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Was Liebe für mich bedeutet

Heart[3]

Der Versuch Liebe mit Worten zu erklären ist ein äusserst komplexes Unterfangen, wenn nicht gar ein unmögliches oder ein zum Scheitern verurteiltes. Erfahren was Liebe ist, und ich spreche in diesem Fall von wahrer Liebe ist nur möglich, wenn man sie selbst erlebt hat. Dies ist übrigens aus meiner Sicht in fast allen möglichen Lebenssituationen so, dass man etwas wirklich erst einhundertprozentig nachvollziehen kann, wenn man es selbst erlebt hat. Ebenso kann es unter gewissen Umständen schwierig sein (durch alle möglichen Probleme) Liebe zu empfinden oder besser gesagt sie zu zeigen. Aber auch wenn man eine Person wirklich von ganzem Herzen liebt, ist es trotzdem noch eine grosse Herausforderung diesem Menschen dann auch diese zu zeigen oder gar zu beweisen, da es ein Gefühl ist, welches man im Inneren spürt und fühlt. Von aussen - mit blossem Auge - kann die Liebe jedoch kaum oder gar nicht wahrgenommen werden. Somit sind Geschenke, die man jemandem macht oder die Worte: “Ich liebe Dich” – “Ich hab Dich lieb” (bedeuten beide dasselbe? – für mich ist das erstere schon ein wenig stärker) zwar sehr schön, können jedoch wohl nicht als Garantieanspruch auf die Wahrheit angenommen werden, dass tatsächlich wahre Liebe vorhanden ist.

Wie soll man nun aber im Falle von wahrer Liebe jemandem zeigen oder erklären, dass man dies wirklich für die geliebte Person empfindet? Das Zeigen fällt dann wohl eher unter eine Emotion, wie z.B. ein schwärmender oder bewundernder Gesichtsausdruck, Umarmungen, kuscheln, lange Zungenküsse, Händchen halten, etc. worin man vielleicht das Gefühl der Liebe optisch erkennen kann. Das Erklären kann in lieben Worten, in schönen Gedichten oder in Liebesbriefen vollzogen werden, aber auch so kann die geliebte Person noch immer nicht sicher sein, ob es wirklich ernst gemeint ist.

Wie merkt man nun selbst, ob man verliebt ist oder nicht? Meist zeigt sich dies sehr rasch, wenn das geliebte Objekt nicht mehr erreichbar ist. Diese Erfahrung habe ich schon mehrfach und bitter selbst machen müssen. Dies kann auch materielle Dinge betreffen, wie z.B. der Verlust eines Autos, welches man sich nicht mehr finanzieren kann oder der Verlust eines teuren Mountain-Bikes, welches geklaut wurde. Ich stellte zudem auch erst fest, als ich meinen Kater weggegeben habe - weil er nicht mehr frei in die Wohnung rein und raus gehen konnte, wie er wollte – wie sehr ich ihn vermisste und somit geliebt hatte. Ich war mir in meinem bisherigen Leben meist immer erst nach dem Verlust des geliebten “Dings“ wirklich bewusst, wie stark ich dieses geliebt habe. Am schlimmsten oder stärksten war dieses Gefühl jedoch stets beim Verlust einer Freundin, von welchen bisher alle mit mir Schluss gemacht haben. “Das Bewusstsein”, diese Person über alles geliebt zu haben, stellte sich also erst nach der Trennung wirklich ein und äusserte sich sogleich in starkem Liebeskummer, welcher im einten Fall zu schwerer Depression bis zu Suizid-Gedanken führte und in einem anderen Fall sage und schreibe drei Jahre dauerte, wenn nicht noch länger. Natürlich ist man sich schon während der Beziehung unterbewusst im Klaren darüber, ob man einen Partner wirklich aufrichtig aus tiefstem Herzen liebt, aber so wirklich bewusst ist man sich dessen wohl nicht, auf jeden Fall war es bei mir zum Teil so.

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Hier beschreibe und meine ich eigentlich nur die "wahren" Liebesgefühle zwischen Frau und Mann – ich kenne persönlich nur diese – wahre Liebe bedeutet für mich glücklich zu sein in einer Beziehung – wirklich glücklich wird man aber nur, wenn die Liebe beidseitig vorhanden ist, ansonsten ist ja nur ein Teil glücklich. Wahre Liebe hat nichts mit Äusserlichkeiten, Schönheit, Geld, Macht oder ähnlichem zu tun. Schönheit hat aus meiner Sicht eigentlich nur insofern etwas mit wahrer Liebe zu tun, wenn wie in meinem Fall stets diejenige mit der ich zusammen war, bzw. in sie verliebt war die schönste für mich war. Natürlich muss einem die begehrte Person auch „äusserlich" gefallen (was dann aber sehr individuell und Geschmackssache ist) und sehr sympathisch sein. Das wichtigste ist aber wohl, dass der Mensch zu einem „passt“, mit dem man sein Leben verbringen will. Anders ausgedrückt sollte das Paar harmonieren. Ja, ich glaube noch an eine wahre Liebe und Treue und wenn alles „passt“, dass man dann ein ganzes Leben mit dem gleichen Partner zusammen sein kann. Wahre Liebe ist das wunderschönste, was es gibt. Mehr Kraft kann einem kaum etwas geben, als eine Partnerschaft, wo gegenseitige wahre Liebe vorhanden ist? Danach kommt wohl gleich der Glaube und später noch die Hoffnung. Wahre Liebe ist gut für die Gesundheit (wenn ein sehr starkes Vertrauen da ist und man sich geborgen fühlt und über alles offen und ehrlich miteinander sprechen könnte, wenn man wollte). Wahre Liebe muss gepflegt werden durch Zeit, die man für einander aufbringt sowie dadurch dass man sich für den Partner und was er denkt und tut ehrlich interessiert. Für mich zeigt sich die wahre Liebe z.B., im positiven Sinn, wenn man sich richtig aufrichtig darauf freut den Schatz zu sehen, z.B. am Abend nach der Arbeit oder sonst – sich (täglich) darüber freuen kann, wenn man die Partnerin (auch nach kurzer Abwesenheit) wiedersieht, wenn man am liebsten jede freie Minute zusammen wäre ohne einzuengen und nicht nur Sex im Vordergrund steht, sondern auch kuscheln, sich umarmen, küssen, oder wie man sonst halt Liebe zeigen kann. Aus Erfahrung kann ich behaupten, dass Sex ohne Liebesgefühle für den Partner eigentlich nur halb (oder noch weniger) so schön ist und auch kaum eine andere Bedeutung hatte, als den männlichen Trieb zu befriedigen. Ich kann aber auch leben ohne diese Triebe auszuleben, da ich mir dies schon über Jahre hinweg bewiesen habe und auch ein Spätzünder war mit 21, aber davor trotzdem schon mehrmals stark verliebt war. Was mir hingegen sehr schwer fällt, ist (insbesondere nach meiner letzten langjährigen Beziehung) ohne eine feste Freundin zu leben.

Es ist mir sehr schwer gefallen über dieses Thema zum jetzigen Zeitpunkt zu schreiben, da ich nun seit 2004 unfreiwilliger Single – also Solo – bin. Dies obwohl mir die wahre Liebe schon viele glückliche Momente beschert hat und ich mich in dieser Solo-Zeit oft wieder neu verliebt habe, natürlich nur einseitig, weil das z.B. Frauen aus dem TV waren, aber Liebe war/ist es trotzdem. Bestimmt werde ich wieder einmal eine neue Frau kennenlernen, wo die Liebe dann auch wieder gegenseitig vorhanden ist, was jedoch bei mir sehr schwierig geworden ist, da ich nicht mehr auf Frauen zugehe und den ersten Schritt mache, u.a. weil ich enttäuscht wurde, aber auch weil ich es nicht verstehe (bzw. nicht verstehen will - dickköpfig), warum ich das immer tun sollte – in der heutigen Zeit noch viel weniger. Die Sehnsucht nach einer neuen, schönen und langjährigen Beziehung besteht auf jeden Fall noch immer. Ein älterer, intelligenter homöopathischer Arzt fragte mich einmal während einer Konsultation etwas sehr kluges und zwar; Wen müssen Sie am meisten lieben? Ich musste nicht lange überlegen und sagte mich selbst und genau das wollte er auch hören.

Ich finde eigentlich den Wikipedia-Artikel noch gut und wie dort versucht wird zu erklären, was Liebe bedeutet – auf jeden Fall die verschiedenen Arten von Liebe (platonische, Familienliebe (Mutterliebe, Vaterliebe, Bruderliebe), etc.) die es gibt. „Normale“ oder anders gesagt platonische Liebe zu allen Lebewesen, die es auf der Erde gibt, würde auf ihr wohl zu dauerhaftem Weltfrieden führen! Es ist nicht sehr einfach zwischen den verschiedenen Arten von Liebe zu unterscheiden, insbesondere, wenn man sie persönlich aus Erfahrung nicht alle kennt, aber was ist schon einfach? Wahre Liebe ist ein Gefühl (Gefühle spürt man innerlich)…ich liebe auch meine liebe Mutter (trotz dem dass sie einmal sagte ich sei nur mit einer Frau zusammen wegen dem Sex, dabei habe ich diese geliebt wie noch kaum eine andere zuvor - auch wenn wir gar nicht zusammen gepasst haben, was mir aber erst später durch mein Selbststudium der Astrologie so richtig bewusst wurde) und sogar meinen Vater liebe ich wohl (der mich in der Jugendzeit geschlagen hat – wohl aus Verzweiflung oder weil er Probleme hatte und nicht wusste, wie er mich erziehen soll – aber Gewalt ist nie eine Lösung), wie auch meine zwei Brüder, obwohl ich sie in letzter Zeit kaum bis nie sehe (aber bis zu meinem 21. Lebensjahr habe ich sie täglich gesehen und wir hatten ein gutes Verhältnis und evtl. wird sich dies ja wieder ändern). Dies ist jedoch eine “andere” Liebe, als die wahre Liebe, aber trotzdem nicht weniger Liebe. Genauso wie ich auch früher sehr gute Freunde (zur Zeit gibt es eigentlich niemanden, da ich zu sehr auf meine Beziehung fixiert war oder mich diese Freunde enttäuscht haben) geliebt habe, was aber auch keine wahre Liebe war, sondern eine andere Art von Liebe, die ich aber z.B. spürte als meinem besten Freund plötzlich jemand anderes wichtiger war, also war da ein Gefühl von einer Art Eifersucht, die aus meiner Sicht immer die Liebe voraussetzt.

Für einige Wissenschaftler (keine Ahnung, ob diese noch nie wahre Liebe gespürt haben) ist ja das Gefühl von Liebe oder auch andere Empfindungen “nur” ein rein chemischer Vorgang, der im Hirn abläuft und nichts mit seelischen Gefühlen zu tun habe. Aber wie sollen solche Wissenschaftler, die das annehmen auch von etwas anderem ausgehen, wenn es in ihren Augen gar keine unsterbliche menschliche Seele gibt, welche unabhängig von unserem Körper existiert, wovon ich zu einhundert Prozent überzeugt bin.

Worüber ich mir noch nicht so wirklich im Klaren bin, ist ob die wahre Liebe dasselbe ist wie bedingungslose Liebe oder ob man diese voneinander unterscheiden muss. Ehrlich gesagt, glaube ich eher zweiteres ist richtig, da bedingungslose Liebe keinen Partner voraussetzt, den man “besitzt” – siehe auch unter Links.

Fazit aus meiner Sicht: Auf jeden Fall ist die wahre Liebe nicht nur ein empfinden (Gefühl) der angeblichen Emotion Liebe - es ist offenbar nicht sehr leicht zu unterscheiden, was nun ein Gefühl und was eine Emotion ist – Geborgenheit z.B. ist für mich auch ein Gefühl und keine Emotion. Liebe ist auf jeden Fall nicht ein Empfinden, wie es im neueren Sinne gebraucht wird, im älteren Sinne jedoch schon, wenn mit Empfinden ein seelisches Gefühl gemeint ist. Es ist eigentlich für mich dasselbe wie wenn man innerlich spürt, ob jemand die Wahrheit sagt, oder ob es stimmt, was man hört oder liest, dies spürte ich einmal sehr stark, als ich mich nach längerem wieder einmal mit Religion auseinander setzte und in meinem Fall mit dem Christentum – ich spürte dann ein kribbeln innerlich im Körper und Rücken, wie ich es noch nie zuvor spürte. Genau so ist es für mich bei der (wahren) Liebe  - es hat ganz eindeutig mit dem Geist und der Seele zu tun und nur indirekt mit dem Gehirn.

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Links zum Thema:

Artikel über die Liebe mit Link auf Zitate Verlieben: Was bedeutet Liebe (Philognosie)
Zitate über die Liebe Das grosse Online-Liebesorakel
SMS-Sprüche "Liebe ist.." - Cartoon Bilder "Liebe ist.."
Artikel über Liebesbeziehung
Liebe ist nur Chemie (NZZ-Artikel) BEDINGUNGSLOSE LIEBE - Was ist Liebe?


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herze3[3]

.. Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ die (wahre) Liebe stirbt zuletzt.. ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ..

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 06. November 2015 14:36