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Ursachen der Klima-Erwärmung – verschiedene Standpunkte sind einige richtig oder alle zusammen?

Eigene Meinung bilden?:

Die globale Klimaerwärmung ist ein hoch komplexes Thema (einige haben keine Meinung mehr dazu, weil es so viele unterschiedlichen Theorien dazu gibt). Nicht einmal (die besten?) Wissenschaftler wissen, was man nun genau dagegen tun soll. Viele wollen die aktuelle Situation beibehalten, also wie man gleich weiter machen kann (Wirtschaftswachstum mit grauer Energie, Verkehr mit Abgasen, Konsum von Tierprodukten, etc.) und weiterhin Treibhausgase in die Umwelt lassen/pumpen und diese durch Abscheidung (CCS) reduzieren kann oder gar durch "verrücktes", wie z.B. CO2 aus der Luft absaugen, durch Abschirmung der Sonneneinstrahlung den Treibhauseffekt verringern - was aber gem. öffentlichen Medien und Wikipedia gar nicht getan wird bisher, etc.). Ich bin kein Experte im Bereich der Klimaforschung, habe mich aber doch schon stundenlang mit diesem Thema befasst und mir eine eigene Meinung dazu gebildet. Nervend finde ich, dass in TV-Beiträgen und in Zeitschriften im Zusammenhang mit den Ursachen fast immer nur von CO2 statt von CO2-Äquivalenten, bzw. von Treibhausgaspotentialen gesprochen wird.

Klar CO2 ist das am meisten ausgestossene Treibhausgas, aber es gibt noch andere Treibhausgase, wie Methan und Lachgas, welche auch noch viel klimawirksamer sind als CO2 und vor allem Methan wird sehr viel ausgestossen. Dies könnte sein, weil man meint, dass man gegen die hohen Methan- und Lachgas-Emissionen nichts tun könne (dem ist aber bei weitem nicht so) oder aus einem schlechten Gewissen - da die grossen Verursacher-Länder noch schlechter dastehen würden, wenn auch noch z.B. separat ihr Methan-Austoss (z.B. durch extreme Tiermassenzucht) mehr veröffentlicht werden würde. Das Thema elektromagnetische Wellen des Funkverkehrs als mögliche zusätzliche Ursache spielte in öffentlichen Medien überhaupt nie eine Rolle - wo man falls auch zutreffend ausser dem Verzicht genau wie beim Konsum von Tierprodukten nichts "zurecht biegen" kann.

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Einfluss der Sonne - saubere Luft:

Die Frage ist auch, ob die Sonne wächst (macht sie angeblich langsam, aber die Masse wird kleiner) und ob dies auch einen Einfluss haben könnte - gem. einem Artikel im Internet jedoch nicht und die „Aktivität“ habe in den letzten 50 Jahren sogar leicht abgenommen. Mit dem elf-jährigen Sonnenzyklus, kann es auch nichts zu tun haben gem. einem Artikel auf heise.de. Aber indirekt könnte es evtl. schon auch ein wenig etwas mit der Sonne zu tun haben, falls das Erdmagnetfeld schwächer wird ist natürlich auch die Sonnenbestrahlung der Erdoberfläche stärker, bzw. wird weniger Strahlung aufgehalten. Evtl. gibt es auch eine sehr leichte Erwärmung durch die Sonne ohne, dass CO2 in der Luft wäre (siehe weiter unten bei andere Theorien). Wenn man aber auswählen kann, ob man eine Erwärmung mit sauberer Luft haben will oder eine Erwärmung mit zu viel Dreck von fossilen Kraftwerken und Abgasen in der Luft, dann wählt man logischerweise die Variante mit der sauberen und gesunden Luft? Der Feinstaub, bzw. die Russpartikel von fossilen Kraftwerken (z.B. Kohlekraftwerke), dem Verkehr, der Industrie und der Landwirtschaft, etc. in den unteren Luftschichten (Troposphäre) sind nicht nur schädlich für die Gesundheit, sondern absorbieren das Sonnenlicht und tragen nebst den Treibhausgasen auch zur Erwärmung bei. Mehr zur Sonne gibt's unter dem Punkt "andere Theorien". Siehe auch: Saubere Luft auf schurwald-solar - saubere Luft. Für die Wissenschaftler und auch für mich ist klar, dass die Erwärmung menschengemacht ist.


Treibhausgase - Fakten und Tatsachen:

co2_kurve-2Climate_Change_Attribution_German1.) a) CO2 (Kohlenstoffdioxid) im Zusammenspiel mit der Erdoberfläche und der Sonne ist hauptsächlich schuld an der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. Es ist von Land zu Land unterschiedlich, was oder wer die CO2-Emissionen verursacht. Von den Staaten her gesehen sind gem. Statistik aus dem Jahr 2014 - siehe interaktive Grafik - in Sachen CO2-Emissionen mit grossem Abstand China und die USA (obwohl z.B. Russland oder Afrika flächenmässig viel grösser sind) mit einem globalen Anteil von zusammen ca. 38% an den weltweiten Emissionen (Pro Kopf gesehen sieht es etwas anders aus). Die Verweildauer von CO2 in der Atmosphäre beträgt gem. IPCC 30-1'000 Jahre. Gem. Artikel Kohlenstoffzyklus aus der Wikipedia beträgt die Verweilzeit 5-200 Jahre, bzw. könne die Verweildauer nicht genau beziffert werden, da verschiedene, z. T. stark von den Randbedingungen abhängige Senkenprozesse eine Rolle spielen. Einmal in die Atmosphäre gelangtes Kohlendioxid verbleibt dort lange: Nach 1'000 Jahren wird noch die Hälfte in der Luft sein. Der C02-Ausstoss erfolgt nach Erwärmung durch die Sonne aus den Ozeanen und insbesondere durch menschlichen Einfluss, welcher die Atmosphäre ebenfalls erwärmt. Dazu kommen Methan-Emissionen, die sich in der Atmosphäre teilweise in CO2 umwandeln. Die Meere nehmen etwa ein Drittel des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids auf und binden es. In die Wasseransammlungen wie Meere oder Seen werden etwa 92 GT pro Jahr eingelagert und 90 GT wieder freigesetzt? Gegenwärtig (2007) werden ca. 57 % des vom Menschen emittierten CO2 von Biosphäre und Ozeanen aus der Atmosphäre entfernt. Siehe für weiterführende Informationen: Kohlenstoffdioxid in der ErdatmosphäreKohlenstoffzyklus - BiosphäreLithosphäre und CO2-Kompensationspunkt.

Der aktuelle CO2-Gehalt in der Luft (auf dieser Seite ist auch die gesamte aktuelle Zusammensetzung der Atmosphäre ersichtlich). Es wird irgendwie versucht die Sache zu verharmlosen, in dem geschrieben wird, in der Erdgeschichte habe es noch nie so wenig CO2 in der Atmosphäre gehabt wie heute - und dass der CO2 Gehalt in der Atmosphäre im letzten Jahrhundert und in diesem Jahrzehnt extrem gestiegen ist, wird ganz einfach ignoriert. Auch auf dieser Seite, wie seltsamerweise auf sehr vielen Verschwörungstheorie-Seiten im Netz glaubt man nicht das CO2 ein Klimakiller ist. Was weiter auf der Seite "CO2 Aktuell" seltsam erscheint, sind die angegeben Temperaturen im Erzgebirge für das Jahr 2010, die Jahresmitteltemperatur war dort 2010 weniger hoch als in Jahren zuvor. Das Jahr 2010 war das bis dahin global gesehen in Bodennähe wärmste je gemessene Jahr und in der mittleren Troposphäre das zweitwärmste seit dem Beginn der Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert. In dem relativ nahe gelegenen Zürich stieg die Jahresmitteltemperatur seit den 70er Jahren um 1,6 °. Dies hat wohl u.a. mit den hier (Beispiel Jena, Deutschland) erläuterten regionalen Unterschieden zwischen städtischen und ländlichen Gebieten zu tun, welche lokale Temperaturen betreffen. In Deutschland war das Jahr 2010 jedoch generell nicht das bis anhin wärmste (wie aus dem Focus-Artikel beim Link 2010 zu entnehmen ist). 2014 war noch wärmer als 2010 und voraussichtlich wird 2015 (auch wegen El Niño) nochmals zu einem neuen Rekordjahr.

CO2 ist schwerer als Luft. Wie soll es dann in die obere Atmosphäre aufsteigen und den Treibhauseffekt verstärken? [1] [2]. Globale Emissionen stiegen 2011 wieder rasant an. Mit einem Plus von 2,1 Prozent (36 Milliarden Tonnen) liegen die CO2-Emissionen 61 % über denen von 1990, dem Ausgangsjahr des Kyoto-Protokolls (Klimaretter.info - November 2013). Absoluter Rekord bei CO2-Gehalt in der Atmosphäre: über 400 ppm (parts per million) im Mai 2013 [1] [2]. Die Konzentration wächst angeblich immer schneller - zwischen ca. 2 ppm (2000-2010) und +/- 3 ppm (2012-2013) - pro Jahr. In den ersten Monaten 2015 betrug nun erstmals die globale Durchschnitts-Konzentration mehr als 400 ppm und jenseits einer CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 450 ppm werde die globale Oberflächentemperatur (gegenüber 1990) um zwei Grad im Durchschnitt ansteigen. Kohlendioxid-Ausstoss 2015 im Minus? (wurde sicherlich durch die grossen Waldbrände in Indonesien - wegen dem Palmöl - gleich zu nichte gemacht, wenn er wirklich konstant geblieben oder leicht im Minus war?). 2016 beginnt mit mehr als 400 ppm - bald auch auf der Südhalbkugel (Mai 2016).


2.) Methan (CH4) ist das schlimmste Gas - da man hier z.T. nichts dagegen tun kann, z.B. wenn die Dauerfrostböden (Permafrostböden) auftauen oder die Vorkommen im Meer in die Atmosphäre gelangen, was angeblich bei einem globalen Temperaturanstieg um ca. 2° vermehrt der Fall sein soll - vermehrt, weil es auch heute schon passiert - einzig gegen den hohen Methan-Ausstoss bei der Massentierhaltung könnte etwas getan werden, in dem die Menschheit bei der Nahrungsaufnahme auf sämtliche Fleisch- und Tierprodukte verzichten würde. Der weltweite Anteil beträgt ca. 20% der Treibhausgase und die Verweildauer in der Atmosphäre beträgt 9 - 15 Jahre - die Klimawirksamkeit im Vergleich zu CO2 ist 25x grösser! Siehe auch Entwicklung des Anteils von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre seit 1978 bzw. 1979. Laut der Meinung von einigen Personen (wie z.B. Meisterin Ching Hai) ist das Methan das schlimmste Treibhausgas. Wegen der kurzen Verweildauer von Methan in der Atmosphäre im Vergleich zu den anderen Treibhausgasen könnte logischerweise mit dem Stopp des Methan-Ausstosses die Klimaerwärmung schneller abgebremst werden, als z.B. durch einen relativ raschen Umstieg auf erneuerbare, saubere Energieträger und Strom einzusparen - was natürlich nicht heisst, dass man dies nicht auch tun muss. Doch dazu müssten die Menschen sofort oder so bald wie möglich alle zum Veganismus wechseln, was mir äusserst unrealistisch zu sein scheint - Vegetarismus stoppt die Tierzucht nicht. Auf jeden Fall wird immer mehr Fleisch produziert und die Nachfrage steigt weltweit ständig weiter an. Seltsamerweise sagte ein Experte der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO 2010 noch man solle den Fleischkonsum nicht reduzieren, aber man solle sich umweltbewusst ernähren. Oder eine Zeitung schrieb Ende 2014: Studie zerschlägt Hoffnung in die Reduktion kurzlebiger Klimagase - sie werden sowieso nie vollständig reduziert (nur wenige wollen sich ändern?) trotzdem sollte man es tun.

Die Methan-Konzentration in der Erd-Atmosphäre hat sich vom Jahr 1750 bis zum Jahr 2000 von 0,8 auf 1,75 ppm mehr als verdoppelt. Die Konzentration von Methan in der Atmosphäre erreichte 2014 einen Höchststand von 1'833 ppm und stieg somit von 2000-2014 nur um 0,1 ppm. Methan-Rätsel verwirrt Klimaforscher - Die Methan-Konzentration in der Atmosphäre ist seit 1998 annähernd konstant, trotz mehr Emissionen (Fleischkonsum steigt weltweit, immer mehr industrielle Landwirtschaft (Kunstdünger) und "Bio"treibstoff-Produktion, bestimmt mehr Mülldeponien (Deponiegas), undichte Erdgasleitungen, Bohrlöcher und Stauseen, plus Moorgebiete, Schlammvulkane [1] [2] [3] [4] [5] und Pflanzen. Der Permafrost taut auch schon auf und Emissionen aus den Meeren kommen auch noch hinzu [1] [2]) - als Ursache wird die schnellere Umwandlung von Methan (CH4) zu CO2 bei höheren Konzentrationen diskutiert. Methan wird in grossen Höhen (Stratospähre) zu Kohlendioxid und Wasserdampf oxidiert. 2016: Alarm um Rekord-Methanwerte.


3.) Lachgas (N2O) (Distickstoffmonoxid) – weltweiter Anteil ca. 10% der Treibhausgase – Verweildauer in der Atmosphäre 120 Jahre - Klimawirksamkeit im Vergleich zu CO2: ca. 300x ! Nebst dem in der Wikipedia erwähnten produzieren auch noch die Waldböden indirekt durch Menschen Lachgasemissionen (durch Stickoxide und Ammoniak), zudem entstehen nicht nur bei der Verbrennung von Biomasse Emissionen, sondern z.B. auch in Biogasanlagen. Von 1750 bis 2011 ist die Konzentration von Lachgas von 270 ppb auf 324,2 ppb um 20% angestiegen. Die Konzentration von Lachgas in der Atmosphäre lag 2014 bei 327,1 ppb.


4.) FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) (gibt es kaum noch, aber Altlasten) Verweildauer in der Atmosphäre: 20 - 300 Jahre - FCKW ist auch verantwortlich für das Ozonloch. FCKW-Ersatzstoffe erweisen sich als aggressive Klimagase. Klimaschädliche FKW nehmen langsam ab.


5.) Ozon - Das Spurengas Ozon besitzt für das Klima und das Leben auf der Erde sehr unterschiedliche Eigenschaften, die stark von der Höhe abhängen, in der es in der Atmosphäre vorkommt. Die Emissionen der Ozon-Vorläufergase werden seit Beginn der Industrialisierung stark durch menschliche Aktivitäten beeinflusst. Das Vorläufergas Stickstoffdioxid (NO2), ist ein rotbraunes, giftiges, stechend chlorähnlich riechendes Gas, welches hauptsächlich bei der Verbrennung fossiler Energien (Kraftwerke, Verkehr und Heizungen) und bei der Biomassenverbrennung entsteht. Im Sommer bildet sich aus Stickstoffoxiden und flüchtigen Kohlenwasserstoffen viel Ozon - (Sommersmog). Auch Katalysatoren bei Autos scheinen betreffend Ozon und Feinstaub keine grosse Reduktion zu bewirken und funktionieren gem. Kommentaren irgendwann gar nicht mehr? In der Wikipedia tönt es jedoch in einem Abschnitt über Ozonbildung so, als ob das Problem durch Katalysatoren komplett gelöst wurde. Im Artikel Fahrzeugkatalysator ist jedoch von NOx minimieren und dem Einhalten von gültigen Grenzwerte und Normen die Rede. Aus dem Strahlungsantrieb seit der vorindustriellen Ära folgt ein Anstieg der globalen bodennahen Temperatur durch die anthropogene Ozon-Zunahme um etwa 0,28 °C. Durch die unterschiedliche geographische Verteilung von Ozon sind die Effekte regional sehr verschieden.


6.) Wasserdampf: Das wichtigste Treibhausgas ist aber Wasserdampf (natürliches Vorkommen von Wasserdampf). Je wärmer die Atmosphäre wird, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen, desto wärmer wird sie (ein Teufelskreis). Man nennt das die Wasserdampfrückkopplung. Um es noch etwas komplexer zu machen: Es gibt auch mehr Strahlungsabsorption in den Absorptionsbanden des Wassers - man müsste wohl Physik studiert haben, um dies zu verstehen. Diese sogenannte Wasserdampf-Rückkopplung verstärkt den Treibhauseffekt des CO2. Nur infolge dieser Rückkopplung kommt es zu dem aktuellen Temperaturanstieg - CO2 alleine wäre bei weitem nicht so wirksam? Wasserdampf wird bei vielen grosstechnischen Prozessen und beim Verkehr als Abfallprodukt in die Atmosphäre eingetragen. Es wird vermutet, dass der Methan-Austoss (welcher in der Stratosphäre in CO2 und Wasserdampf oxidiert) hauptsächlich durch die Massentierzucht, bzw. die industrielle Landwirtschaft erzeugt wird - Wasserdampf in der Stratosphäre sei besonders klimaschädlich. Durch höhere Temperaturen erhöht sich also der Wasserdampf-Anteil in der Atmosphäre und höhere Temperaturen durch die globale Erwärmung verursachen eine grössere Wasserverdunstung, wodurch es zum einten vermehrt zu Dürren komme und zum anderen steigt der Wasserdampf in der Atmosphäre noch mehr an. Mehr Wasserdampf in der Atmosphäre führt dann zu weniger aber um so heftigeren Niederschlägen.

Es gibt im Internet noch weitere Stimmen, die sich wie ich fragten, wie das mit den Wasserdampf-Emissionen aus Kraftwerken genau ist: Wasserdampf sei das eigentliche Treibhausgas Nummer Eins und zu 50% am Treibhauseffekt, bzw. dem Klimawandel schuld. Dieser Einfluss wird jedoch im Artikel und auch hier widerlegt, bzw. sind es hauptsächlich Vermutungen und Spekulationen, dass der Einfluss vom Wasserdampf-Ausstoss von Kühltürmen gegen Null gehe und wenn, nur einen kurzfristigen sehr lokal begrenzten Einfluss habe.

Für mich zusammengefasst, führt Wasserdampf also durch Kondensation zwar vermehrt zu Wolkenbildung, welche lokal abschirmend gegen die Sonneneinstrahlung wirken, aber der globale Wasserdampfrückkopplungs-Effekt (je wärmer die Atmosphäre, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen und mit mehr Wasserdampf werden auch die Treibhausgase wirksamer) scheint mehr ins Gewicht zu fallen und deshalb trägt der Wasserdampf soviel zur globalen Erwärmung bei. Dagegen lässt sich aber - wie bei allen oben genannten Treibhausgasen - etwas tun, nämlich in dem (nebst Strom zu sparen) auf erneuerbare Energien in Verbindung mit Speicherungsmöglichkeiten wie z.B. der Elektromobilität umgestellt wird und kein Fleisch, keine Milch und keine Milchprodukte mehr verzehrt würden. Beim Verständnis von Rückkopplungen bestehen noch Unsicherheiten in erster Linie betrifft dies das Verhalten der Wolken. Siehe auch noch: Wasserdampf-Suchergebnisse auf Klimaschutz-Netz.


7.) Schwefelhexafluorid: ist laut einer Studie des Intergovernmental Panel on Climate Change (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) das stärkste bekannte Treibhausgas. 1 kg dieses Gases ist, auf einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet, genauso wirksam wie 22.800 kg Kohlendioxid (CO2). Wegen der sehr geringen Konzentration von SF6 in der Erdatmosphäre (ca. 0,005 ppb volumenbezogen, was 0,12 ppm CO2-Äquivalent entspricht.; CO2 ca. 400 ppm) wird sein Einfluss auf die globale Erwärmung jedoch als verhältnismässig gering betrachtet.


Andere Theorien:

Die Sonne alleine sei schuld an der globalen Erwärmung. Natürlich gäbe es ohne Sonne gar keine Erwärmung auf der Erde und evtl. könnte auch die ·Sonne selbst einen kleinen Einfluss auf die laufende Klima-Erwärmung haben (durch unregelmässige Sonneneruptionen), da das Erdmagnetfeld schwächer wird und die Ozonschicht kleiner wurde (Eisschmelzung auf dem Mars sind aufgetreten, wo es kein schützendes Magnetfeld hat). Steuert die Sonne unser Wetter? Die Sonnenaktivität und die globale Mitteltemperatur haben sich in den letzten 35 Jahren in entgegengesetzte Richtungen entwickelt. Ein neues Maunder-Minimum im 21. Jahrhundert könnte die globale Erwärmung allenfalls leicht abschwächen (siehe dazu folgenden Beitrag und die Grafiken). Siehe auch: Geringe Sonnenaktivität kühlt das Klima kaum - Sonne ist nicht für Maunder Minimum verantwortlich (während der kleinen Eiszeit war offensichtlich auch der Golfstrom um 10% schwächer als gewöhnlich - Vulkanismus?) - Maximum des 24. Sonnenzyklus, Frühling 2013 - Sonnenaktivität - Sonnenaktivität hat kaum Einfluss auf das Klima - Sonnenflecken von 1860-2011 - Seit etwa 1980 erfolgt in Österreich, ähnlich der Temperatur, eine rasche Zunahme der Sonnenscheindauer, welche teilweise der Nordwärtsverlagerung der sommerlichen subtropischen Hochdruckgebiete geschuldet ist, die dem Alpenraum häufiger Schönwetter bringen.

Es gibt die Theorie, dass Elektrosmog (insbesondere Langwellen-Sender mit 3 bis 30 kHz, aber auch andere Funksignale) der alleinige Auslöser der globalen Erderwärmung sei. Auffällig für mich ist hier, dass die Erwärmung nach 1920 am stärksten zunimmt, weil da die ersten grossen Funktürme aufgestellt wurden? Siehe PDF-File von Zeitenschrift.com. In diesem Fall tragen eigentlich auch wieder die Menschen alleine die Schuld. Gem. der Kobaltz-Theorie [1] [2] seien die Treibhausgase überhaupt nicht für die Klimaerwärmung verantwortlich (es wird sogar von einer CO2-Lüge gesprochen), sondern einzig die elektromagnetischen Wellen, welche durch Funksendetürme die Luftmoleküle in der Atmosphäre erhitzen. Dazu folgt als Beweis, wie bereits weiter oben erwähnt die Tatsache, dass seit dem Beginn des Funkverkehrs und seinen zahlreichen Formen die Klimaerwärmung begann. Ich und auch mein Pendel (siehe weiter unten) stimmen dem zu, auch wenn es nicht den gleichen Einfluss wie der Treibhausgaseffekt auf das Klima hat und es aus meiner Sicht wenig Sinn macht sich darüber Gedanken zu machen, da man zur Zeit (kurzfristig) wenig bis nichts ändern kann. Es können sich z.B. alle einschränken und statt Mitteilungen über das Handy zu schicken andere Wege dafür suchen (Briefe, Festnetz-Telefon) oder das Militär könnte ihre U-Boot-Flotten einmotten oder auf den Funkverkehr über hochfrequente Radiowellen (z.B. Haarp) verzichten, etc. Die Klimahysterie ums CO2 kritisch hinterfragt - der Elektrosmog ist an allem schuld (zeitenschrift.com).

Weniger kosmische Strahlung verursache den Klimawandel. Zu diesem Punkt eine Gleichung, welche aber noch nicht wissenschaftlicher Konsens ist: Magnetfeld der Sonne ist stärker als normalerweise = weniger kosmische Strahlung kommt zur Erde durch = weniger Wolkenbildung = Erwärmung (mehr Strahlung der Sonne dringt auf die Oberfläche der Erde und Infrarote Rückstrahlung wird von Treibhausgasen gestoppt) = mehr atmosphärische Gegenstrahlung? Diese Theorie stammt von Henrik Svensmark - siehe auch Link auf skeptical science. Was mir dazu selbst nicht wirklich einleuchtet ist, dass zum einten die Sonne ja nicht ständig zwischen solch kosmischer Strahlung und der Erde "stehen" kann, weil sich die Erde um die Sonne dreht und so irgendwann trotzdem kosmische Strahlung die Erde trifft. Kann kosmische Strahlung die globale Erwärmung verursachen? - skepticalscience.com.


Direkter menschlicher und tierischer Einfluss auf die Atmosphäre:

Der menschliche Körper an sich trägt auch ein wenig zur globalen Erwärmung bei. Andere behaupten, da wir beim Ausatmen nur das CO2 an die Luft zurück geben, was von Anfang an da war, habe die Atmung gar keinen Einfluss auf das Klima. Es gibt also unterschiedliche Meinungen dazu, aber eigentlich ist es sowieso Schwachsinn über Dinge nachzudenken, die sich nicht ändern lassen, besser wäre es darüber nachzudenken, wo wirklich CO2 eingespart werden kann und es dann auch zu tun. Durch schwitzen (was alle regelmässig mind. in der Nacht tun) und angeblich auch beim atmen stösst der menschliche Körper Wasserdampf aus, wie es hier beschrieben wird, jedoch sind dies solch geringe Mengen an Wasserdampf, dass ich mir nicht vorstellen, dass dies auch nur irgend einen Einfluss auf das Klima haben könnte, ganz im Gegensatz zu den anderen Wasserdampf-Quellen.

Meinung zum Klimawandel von Harald Lesch, einem sehr intelligenten Astrophysiker, der dies im nachfolgenden Video auch kurz erwähnt und noch anderes:


Der Treibhauseffekt - Strahlungshaushalt der Erde:

Der Treibhauseffekt - Mehrere Gase machen die Erde warm und wärmer:

Experiment - was nur schon Kohlendioxid in der Luft anrichtet:


Modell des Strahlendurchgangs durch die Atmosphäre:

Natürlicher Treibhauseffekt

Strahlungshaushalt der Atmosphäre (Wiki-Bildungsserver.de)

Klimamodelle überschätzen Treibhausgaseffekt? (Wetter-Center.de) - Siehe betreffend Temperatur auch im dritten Teil (Konsequenzen/Lösungen).

CO2-Spektralinien werden nie gesättigt - Anmerkungen zum Strahlungstransport (scienceblogs.de - 2009)

Wenn die Treibhausgas-Emissionen verringert werden, wie schnell nehmen ihre Konzentrationen in der Atmosphäre ab? (IPCC)


..auf der Suche nach der Wahrheit:

Da ich immer gerne die Wahrheit kennen will, frage ich oft mein siderisches Pendel, welches mir auch stets eine klare Antwort mit Ja oder Nein gibt. In persönlichen Dingen, also was mich betrifft, vertraue ich zu 100% darauf. Aber sobald ich über andere Dinge Fragen stelle, bin ich mir nicht mehr zu 100% sicher, da dies ja nicht mehr mein Unterbewusstsein wissen kann, sondern irgend etwas anderes (wie z.B. die Akasha-Chronik, das globale Bewusstsein oder auch anderes wie z.B. Geister, etc. - vielleicht sollte ich diese Frage einmal auspendeln). Da ich wie gesagt nicht sicher bin, woher die Antworten auf unpersönliche Fragen kommen (aber diese kommen und sind eindeutig und ich frage mehrmals) vertraue ich diesen "unpersönlichen" (sie betreffen mich jedoch auch) - sagen wir 90-100%. Mein Pendel sagte mir zu folgenden fünf Fragen Ja oder Nein:

Wolken-herz-Orkan-Kyrill-öffnete-Herz-Schwarz

- Ist das CO2 für den Temperatur-Anstieg verantwortlich? (10x Ja und 2x Nein – Nein wohl darum, weil es nicht alleine dafür verantwortlich ist, sondern auch die anderen Treibhausgase)

- Ist die Sonne selbst und das CO2 für die globale Erderwärmung verantwortlich? – (es kamen nur Ja’s)

- Hat auch die elektromagnetische Strahlung von Funkverkehr (Elektrosmog – siehe andere Theorien) einen Einfluss auf die globale Erwärmung (es kamen Ja’s und bei der Frage nach einem "grossen" auch Nein's)

- steigt die globale Erwärmung auch ohne CO2 gleich stark weiter? (3x Nein)

- Welches Treibhausgas hat den höchsten Anteil an den aktuellen Treibhausgasemissionen? (Die Auswahl für das Pendel war Methan, Co2 und Lachgas) -> Ergebnis: CO2 und es sei sich 100%ig sicher.

- Treibhauseffekt auf der Venus (2. Planet wärmer als Merkur der 1. Planet) [1] [2] - Venus-Atmosphäre widerlegt Treibhaushypothese? (hoher Gasdruck sei Schuld - siehe auch Kommentare) -> Ergebnis: Es gäbe einen Treibhauseffekt und auch der hohe Gasdruck spiele eine Rolle.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------aus Wolken geformte CO2-Schrift

Noch offene Fragen im Zusammenhang mit der CO2-Konzentration in der Atmosphäre:

- Wikipedia schreibt: In die Wasseransammlungen wie Meere oder Seen werden jährlich etwa 92 GT pro Jahr eingelagert und 90 GT wieder freigesetzt. Wie kann es dann sein, dass die Meere etwa ein Drittel des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids aufnehmen und binden? Hier geht es ja nicht um die Wärme, sondern nur um das CO2. Es ist wirklich ein komplexes System.

- Im Zusammenspiel/Wechselwirkung mit den Pflanzen werde das Kohlenstoffdioxid der Atmosphäre durchschnittlich alle 3 bis 5 Jahre "vollständig" ausgetauscht steht in der Wikipedia. Gleichzeitig ist an vielen Orten zu lesen, dass die Verweildauer von CO2 gem. IPCC 30-1000 Jahre und im Schnitt ca. 50-200 Jahre beträgt. Diese zwei Aussagen scheinen sich aus meiner Sicht zu widersprechen? Es wären dann "neue" Teilchen oder einfach durch Senkungsprozesse ausgetauschte? Ist das "vollständig" falsch (Stratosphäre)? Bekannt ist betreffend der Verweildauer, dass auch bei einem unrealistischen kompletten sofortigen Stopp der Emissionen es sehr lange gehen wird, bis sich die CO2-Konzentration abbauen wird.

Es ist aber wenig relevant, die Antworten auf diese zwei Fragen zu haben - wichtiger ist zu wissen, dass die CO2-Konzentration seit 1945 von ca. 310 ppm (Vor Beginn der industriellen Revolution lag die CO2-Konzentration noch recht konstant bei 280 ppm) beständig und immer schneller zunimmt und zur Zeit im globalen Durchschnitt bei ca. 400 ppm liegt und um 2-3 ppm jährlich zunimmt. 2016 werde das erste Jahr, wo die CO2-Konzentration global im gesamten Jahresdurchschnitt überschreiten werde. Betreffend Temperatur und dem Zwei-Grad-Ziel ist die durchschnittliche globale Temperatur 2015 bislang ein Grad wärmer als die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts - also jene Zeit, die als "vorindustrielle Referenzperiode" in der Klimawissenschaft als Basis genommen wird (ca. 1850). Siehe auch: Visuelle Veranschaulichung der globalen Erwärmung von 1850 bis 2016.

Auch die restlichen Fragen, wie; Wieso einmal so eine kurze Verweildauer - einmal so eine lange, Wie viele Teilchen gibt es insgesamt in der Atmosphäre oder in welchen Atmosphärenschichten (Tropo- und Stratosphäre) gibt es ganz genau wie viele von welchen Teilchen, sind nicht wirklich entscheidend. Siehe dazu auch: Die bodennahen Schichten bis in etwa 90 km Höhe haben eine recht gleichförmige Zusammensetzung (Erdatmosphäre) - die gut durchmischte Schicht, die sich bis in eine Höhe von etwa 100 km erstreckt (Homosphäre) und der Austausch an Luft zwischen der Troposphäre und der Stratosphäre ist sehr gering. Bis das CO2 in die Stratosphäre vordringt, vergehen mindestens fünf Jahre? Der Wasserdampfgehalt in der Stratosphäre nahm seit 1980 zuerst zu und dann ab 2000 wieder leicht ab - langfristig wird er zunehmen.

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Zur Zeit habe ich persönlich seit längerem kaum ein schlechtes Gewissen wegen meiner CO2-Bilanz mehr, da ich alles mögliche tue, zum Teil auch (früher) unfreiwillig (fuhr gerne Auto plus zu wenig wissen), damit diese so niedrig wie möglich ist. Ich bin seit 2006 (29ig) Vegetarier und seit mitte Juni 2011 (34ig) Veganer (Bio-Veganer), habe Sparlampen/LED installiert, recycle und benutze Recycling-Produkte, hatte im Leben nur ca. drei Jahre ein Auto, flog nur einmal im Leben - 2001 nach Zypern, spende mein weniges verfügbares Geld für arme Menschen und Tiere - u.a. für Menschen, die vom Klimawandel betroffen sind und möglicherweise deswegen hungern (in letzter Zeit weniger - muss zügeln und somit sparen) - siehe auch wirkliche Lösungen zum Klimawandel-Problem.


148 Argumente der Skeptiker einer globalen Erwärmung und deren Entkräftungen Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Treibhauseffekt und Klimawandel (BAFU)
Artikel auf Wikipedia über die globale Erwärmung Animierte Darstellung des Klimwandels von 20min.ch
Artikel eines Benutzers auf Wikipedia über die globale Erwärmung Daten über Treihausgase auf agenda21-treffpunkt.de (Datenbestand 2008)
Artikel über Klimaforschung auf Wikipedia Den Klimawandel verstehen (Ökosystem Erde.de)
Treibhauspotenzial (Wikipedia) Daten und Fakten zum Klimawandel (raonline)
Strahlungsantrieb (Wiki-Bildungsserver.de)
Temperatur, Niederschlag, Luftdruck und Winde als wichtige Klimaelemente
Klimagase über der Arktis erreichen Rekordwert Ausstoss von Treibhausgasen 2011 auf Rekordnievau
Ausstoss stieg trotz Wirtschaftskrise - jedes Jahr steigen die Emissionen weiter CO2-Abgabe auf Brennstoffe wird 2014 erhöht - Schweiz hat 2012 ihr Verminderungsziel nicht erreicht
Mobile meteorologische Beobachtungseinrichtung Forscher entdecken neues Treibhausgas - klimaretter.info
Forschung - Treibhausgas-Wirkung nachgemessen Kurzfristige Klimakiller wenig relevant (Methan Tage/Wochen? 9-15 Jahre..)

beim Klick auf weiter geht's zu den Verursachern des Klimawandels (nicht welche Staaten, sondern was)


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Mai 2016 16:24

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