Fischkonsum in der Schweiz - trotz ca. zwei Tonnen, die in der Schweiz gefangen werden - 98 Prozent ! der Fische und Meeresfrüchte, die auf Schweizer Tellern landen, werden importiert (2014) - April in Deutschland: Ab heute kein Fisch mehr? (2015) - Die korallenfressenden Seesterne sind wie Heuschrecken unter Wasser (2015) - Meere brauchen dringend Erholung, um nicht zu kollabieren (2015) - Fischer fingen 2014 im Genfersee 1'300 Tonnen Fisch (2015) - Studie warnt: Fischstäbli werden knapp (2015) - Tiefsee-Fischarten im Nordatlantik haben sich in den letzten 40 Jahren um fast Dreiviertel verringert (2015).

Weltmeere sind weit stärker überfischt als angenommen (2016) - Fischer fangen kaum noch Felchen und dies trotz rund 65 Millionen Jungfelchen, die der Kanton jährlich im Zürichsee einsetzt? (2016) - Quallen-Plage an Spaniens Stränden (2016) - Mehr als 30 Prozent der weltweiten Fischbestände waren 2013 überfischt (2016) - Die Leere der Meere (2016) - Ostsee was den Dorsch angeht weniger überfischt als vielmehr fast entfischt (2016) - Schweiz: Fischer holten 2015 1'145 Tonnen Fisch aus dem Genfersee - wie viele wurden wohl ausgesetzt? (2016). Nordsee-Fischer dürfen 2017 deutlich mehr Seelachs aus dem Meer holen (2016) - Gegen illegalen Fischfang: Schweiz verschärft Kontrollen (2017) - Öko-Labels retten dezimierte Fischbestände nicht (2017).

Wie ich im TV gesehen habe, werden Fischer, denen man etwas betreffend Überfischung sagen will sehr aggressiv und verstehen es nicht? und fühlen sich persönlich angegriffen und um ihre Existenz bedroht. Darum bräuchte es für diese andere (nachhaltige) Arbeit oder Sozialleistungen. Hätten noch alle Zierfische oder andere Meerestiere zu Hause und jeder Ort ein Sea World oder ein Zoo, würde die Situation gleich nochmals viel schlimmer aussehen. Siehe auch: Fischbrutanlage und Setzlinge zum Nachbesatz in Gewässern - also um sie später zu fischen.


3.) Nachhaltiger Fang für Weltbevölkerung ist unmöglich - wenige, die evtl. darauf angewiesen sind, haben kein Fisch mehr

Es werden ja nicht nur den Tieren die von Fisch leben der Fisch weggefischt, sondern eben auch armen Ländern, die evtl. aus wirtschaftlichen Gründen wirklich darauf angewiesen sind - natürlich bin ich nicht für eine egoistische Wirtschaft mit Tierprodukten - die alternative, bzw. die vegane Ernährung und auch vegane "Produkte" sind ja ebenfalls ein Wirtschaftszweig. Wozu braucht es nachhaltigen Fischfang für Menschen, die Alternativen haben und wissen (Punkt 1.), dass sie keine Meerestiere auf dem Teller benötigen?

Die jahrzehntelange Ausbeutung von Fischgründen durch die Industrienationen an den afrikanischen Küsten haben eine vielschichtige Basis für die Organisierung von kriminellen Aktivitäten geliefert. Nicht nur das Gebiet um Somalia wurde dermassen leergefischt. Ein ehemaliger Fischer von dort meinte 2009: "Früher waren wir ehrliche Fischer, aber seit Fremde unsere Meere leer fischen, müssen wir nach anderen Wegen suchen, um zu überleben". Als die Piraterie dann eine prekäre Sicherheitslage verursachte, erholten sich die Fischbestände wieder? Ob die Trawler nun gleich wieder alles leer fischen werden?

Meldungen: Vom Schleppnetz auf den Tisch: Kein Fisch mehr aus der Tiefe? (2013) - Afrika ernährt Europa mit Fisch und hat selber keine mehr (2014) - Bedrohte Arten auf dem Teller (welchen Fisch man mit gutem Gewissen essen kann? (2014) - Nachhaltige Fischerei (für in die Schweiz) - Konkret bedeutet das, dass Fischbestände nicht kleiner werden dürfen - Fisch ist immer gesund (2016). Europas Hunger nach Fisch.


4.) Beifang ist unvermeidbar und kaum zu ertragen wie auch die vielen Geisternetze und zerstörten Riffe

Ein grosses Problem ist aus meiner Sicht, dass beim Fischen nicht nur die Fische / Meeresfrüchte an den Hacken und ins Netz oder Gitter gehen, die man fischen möchte, sondern noch zig andere Arten von Meeresbewohnern – auch solche, die vom Aussterben bedroht sind. Solche Meeresbewohner werden dann zum Teil verletzt wieder ins Meer geworfen werden und sterben dann leidend wie auch die anderen "Opfer".

Bis zu 90 Prozent beträgt der Beifang bei manchen Fischereien (2012). Wir essen die Weltmeere leer: Beifang in manchen Studien zur Krabbenfischerei bei bis zu 80 Prozent (2016).

Siehe auch noch: Jährlich ca. 300'000: Die traurige Wahrheit über das Wal- und Delfinsterben in Fischernetzen. - Geisternetze: tödliche Gefahr im Meer (2014) - Schluss mit Geisternetzen: Von der Idee bis zur Bergung (2014) - 270 t Netze geborgen: Egge soll Wale und Fische vor alten Fischernetzen retten (2016) - WWF fischt nach Geisternetzen (2016) - Die Vaquitas verschwinden (2016) - Gegen den Kahlschlag in der Tiefsee (2016) - Zwischen 2010 and 2015 verursachten Verwicklungen in (Geister-)Fischnetzen 85% des Walsterbens bei der Gattung Eubalaena? (2016) - Vaquitas: Erfolgreiche Bergung von Geisternetzen (2017).


5.) Fische und andere Meerestiere sind empfindsame Lebewesen und können Schmerzen wahrnehmen

Fische, deren Sozialverhalten, Charaktere, Kommunikation, grausame Hochseefischerei, etc. (2011, PDF, Seite 14). Fische nehmen Schmerzen bewusst wahr und leiden unter ihnen (Spiegel.de, 2011). Studie weist nach: Auch Fische kümmern sich um ihre Freunde (Veganblog, 2015). Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen: Hummer können Schmerz empfinden (Peta, 2016). Trotz Mini-Hirn, Fische können menschliche Gesichter unterscheiden (2016).

Köche sollen auf lebende Hummer verzichtenLebende Tintenfische in der koreanischen Küche - Nicht nur Tintenfische: Lebendige Meerestiere auf der Speisekarte (Peta USA, 2016). Schockierender Handel mit Einsiedlerkrebsen (Peta, 2016). Der rohe Verzehr toter Austern kann zu einer Vergiftung führen, daher wird beim Verzehr darauf geachtet, dass sie beim Öffnen noch leben.

Fische empfinden Angst, Stress und Schmerzen; soziale Fische fühlen sich wohler bei ihnen vertrauten Artgenossen; sie erkennen individuelle Mitglieder ihres Schwarms, bauen Rangordnungen auf und besitzen ein Langzeitgedächtnis. Bei mehreren Fischspezies wurde der Gebrauch von Werkzeugen beobachtet, im Erstellen mentaler Karten sind sie auch sehr gut (Quelle). Siehe dazu auch: Fische sind soziale und empfindsame Tiere (2016) - Laute Fische: Wenn unter Wasser die Peitsche knallt (2016) - Walgesänge (Wikipedia).


6.) Die Zucht von Fischen und anderen Meerestieren ist aus mehreren Gründen keine Lösung

Dort wo Fische gezüchtet und dann "gefischt" werden, sieht es so aus, dass dies sehr problematisch ist - z.B. wegen den Genen von Nachfahren - siehe weitere Probleme durch die Fischzucht - oder ökologische Folgen der Aquakultur). Zuchtfische bekommen Fischfutter in Form von Fischmehl und Fischöl (Omega-3) - um ein Kilo Fischmehl zu produzieren benötigt es acht Kilo Meeresfische. Durch die Fütterung von Fischöl und Fischmehl in der Aquakultur entsteht die absurde Situation, dass in der konventionellen Zucht mehr Fische und Meeresfrüchte verbraucht, als gewonnen werden. Noch landet die weltweite Fischereiflotte jährlich knapp 20 Millionen Tonnen mehr Wassergetier an als per Massentierhaltung/Aquakultur erzeugt wird (94 Mio. t gegenüber 74 Mio. t). Doch nur noch Meeresfisch stammt vor allem aus Wildfang; Schalentiere, Süsswasser- und Wanderfische wie der Lachs kommen bereits überwiegend von Farmen.

Siehe auch: Dreiteiliger Artikel über Fische in Aquakultur (Albert-Schweizer-Stiftung). - Schützt Fischzucht in Aquakulturen vor Überfischung der Weltmeere? - 9 Dinge, die jeder über Fischfarmen wissen sollte.

Meldungen (2013-2016): Aquafarming: Zuchtlachs gefährdet Wildlachs. - Asien: gezüchtete Fische werden mittels Hühner- und Schweinekot aufgezogen - Ökonomischer Irrsinn: Auch Zuchtfisch gefährlich für Öko-System. - Fischzucht auf schweizer Bauernhöfen - Crevetten-Zucht in der Schweiz (Schweizer konsumieren 9'000 Tonnen Crevetten pro Jahr?) - Fische aus Zuchtanlagen stark mit Medikamenten belastet - USA lassen genveränderten Turbolachs zu - Nestlé-Chef züchtet Stör für seinen eigenen Kaviar - Sind Bio-Aquakulturen sinnvoll? (und die Sache mit dem Futterverbrauch? - es gibt auch pflanzenfressende Fische in Aquakultur, nur diese könnten die Meere ein wenig entlasten) - Pestizide im Zuchtlachs Gift auf dem Teller (2015) - Greenpeace empfiehlt übrigens Karpfen aus Aquakultur - Ich empfehle: Fische leben zu lassen (2016) - Lachs aus den Bündner Bergen: Erste Schweizer Lachszucht im Bau (2016) - Sumatra: Massenzucht statt Fischparadies - ASC-Label in der Kritik (2016).


7.) Verspeisen von Fisch und anderen Meerestieren kann gesundheitliche Beschwerden verursachen - aufhören ist ganz einfach

Fische und andere Meerestiere können Krankheiten verursachen?, da angeblich das ganze Meer mit kleinsten Plastikteilchen verseucht sei (bis 200m Tiefe?), diese von Kleinstlebewesen im Meer aufgenommen werden, welche wiederum Fischen als Nahrung dienen und die Fische den Vögeln, Menschen, etc. 2014: Schweizer Seen durch Plastikpartikel verunreinigt - Keine Gefahr für Menschen, aber wegen den giftigen Algen doch? Mikroplastik in Meerestieren (2016) - Konsumenten von Meerestieren verzehren bis zu 11'000 Plastikteilchen pro Jahr? - Auch Peta warnt deswegen vor dem Verzehr von Meerestieren (2017) - UN-Kampagne gegen Meeresmüll gestartet: Bis 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer? (2017).

Auch sonst hat es ja offenbar viel Verschmutzung (sogar Atommüll) im Meer und den Gewässern. Fukushima ist noch ein anderer Spezialfall, womit fast der ganze Pazifik verseucht wurde - noch immer fliessen täglich 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser in den Nordpazifik!? (2016) - Fisch reichert diverse Umweltgifte aus seinem natürlichem Lebensraum an, dies gilt insbesondere für Quecksilber - Giftiges Quecksilber in Fisch (Foodwatch 2015) - Meeresfrüchte - eine belastete Delikatesse?

Bei mir war es sowieso weniger ein Problem, aufzuhören Fische zu verspeisen (ohne irgendwelche Entzugserscheinungen), da ich nur ganz früher bei den Eltern zu Hause, also noch unter 21 Jahren, selten panierte Filets - mit gefährlichen Gräten drin - noch seltener Fischstäbchen und Thunfischsalat gegessen habe und danach immer weniger und seit 29ig gar keine mehr - sogar ohne mir der Überfischung und der Tatsache, dass ich gar keine tierischen Produkte benötige (siehe Punkt 1), bewusst gewesen zu sein. Andere Meerestiere habe ich nie konsumiert und Sushi bekam ich nicht runter, da wurde mir schon ab dem Geruch schlecht. Menschenaffen essen gar nie Meerestiere?

Weitere Meldungen dazu: Räucherfisch oft verkeimt (2012) - Fadenwürmer im Wildlachs (2012) - Migros ruft Sardellen zurück (2013) - Frittierter Fisch zur ungesündesten Mahlzeit der USA gekürt (2013) - Doku: Giftiger Fisch aus Aquakultur (2014) - Übelkeit nach Thunfischsalat?: 4 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert (2015) - Fische aus Zuchtanlagen stark mit Medikamenten belastet (2015) - Gefährlicher Stoff in Zuchtlachs nachgewiesen (2016) - Fisch aus Aquakultur: Greenpeace warnt vor verbotenem Pestizid (2016) - Richtig ekelhaft: Essen Sie noch Lachs‬? Das sollten Sie sich gut überlegen (2016).

Muscheln sind auch sehr heikel? - Muscheln können lebensgefährliche Vergiftungen verursachen? - Siehe dazu auch in diesem PDF Seite 15 bei Punkt 9.7.

9 gute Gründe keinen Thunfisch zu essen (PETA 50plus) - Google-Suche dazu: Fisch verdorben (Artikel) - verdorbener Fisch (News) - Fischproben (News) - giftige Fische? (Artikel).


8.) Globale Erwärmung ist durch grosse Fischfangschiffe und Versauerung der Meere durch immer weniger Meerestiere mitverursacht

Die grossen Fischfangschiffe (Trawler und Fabrikschiffe) haben einen hohen Co2-Ausstoss, wie es auch die Transporte (Schiffmotoren, weitere Transportarten, ständige Kühlung) an die Bestimmungsorte haben und tragen somit zur globalen Erwärmung bei. Dies wäre auch schon alleine genügend Grund, um auf Fisch und andere Meerestiere als Nahrung zu verzichten.

Ein wenig (oder sehr) komplex wird es mit Überfischung und dem Zusammenhang mit der Versauerung der Meere: Fischausscheidungen machen das Meer alkalischer, in dem sie jedes Jahr bis zu 110 Millionen Tonnen Kalziumkarbonat produzieren und dadurch den PH-Wert der Meere mitregulieren. Ebenfalls durch Fischausscheidungen gelangt Nitrat ins Wasser - was Nahrung für Plankton, Wasserpflanzen und Algen ist [1] [2]. Wenn es immer weniger Fische (z.B. Pottwale) im Meer hat - also auch weniger Fischausscheidungen - gibt es weniger Nährstoffe für das Phytoplankton, welches CO2 aus dem Wasser und der Luft absorbiert und deswegen werden die Meere also zusätzlich saurer (Versauerung der Meere), was danach durch den sinkenden PH-Wert weitreichende Folgen haben kann. Und umgekehrt fehlt den Fischen dann die Basis in der Nahrungskette?: Eine typische Nahrungskette im Meer besteht aus Phytoplankton > Zooplankton (Kleinkrebse) > Fische (Hering) > Raubfische (Kabeljau).

Das ist ziemlich verwirrend, weil z.B. in diesem Artikel davon gesprochen wird, dass von der Meeresversauerung vor allem Algen, Phytoplankton und Seegräser profitieren. Ihnen falle durch den höheren CO2-Gehalt die Photosynthese leichter. Es steht jedoch wenig über den Nährstoffbedarf, den die Algen und Pflanzen haben, ausser dass zwei Drittel der Weltmeere eher nährstoffarm sind. Dazu leiden auch Wasserbewohner in Flüssen und Seen an Sauerstoffmangel durch Überdüngung inkl. Erwärmung (steigende Wassertemperaturen + höherer CO2-Gehalt = stärkeres Algenwachstum) oder Dürren - also an den Folgen der globalen Erwärmung.


9.) Fische und andere Meerestiere für die Nutzung als Nahrungsergänzung oder Medizin ist unnötig

Der Mensch braucht keine Nahrungsergänzungsmittel aus dem Meer, wie z.B. Fischöl [1] [2], Krillöl, Haifischknorpel oder Grünlippmuschelpulver - bei welchen die Wirkungen ohnehin umstritten sind. Es gibt genügend pflanzliche Alternativen [1] [2] [3] [4] und auch noch z.B. Schüssler-Salze wie z.B. Nr. 11 als Grünlippmuschel-Ersatz. Heilkräuter habe wie Pharmaprodukte mögliche Nebenwirkungen, aber weniger.

Etwas vom Schlimmsten beim "Fischen" scheint zu sein, dass Tiere nur wegen einem bestimmten Körperteil (zum Beispiel Haifischflosse) heraus gefischt werden und dann bei lebendigem Leibe diese abgeschnitten wird und im Falle der Haie diese einfach so wieder ins Meer geworfen werden und sich nicht mehr bewegen können und kläglich und voller Schmerzen sterben müssen – und dies nur, da dies „angeblich“ gesund sein soll und vor allem damit die Männer ein Viagra-Haifischflossen-Suppe aus dem Meer haben, dabei gäbe es pflanzliches Viagra (z.B. Maca!) oder sogar noch Pharmaprodukte. Auch pulverisierte Schildkrötenpanzer landen in Suppen, wofür steht im Artikel jedoch nicht.

Wer sieht, wie die Verbrecher mit diesen Haien oder auch Delfinen und Walen umgehen (siehe unter Massentierhaltung) und diese dann trotzdem noch isst oder Teile davon, der ist für mich ein unmenschliches Wesen. Wie man die Verbrecher, die so etwas tun zur Vernunft bringen könnte, weiss ich auch nicht, da die Polizei, die dafür zuständig ist, gekauft wurde? Oder es müssten die Verbrecher vernünftig werden und damit aufhören, bzw. die Konsumenten könnten aufhören solche Dinge zu verspeisen. Die Hoffnung stirbt ja angeblich zuletzt.


10.) Fische und andere Meerestiere essen ohne sie zu töten oder von anderen töten zu lassen funktioniert nicht

Es gäbe wohl viele Menschen, die würden keinen z.B. kein Fisch mehr essen, wenn sie in selbst töten, ihn ausnehmen und ihm dabei in die Augen schauen müssten.


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Artikel über Fische der Albert Schweitzer Stiftung (zweiteilig) Weitere Gründe, keine Meerestiere mehr zu essen (Algen?)
Artikel über Krebstiere der Albert Schweitzer Stiftung Lachszucht viermal so viele Fische verfüttert, wie "geerntet"
Crevetten sind nicht mit gutem Gewissen geniessbar «Killer der Meere» sollen leben dürfen
Der japanische Millionenfisch (blauer Thunfisch) Fischer findet Dildo in Fisch-Magen
Fischerei - Binnenfischerei (Wikipedia) Fischerei ein bedeutender Wirtschaftszweig?
Schwindel vermiest den Briten Fish & Chips - eine Tragödie
1'000 Goldfische aus Waldweiher geholt
Taucher befreit Delfin aus Angelschnur und Haken (mit Video) Klimawandel lässt die Fische schrumpfen
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Gier, Ignoranz und Versagen vernichten Meerestiere Öl-Katastrophen machen Baby-Fische krank
Tierausbeutung - Die Wahrheit über Fisch Chemikalien-Cocktail 
in bernischen Bächen
Die Meere können nicht mehr (Solarify, Juli 2015) Düngemittel in Flüssen schädigen Kinderstuben von Fischen
Diese Fisch-Würste irritieren selbst die Verkäuferin Eine Übersicht über die Fisch-Umweltlabels
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Beinahe 28 Prozent der weltweiten Fische und Meeresfrüchte sind falsch gelabelt - sogar gefährdete Arten? (2016)
Essen Sie Meeresfrüchte? Ja und wissen Sie, was dies mit Sklaven- und Kinderarbeit zu tun haben könnte? (2016)

Einige ausgesuchte Youtube-Videos:


- Fisch ist aus! - Von vollen Netzen und leeren Meeren (Abenteuer Forschung-Doku, 2009):

In diesem Video wird dreimal behauptet, der Mensch brauche Fisch (als Begründung wird angegeben, wegen den essentiellen Omega-Fettsäuren) und dazu wird noch behauptet (gelogen oder Unwissenheit?) Omega 3 und 6 Fettsäuren seien nur im Fisch vorhanden. Dem ist aber nicht so. Siehe hier "Was braucht ein Mensch zum (über)leben und wie oft", bzw. welche Nahrung benötigt er.
- Der letzte Fisch - Unsere Meere am Scheideweg (Arte-Doku, 2011):


- Lachsfarmen im Meer (Video-Doku, 2011):



- Stoppt die Überfischung der Meere! (Kurzfilm, EU, 2012):


- Kampf für die Wale (Video, 2012):


- Bis zum letzten Fang - Das Geschäft mit dem Fisch (Arte-Doku, 2013):


- Auf der Suche nach dem glücklichen Fisch? (Doku von 2014):


- Da wird mir übel - Fisch (ZDF, HD, Doku, 2014):


- Seaspiracy - Verschwörung gegen die Weltmeere - Wahrheit über Die Fischindustrie (Kurzfilm, 2015):


- Hummer satt in Helgoland? (ARD, HD, Doku, 2015):


Lebten einst rund 80.000 Hummer um die Hochseeinsel, fangen die Fischer nun nur noch 500 Tiere im Jahr. Was ist passiert?


- Flussdelphine brauchen Fisch sind aber Konkurrent und Schädling der Menschenfischer? (kurzes WWF-Video, 2015):


- Fisch aus der Konservendose: Warum das? So läuft das jetzt da mit der Ware.. (NDR HD-Doku, 2016):


- Lachszucht-Wahnsinn als industrielles Massenprodukt (toxisch) (NDR HD-Doku, 2016):


- Muschelzucht - gute und giftige Muscheln? - Die Bauern der Nordsee (NDR HD-Doku, 2016):


Die armen Seesterne und Muscheln. Was mir beim schauen durch den Kopf ging, ist, dass es ja eigentlich gut ist, dass Menschen Muscheln, Fische und andere Meerestiere essen, da sie in dieser Zeit kein Fleisch von Landtieren essen können. Weil, wenn niemand mehr Meerestiere essen würde (was ja nur schon wegen der Überfischung und aus gesundheitlicher Sicht verständlich wäre), aber stur nicht auf tierisches (Fleisch, etc.) verzichten will, die Welt längstens noch viel mehr zerstört wäre. Auch Bio-Zuchtfisch und Bio-Zuchtmeeresfrüchte sind gesundheitlich nicht unbedenklich, unfrei sind sie auch dort und sterben müssen die Tiere auch dort, etc. Die einzige wirkliche Lösung ist also nur der Weg zum Veganismus, siehe ganz oben bei Punkt 1 und die anderen Punkte.


- Captain Iglos perverse Fischstäbchen - Fischkonsum | Überfischung (HD-Doku, 2016):



- Sportfischen - Sportangeln - Wettfischen (2012):

Das Sportfischen scheint vor allem in den USA sehr beliebt zu sein, wo täglich Wettkämpfe auf Sportsendern zu sehen sind.
Es gibt riesige Preissummen und zum Teil werden die Fische wieder freigelassen? Sportfischen verstösst gegen Tierschutzgesetz.


- Spass und Gefahren beim Angeln? (2009):

Angeln ist wohl ein sehr spezielles (Männer-)Hobby, welches ich zum Glück nie ausgeübt habe. Es soll ja entspannend wirken und sogar Spass machen -
vor allem das töten und ausnehmen der Fische? Freizeitangler: Tierschützer wollen Hobbyfischerei verbieten. Fischerparadies Schweiz.

Siehe auch: Lebendhälterung - Artikel übers Angeln und Sportfischen im VeganBlog - Sie gehen nie mehr fischen, nachdem sie das gelesen haben (2016). Vibrio vulnificus Bakterium: Fleischfressende Bakterien töten Angler (2016).

Dynamitfischerei und Cyanidfischerei sei in den meisten Ländern verboten oder geächtet? - Peru: Dynamitfischerei in der Paracas National Reserve? - Indonesien: Dynamitfischerei und das verbotene Fischen mit Cyanid macht dem empfindlichen Ökosystem zu schaffen (2016).


Siehe auch weiterführende Artikel im Blog:

- Vegetarismus/Veganismus (dort gibt es auch Links auf vegane Online-Shops, die sogar Meerestier-Ersatzprodukte anbieten, z.B. hellovegan und fabulous)

- Jagd von Meerestieren, bzw. Wilderei

- Folgen des Klimawandels (im Abschnitt Artenvielfalt)


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