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Verursacher der Klimaerwärmung in der richtigen Reihenfolge

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Hier zuerst ein Vergleich über die CO2 Emissionen bei der Verwendung fossiler Energieträger:

Verursacher

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- Der Einfluss von Aerosolen, Wolken und der Sonne (Sonnenflecken-Sonnenstrahlung) auf den Klimawandel:

Als ich vor kurzem eine Seite im Internet gefunden habe, wo über NASA Forschungen gesprochen wurde, war ich zuerst einmal sehr verwirrt. Da ich eigentlich dachte, dass es stimme, was Wikipedia und das IPCC über die Aerosole schreiben. So steht dort geschrieben, dass die Aerosole und insbesondere der Zusammenhang von Aerosolen in den höheren Atmosphärenschichten noch nicht restlos verstanden werde, aber den Aerosolen im Allgemeinen keine grosse Bedeutung zugesprochen werde, wenn es um die Frage gehe, ob diese nun wirklich einen starken abkühlenden Effekt auf das Klima haben. Auch würde meine Reihenfolge (weiter unten), welche ich mir durch Recherchen und eigenen Gedanken zusammen gestellt habe komplett über den Haufen geworfen. Was aber auf diesem gleich folgenden Seitenlink fehlt, sind aus meiner Sicht die Kraftwerke welche fossile Rohstoffe verbrennen (Platz 1-3), welche zusammengefasst global betrachtet für mich die Verursacher Nummer 1 sind. Es ist sehr wohl von "Power" die Rede in diesem Artikel, aber es nicht genauer definiert, was darunter fällt. Auch verstehe ich nicht, was mit "Landschaft" genau gemeint sein könnte (evtl. Methan, welches aus dem Boden heraus strömt oder dass durch das Abholzen weniger CO2-Speicher vorhanden ist, bzw. die Umwandlung von Emissionen aus fossilen Energieträgern durch Waldböden in Lachgas), da die Landwirtschaft separat aufgelistet ist. Es geht um diese Seite -> Globale Erwärmung und Abschattung.

Betreffend der korrekten zusammengefassten globalen Reihenfolge müsste ich also noch weitere Nachforschungen anstellen, um diese "für mich" abschliessend erstellen zu können, insbesondere der grösste Unsicherheitsfaktor - die Aerosol-Emissionen der Industrie, welche eine kurzfristig abkühlende Wirkung haben. Für mich müsste z.B. geklärt sein, wie sich der Bestand der Aerosole in den oberen Atmosphärenschichten vom letzten Jahrhundert bis heute verändert hat. Bis jetzt habe ich nur eine Angabe gefunden, welche besagt, dass der Verlauf in entwickelten Gebieten eher abnehmend war, was bedeuten würde, dass die Aerosole einen Einfluss haben, weil weniger abschottende/abkühlende Teilchen in der Luft sind und diese Tatsache zusammen mit den immer höheren Aerosol-Emissionen in den sich entwickelnden- und Schwellenländern sehr wohl einen Einfluss auf die vom Menschen verursachte globale Erwärmung hat. Denn es hat wohl insgesamt global gesehen mehr Aerosole in der Atmosphäre und ohne diese ginge die Kurve der jährlichen globalen Durchschnittstemperatur wohl deutlich nach oben. Siehe auch: Zukünftige Aerosolkonzentrationen.

Auch die Sache mit der Wolkenbildung durch Aerosole ist angeblich noch nicht wirklich verstanden (Beispiel von 2008) - siehe auch hier und hier in der Wikipedia. Ich gehe nun einmal davon aus, es stimmt, dass die Aerosole wirklich einen sehr starken Einfluss auf die globale Verdunklung haben und dass durch Filterung von Abgasen (z.B. im Verkehr und bei fossilen Kraftwerken) der Aerosol-Anteil in der Atmosphäre sinkt und somit der kühlende Effekt kleiner wird. Gleichzeitig lassen die Menschen jedoch immer noch mehr Treibhausgase (Co2, Methan, Lachgas, Wasserdampf, etc.) in die Atmosphäre entweichen und es gibt ja noch weitere Ursachen. Die Schlussfolgerung wäre demnach, dass Abgase auf die "falsche Art" zu reduzieren die von Menschen mitverursachte globale Erwärmung längerfristig verstärkt und dadurch auch den natürlichen Klimawandel beeinflusst, welcher in den letzten 5 Millionen Jahren (durch verminderte Sonnenaktivität) die mittlere globale Temperatur mit starken Schwankungen insgesamt bereits um ca. 10° hat sinken lassen. Die "richtige Art" wäre insbesondere z.B. die Energie und Kraftstoffe aus sauberer, erneuerbarer Energie zu gewinnen, eine CO2-Speicherung im Boden scheint mir zu riskant zu sein. Man kann einfach nicht (man kann schon) so weiter machen mit immer mehr Treibhausgas-Emissionen und dann noch kühlende Aerosole "heraus filtern", ausser man will das Klima-System zum kippen bringen (ab ca. 2 Grad globaler Erwärmung gibt es solche Kipppunkte im Klimasystem, die z.T. auch schon aktiv sind und wo es wie bei den Aerosolen an sich Unsicherheiten gibt).

Klimabilanz des Fliegens: Flugzeuge stossen nicht nur CO2 aus, sondern auch Stickoxide und Wasserdampf. Und die beeinflussen neben dem CO2 das Klima ganz wesentlich. Stickoxide bilden in der Atmosphäre Ozon. Das wiederum wirkt dort als starkes Treibhausgas. Zwar haben die Stickoxide auch ihr Gutes - sie führen zum Abbau von Methan, einem anderen starken Klimagas. Der Ozoneffekt überwiegt aber. Der Wasserdampf wiederum führt zum Aufbau von Kondensstreifen und Zirruswolken - hoch in der Atmosphäre schwebende Eiswolken. Beide reflektieren von der Erde kommende Wärmestrahlung zurück und verstärken damit den Treibhauseffekt. Dabei ist die Rolle der Zirruswolken bedeutender. Was im Artikel vom Spiegel fehlt ist das Wolken auch das Klima, bzw. die Temperaturen durch Abschirmung der Sonneneinstrahlung beeinflussen, aber überwiegen werden wohl kurzfristig die kühlenden Aspekte (Aerosole/Wasserdampf) und längerfristig gesehen die wärmenden Aspekte (verbliebene Treibhausgase) - also wenn die Flugzeuge einmal keine Aerosole und kein Wasserdampf mehr emittieren (Solar- und oder Elektroflugzeuge?) und dadurch keine Wolken sich wegen ihnen mehr erzeugen, aber die Treibhausgase (CO2, Wasserdampf und Ozon) noch immer oben verblieben sind:

Zivile Luftfahrt Weltweit 2008 (nur Passagierflugzeuge?):

Was mich in der ganzen Geschichte ein wenig nachdenklich stimmte, war dass im letzten Jahrhundert die Länge der Sonnenfleckenperioden (Sonnenaktivität) einigermassen mit den Temperaturschwankungen überein stimmen, dies behaupten auf jeden Fall einige Menschen [1] [2]. In den letzten Jahren gibt es im 11jährigen Sonnenfleckenzyklus immer weniger Sonnenflecken [1] [2] [3] [4] und somit hat auch die Sonnenaktivität (Sonnenstrahlung) deutlich abgenommen und trotzdem sinkt die durchschnittliche globale Temperatur an der Erdoberfläche nicht und bleibt beinahe konstant hoch (sie steigt nur sehr langsam seit über einem Jahrzehnt, wofür es viele Gründe gibt - Wärme geht überwiegend in die Ozeane, Chemtrails, etc. - siehe dazu auch im dritten Teil Konsequenzen des Klimawandels und dort beim Punkt "Gründe für die Stagnation der durchschnittlichen globalen Temperaturen auf hohem Niveau seit 1998". Lokal hingegen - wie z.B. 2014 in der Schweiz - steigt die jährliche Mitteltemperatur in den letzten Jahren stark. Was für mich wiederum die Schlussfolgerung erlaubt, dass nicht alleine die Sonne an der aktuellen globalen Erwärmung schuld sein kann, sondern der Treibhauseffekt die "Hauptschuld" trägt - auch wenn die Co2-Kurve im letzten Jahrhundert eigentlich global gesehen nicht zu den gemessenen Temperaturschwankungen passt, die Co2-Werte insgesamt aber enorm angestiegen sind. Eine vollkommen "ruhende" Sonne ohne Sonnenflecken bis zum Jahre 2100 würde die globale Erwärmung kaum abschwächen. So beeinflussen Sonnenflecken das Weltklima.

Im Jahre 2010 waren die gemessenen CO2-Emisionen so hoch wie noch niemals zuvor - 2013 stiegen sie erstmals global über 400 ppm. Die Konzentration wächst angeblich immer schneller - zwischen ca. 2 ppm (2000-2010) und +/- 3 ppm (2012-2013) - pro Jahr. In den ersten Monaten 2015 betrug nun erstmals die globale Durchschnitts-Konzentration mehr als 400 ppm und jenseits einer CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 450 ppm werde die globale Oberflächentemperatur (gegenüber 1990) um zwei Grad im Durchschnitt ansteigen. Die Erklärung, warum die CO2-Kurve nicht zur Temperaturkurve passt, lässt sich hier finden. Die komplexe Sache läuft eigentlich auf die Frage hinaus, ob nun der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre eine Folge der Erderwärmung ist, oder ob umgekehrt die Erderwärmung eine Folge des CO2-Anstiegs ist - die "einfache" Antwort lautet: Beides ist richtig. Aber, es gibt ja zusätzlich noch die anderen Ursachen.

Das Geheimnis der Aerosole - alles nur eine Computersimulation? (2008) - Wenn die Kühlung (durch Aerosole) ausfällt? (2011) - Von 1945 bis 1975 kühlte sich die Erde trotz CO2-Anstieg ab - Grund: Aerosole (aktualisiert 2014) - Wolken und Aerosole: weiterhin die grössten Unsicherheitsfaktoren in Klimamodellen (2013) - Je "sauberer" die Luft (weniger Aerosole über dem Nordatlantik), desto mehr Hurrikane? (2013) - Wolkenschwund heizt Klima auf (2014) - What's really warming the World? (2015) - Chemische Prozesse in der Atmosphäre verstehen - Den Wolken auf der Spur (2015). Gemäss einer Untersuchung der Universität von Kalifornien werden die meisten Areosole infolge des Klimawandels deutlich zunehmen (2015) - Wassertropfen in Wolken haben laut Studie eine grössere Klimawirkung als bislang angenommen (2016).


- Geschichte des Erdklimas:

Die Klimageschichte der Erde beschreibt den Ablauf von Wetter- und Klimageschehnissen in der Vergangenheit. Je nach Betrachtungszeitraum geht es um wenige Jahrzehnte oder um mehrere Jahrmilliarden. Die Wissenschaften, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Klimageschichte zu erforschen, sind die Paläoklimatologie und die Historische Klimatologie. Vergangene Klimageschehnisse können anhand verschiedenster Untersuchungen rekonstruiert werden. Wie Bewegungen der Erdplatten vor rund 50 Millionen Jahren das Klima veränderten.

Genaue und als relativ zuverlässig geltende Messdaten sind nur aus der jüngsten Vergangenheit der letzten etwa 150 Jahre verfügbar. Informationen über das Klima der Erde vor diesem Zeitpunkt müssen generell als wesentlich unsicherer eingestuft werden. So gibt es z.B. für die Frühzeit, wo die Leuchtkraft der Sonne nur 70 Prozent des heutigen Wertes betrug verschiedene Hypothesen. Diese Leuchtkraft hätte nicht ausgereicht, um eine globale Vereisung zu verhindern. Geologische Hinweise sprechen im Gegensatz dazu eher für eine höhere Erdtemperatur als im Mittel der letzten 100'000 Jahre - siehe Methanhypothese. Dieser Widerspruch wird das Paradoxon der schwachen jungen Sonne genannt - siehe auch schwache Sonne, warme Erde - das Rätsel der Erdfrühzeit.

Danach gab es noch diverse Eiszeitalter und darin u.a. das "Wärmezeitalter" Mesozoikum - wo Wissenschaftler spekulieren, ob die Dinosaurier für die dortige (im Mesozoikum) Klimaerwärmung verantwortlich waren, sowie eine starke Temperaturerhöhung vor 16'000 Jahren bis 10'000 Jahren vor unserer Zeit (angeblich wegen Korallen - obwohl ich überzeugt bin, dass zu Zeit und wohl schon viel früher viele Menschen hier lebten und auch technisch schon weit fortgeschritten waren). Im frühen Trias hat die Klimaerwärmung das Leben nicht nur indirekt bedroht - Die Temperaturen stiegen damals so weit an, dass sie jedem höheren Leben gefährlich wurden.

Aktuell leben wir in einer Wärmeperiode (dem Holozän). Festzuhalten bleibt, dass wir uns nun in einer relativ warmen Phase einer Warmzeit befinden, die wiederum Bestandteil eines Eiszeitalters ist. Offene Fragen sind z.B. auch, was die Ursache für die Marionische Eiszeit mit einer globalen Vereisung vor 635 Millionen Jahren oder die Ursache für den Start der grossen Eiszeit vor ca. 2,5 Millionen Jahren zu Beginn des Quartärs, bzw. des Gelasiums war, obwohl es dazu schon einige Theorien gibt - jedoch keinen allgemeinen Konsens wie es scheint. Das Ende der letzten grossen Eiszeit sei angeblich indirekt durch CO2 verursacht worden, weil die Erde näher an die Sonne kam. Treibhausgase liessen Gletscher nach letzter Eiszeit schmelzen.

Für das Jungholozän stellen sich mir noch folgende Fragen: Was war die Ursache, dass es vom 8.- 13. Jahrhundert - während der mittelalterlichen Warmzeit - derart warm wurde und weshalb nur auf der Nordhalbkugel wie die nachfolgende kleine Eiszeit? Gab es eine starke Zunahme von Landwirtschaft (Methan, Lachgas) oder Abholzung, Holzverfeuerungen und Brandrodungen (co2) oder waren es doch eher die Nachwirkungen von Vulkanausbrüchen im 10. Jahrhundert (co2)?

Eine weitere - wohl sehr wichtige Frage - wäre z.B. was der Grund war, weshalb sich von Anfang des 15. bis in das 19. Jahrhundert hinein der Golfstrom während, bzw. wohl vor der kleinen Eiszeit um 10% abgeschwächt hat - waren es Vulkanausbrüche mit einem damit verbundenen starken Co2-Anstieg, bzw. die mittelalterliche Warmzeit, wodurch schlussendlich viel Süsswasser in den Golfstrom hinein flossen (wie es heute gerade wieder passiert und einige Wissenschaftler dies als mögliches Szenario für eine neue kleine Eiszeit in Europa und Nordamerika sehen), oder hatte es eine andere Ursache?

Die aktuellen Erkenntnisse der Klimaforschung besagen, dass die anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhausgasemissionen seit Beginn der Industrialisierung den natürlichen Treibhauseffekt wesentlich verstärken und damit einen zunehmenden Einfluss auf das Klima ausüben. Die globalen Durchschnittstemperaturen haben im Lauf des 20. Jahrhunderts um 0,74 °C - plus/minus 0,18 °C - zugenommen. Am ausgeprägtesten ist die Erwärmung von 1976 bis heute. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts rechnen Klimaforscher mit einer Erderwärmung um 1,1 bis 6,4 °C, je nach zukünftigen Verhalten der Menschheit. Diese Erwärmung ist von zum Teil drastischen Folgen begleitet, die sich mit zunehmender Erwärmung weiter verstärken werden. Auffallend - nebst dem starken Anstieg ab ca. 1976 ist in der Temperatur-Grafik ist vor allem auch der rasche Anstieg innert relativ kurzer Zeit von 1925-1945.

Wenn wir schon bei "Spekulationen" sind, dann spekuliere ich hier zum Schluss auch noch ein wenig über Aerosole und Temperaturschwankungen, die nicht zum CO2-Ausstoss passen wie z.B. von ca. 1920 bis 1940, damals gab es den grössten Temperatur-Anstieg ohne grosse globale CO2-Emissionen (durch was?) evtl. durch die vielen Atombombentest's von 1920 bis 1940 (die angeblich auch das Wetter von 1950-1961 beeinflussten) oder durch die grossen Waffenproduktionsfabriken (Kriegsvorbereitungen)..Der Aerosole-Anteil ist ab 1940 gestiegen durch die stark umweltverschmutzende Industrie(r)evolution und die Temperatur ist deswegen gesunken..der globale CO2 Ausstoss war 1940 gegenüber heute jedoch noch kaum erwähnenswert und heute filtern ja die meisten Kraftwerke die Aerosole erzeugenden Emissionen, womit der Treibhauseffekt sich wie bereits erwähnt immer weiter verschlimmern wird, wenn man nicht auf "andere" Energieträger und Verkehrsmittel umstellt, welche keine CO2-Emissionen verursachen.

Es sind für mich auch noch folgende Fragen in der Klimageschichte offen.. warum zeigen Eisbohrkerne von vor 240'000 Jahren einen Temperatur-Anstieg bevor das CO2 anstieg (PDF Seite 63)? Was verursachte den Temperatur-Anstieg und was den späteren CO2-Anstieg damals? In der PDF Datei wird spekuliert es sei wegen der kosmischen Strahlung aus dem Universum und man schliesst daraus gleich, dass es heutzutage keinen von Menschen verursachten, bzw. verstärkten Klimawandel gebe, was jedoch bereits weiter oben ausführlich widerlegt wurde und für mich braucht es keine zusätzlichen Beweise. Aber was könnte es sonst noch gewesen sein? Könnte es evtl. eine Erdmagnetfeldumpolung (findet im Mittel ca. alle 250'000 Jahre statt) gewesen sein, verbunden mit grosser Sonnenaktivität (kein Schutz vor Sonneneruptionen und natürlich auch kein Schutz vor kosmischer Strahlung) oder starker Vulkanismus, bzw. beides (Sonneneruption mit Vulkanismus) oder alles zusammen? Vielleicht brannte ohne das Schild des Erdmagnetfelds auch die Erde/Wälder ohne Vulkanismus - irgendeine Ursache muss der damalige Temperatur/CO2-Anstieg ja haben.

Eine internationale Studie über die Klimaentwicklung der letzten 1000 bis 2000 Jahre zeigt: Die Erde hat sich in den letzten 40 Jahren stark erwärmt. - Die Nasa zeigt mit einer animierten Karte nun die globale Klimaerwärmung von 1880 bis 2012.


Co2, Methan, Lachgas, Ozon und FCKW Verursacher/Emittenten (nicht welche Länder) in der richtigen global zusammengefassten Reihenfolge?:

Natürlich ist die Reihenfolge einzeln nach Sektoren betrachtet von Land zu Land unterschiedlich. Beispiele - ob diese so stimmen?: Schweiz, Europa, Welt-1, Welt-2

1.) Kohle-Kraftwerke (Braun- und Steinkohle / Holzkohle)

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Braunkohle ist schlimmer als Steinkohle aber beides ist eigentlich unverantwortlich gegenüber der Natur (Vergleich von Braun- und Steinkohlekraftwerken). Bereits der Abbau von Kohle verursacht CO2-Emissionen. Durch die geplanten risikoreichen CO2-Abscheidungen reduziert sich nicht nur der Wirkungsgrad, sondern es verdoppeln sich auch noch die Produktionskosten eines solchen Kraftwerks, ausser man baut ein IGCC-Kraftwerk. Nebst dem CO2 kommt es bei Kraftwerken, welche im Wirbelschichtverfahren arbeiten auch zu Lachgas-Emissionen - einem ca. 300x stärkeren Treibhausgas als CO2. Dieses stillgelegte und sich im Neubau befindliche Kraftwerk scheint nicht im Wirbelschichtverfahren zu arbeiten/gearbeitet zu haben und hatte trotzdem Lachgas-Emissionen? Zudem entsteht sehr viel Wasserdampf.

Die hohen Feinstaub-Emissionen und Quecksilber-, sowie Kadmium-Emissionen haben zwar keinen Einfluss auf das Klima, jedoch für die Gesundheit. Die Schwefelpartikel welche sie auch noch ausstossen haben eine kurzfristig abkühlende Wirkung, diese werden in den westlichen Ländern jedoch seit längerem herausgefiltert.

Die Stickoxide, welche auch noch von diesem Kraftwerkstyp emittiert werden, haben ein wärmenden Einfluss, da zum einten bodennahe Stickoxide unter Einfluss von UV-Strahlung verantwortlich sind für Ozonbildung (Smog) und zum anderen Waldböden diese aufnehmen und einen Teil davon in Lachgas umwandeln und dieses an die Atmosphäre abgeben. Siehe auch Kohlebrände (Punkt 11).

Chinesische Kohlekraftwerke maskieren globale Erwärmung (2011) - Asian-Dust - Raus mit dem Erdgas und rein mit dem CO2? (2011) - Die globale Verbrennung von Braun- oder Steinkohle hat seit 2000 um fast 70 Prozent zugenommen (2013). Die 30 emissionsstärksten Kraftwerke in der Europäischen (2014) Deutschland: Moorburg geht offiziell in Betrieb (2015). Indonesien: 100 neue Kohlekraftwerke bis 2019? (2016).

Wussten Sie, dass beim Grillen mit Holzkohle ein Stück Regenwald verglüht, Kinderarbeit und möglicherweise Terrorgruppen finanziert werden? (2016)


2.) Erdölwirtschaft - Öl-Kraftwerke (inkl. Erdölraffinerien, welche Rohöl und indirekt Ölschiefer und Ölsand zu Heizöl, etc. verarbeiten)

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Betreffend den Öl-Kraftwerken findet man wenig Informationen, da sie wohl hauptsächlich im nahen Osten eingesetzt werden und über genau CO2-Emissionen fand ich gar nichts. Erdöl ist keine Primärenergie, weil das stinkende, heisse, schwarze Erdöl vor Gebrauch aufwändig gereinigt werden muss, bevor das Rohöl genutzt werden kann. Die Förderung kann Wasser, CO2 und andere Substanzen benötigen. Auf die Öl-Förderung die auch konventionell kleine Methan-Emissionen bewirkt, sollte man der Umwelt zuliebe so bald wie möglich ganz verzichten und auf erneuerbare (saubere) Energien setzen. Noch schlimmer ist es beim Fracking, welches um 50% höhere Methan-Emissionen hat. Erdölraffinerien haben erhebliche CO2-Emissionen - allerdings machen diese nur wenige Prozente der CO2-Emissionen aus, die beim Verbrennen der erzeugten Produkte später entstehen - dazu kommen noch Methan und Lachgas-Emissionen, sowie gesundheits- und umweltschädliche Substanzen, wie Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid, Stickstoffoxid, Feinstaub oder flüchtige organische Verbindungen. Liste von Erdölraffinieren.

Bei der Kraftstoffherstellung kommt es nebst den hohen CO2-Emissionen zu Lachgas-Emissionen (310x stärkeres Treibhausgas als CO2). Bei der Verbrennung von Erdölprodukten werden die Kohlenwasserstoffe der Erdölfraktionen auch in Wasserdampf umgesetzt. Die Quellen für hohe CO2-Emissionen liegen hierzulande bei Heizungen, welche mit Heizöl heizen. Die CO2-Emissionen bei Verbrennung von Heizöl liegen bei 2,65 kg/l. Beim mit Öl betriebenen Verkehr sind die Quellen Benzin und Diesel, im Luftverkehr Kerosin, und in der Industrie Schweröle (siehe weiter unten). Gebäude sanieren (besser dämmen, Fenster und Türen ersetzen) ist sich eine gute Lösung, um den Verbrauch zu senken. Heizen mit Solarthermie, Solarstrom auf Dächern und Wärmepumpen ist auch sehr sinnvoll.

Der Abbau von Ölsand hat generell eine deutlich schlechtere Ökobilanz als die konventionelle Erdölförderung. Kanada: Ölsand-Industrie leidet unter US- Fracking (2013). Ölschiefer (wird seit 1837 abgebaut) wird u.a. zur Stromerzeugung verbrannt und dies führt im Vergleich zu modernen Kohlekraftwerken zu 60% höheren CO2-Emissionen. Die Produktion von Kraftstoffen aus Ölschiefern führt zu 30 bis 75 % höheren Treibhausgasemissionen im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen. Die energetisch aufwendige Extraktion von Kerogenen aus den Ölschiefern führt auch dazu, dass die CO2-Billanz gegenüber von konventionell gefördertem Erdöl rund 75 % höher liegt. Neuerdings (seit den 1990er Jahren) wird Ölschiefer, bzw korrekt (Light) Tight Oil auch durch Hydraulic Fracturing (kurz Fracking, hydraulische Rissbildung) gewonnen - Gegen Öl-Fracking gibt es massive Umweltschutzbedenken. Auch EU unterschätzt Methan-Emissionen der Öl-Förderung (2016).


3.) Erdgaswirtschaft - Gas-Kraftwerke (Gas wird auch für Heizung, Kochherde, Gasflaschen - Gasgrill (Sicherheitsrisiko) verwendet)

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Gas-Kraftwerke haben im Vergleich zu Kohle- und Ölkraftwerken einen niedrigeren CO2-Austoss, jedoch immer noch einen sehr hohen, um die Energie der Zukunft zu sein (höchstens als kurze Übergangslösung für still gelegte oder noch abzustellende Kernkraftwerke, wie z.B. in der Schweiz, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energieträger weiter so langsam vorwärts geht - z.B. kein neues Windrad 2014 und 2015). Obwohl im Falle von Erdgas beim Abbau und der Verbrennung weniger Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre gelangt, ist auch dies keine nachhaltige Lösung. Genau so wenig wie beim Biogas, welches eigentlich als erneuerbare Energie deklariert ist und man daher meinen könnte es sei gut für die Umwelt, aber u.a. die Produktion ist es eben doch nicht. Billiges Erdgas erschwert das Wachstum der erneuerbaren Energien (2016).

Ebenfalls als Erdgas gilt das Methanhydrat, welches seit längerem aus dem Meer abgebaut wird, um es danach in Gas-Kraftwerken zu verbrennen. Bei der Verbrennung von Erdgas, das mittlerweile auch immer häufiger zur Heizung von Gebäuden verwendet wird, fällt wegen der vier Wasserstoffatome je Kohlenstoffatom im Methanmolekül doppelt soviel Wasserdampf wie Kohlenstoffdioxid an. Dies ist der Grund dafür, dass Brennwertgeräte für Erdgas effektiver arbeiten als für Heizöl.

Schiefergas wird hauptsächlich durch Hydraulic Fracturing gewonnen - Gegen Gas-Fracking gibt es massive Umweltschutzbedenken. Offenbar hat unkonventionell gefördertes Erdgas (Fracking-Gas), infolge Methan-Emissionen, auch bei einer konservativen Schätzung möglicherweise sogar eine schlechtere Treibhausgasbilanz hat als Kohle. Gaslecks sind auch eine nicht zu unterschätzende Emissionsquelle (z.B. die zwei in der Nordsee und 2015/2016 in den USA in einem unterirdischen Gasspeicher [1] [2] [3]).


4.) Industrie (Chemie, Stahl, Zement, etc.) - Wirtschaftszweige

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zementfabrik

Die Bilder zeigen von oben nach unten eine Chemiefabrik aus der chemischen Industrie (inkl. Petrochemie, also auch Erdölraffinerien werden als Chemiefabrik bezeichnet?), dann eine grosse Stahlfabrik und zu unterst eine Zementfabrik. Am klimaschädlichsten sind beispielsweise in Deutschland die Chemie- und die Stahlindustrie, da diese dort den grössten CO2-Austoss haben. Weltweit scheinen jedoch die Zementindustrie (Die 90 grössten Emittenten aus der "Industrie") - da dort viel Energie (Treibstoffe, Elektrizität und Brennstoffe/Prozesswärme) benötigt wird und beim kühlen wird das im Kalk gebundene CO2 freigesetzt - Liste der grössten Zementhersteller - und die Stahlindustrie zu sein, die hauptsächlich im Industrie-Sektor für die Emissionen verantwortlich sind. Deutsche Stahlindustrie will weiter emittieren (2015). Sie haben den Strand einfach aufgeladen und mitgenommen (2014) und die Alternativen für die Betonwirtschaft (2016). Im Falle der Chemieindustrie entstehen durch die Kunststoffproduktion mittels Adipinsäure nebst den CO2-Emissionen auch noch hohe Lachgas-Emissionen. Um die Lachgas-Emissionen zu reduzieren gibt es spezielle Lachgas-Reduktionsanlagen. Kunststoffindustrie: Auf dem Weg zu "low-emissison-plastics": Entgasung von Kunststoffcompounds optimiert (2015).

Eigentlich gehören hier auch die Industrien/Industriezweige aus dem Verkehrsbereich und die industrielle Landwirtschaft (Tierwirtschaft, Kunstdünger) dazu, diese sind jedoch separat bei Punkt 5, 6 und 9 erwähnt. Im Industriesektor besteht jedoch Ungewissheit, was für eine Rolle die Aerosole im Zusammenhang mit einer allfälligen kurzfristigen Abkühlung spielen, siehe Infos am Seitenanfang. Nebst den erwähnten drei Industriebetrieben gibt es aber noch weitere, welche ebenfalls einen hohen CO2-Ausstoss haben, wie z.B. Papierfabriken, Bauindustrie, Rüstungsindustrie, Maschinenindustrie, etc. Siehe auch: andere Gewerbe/Industrien: Wirtschaft nach Wirtschaftszweig. Einige Lösungen für einzelne Branchen (Bauindustrie - Bergbau & Grundstoffe).

Die Industrie hat in Österreich angeblich gratis CO2-Zertifikate erhalten und deswegen oder auch wegen Uneinsichtigkeit und evtl. Unsicherheit kam es in diesem Bereich seit Jahren zu fast keinen CO2-Ausstoss-Verringerungen. Die Betriebe wehren sich auch und da die Industrie im Gegensatz zu den anderen Verursachern nicht zwingend ortsgebunden ist, drohen diese mit Abwanderung, falls sie irgendwelche Klimaschutzziele umsetzen müssten, bzw. man bei den Energiekosten ihnen nicht entgegen komme. Wenn es aber endlich irgendwann weltweite, einheitliche und verbindliche Klimaschutz-Ziele sowie Gesetze gäbe (UNO), könnte niemand mehr deswegen irgendwo hin abwandern, auch nicht um Steuern oder Lohnkosten einzusparen.

Zwar nicht alles klimarelevant, aber die Automatisierungsindustrie (Maschinenbau, Robotik) [1] [2] [3], wird wohl insgesamt in Zukunft Arbeitsplätze wie Butter an der Sonne immer schneller dahin schmelzen lassen (durch welche sollen diese kompensiert werden), auch deswegen wäre es sicherlich angebracht über ein weltweites bedingungsloses Grundeinkommen [1] [2] nachzudenken (wie soll das finanziert werden - bezahlen Maschinen auch Steuern oder konsumieren sie etwas?). Die Arbeit aus meiner Lehre als Bahnbetriebsdisponent - beendet 1997 z.B. - wurde bis heute praktisch wegautomatisiert (Billette/Abos verkaufen, Züge in Gleise leiten, etc.). Wie auch über Lösungen wie vermehrtes Homeoffice (weniger Verkehr - nächster Punkt, aber auch weniger soziale Kontakte), etc. nachgedacht werden sollte.


5.) Verkehr - Transporte (beinhaltet Flugzeug-, LKW-, Auto-, Bus-, Motorrad- und Schiff-Abgase, inkl. Militär und Raumfahrt)

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flugzeug

Verkehrsvermeidung

Verkehrsverlagerung

Hier scheint mir die zukünftige Lösung (wenn die Fahrzeuge erschwinglicher werden und für längere Fahrten Super/Ultra-Kondensatoren zur Verfügung stehen) offensichtlich in der Elektrotechnik zu liegen (sogar für Flugzeuge und Schiffe), aber nur, wenn auch der Strom aus sauberer und erneuerbarer Energie stammt, ansonsten ist es nur eine Scheinlösung. Bis dahin sollte man auf ein Motorfahrzeug verzichten und das Fahrrad oder den ÖV benutzen. Als erstrebenswert erachte ich ein Elektroauto, dass nur einmal aufgeladen werden muss und durch Antriebs- und Bremsenergie sich selbst auflädt - nur ob dies technisch machbar ist (Bremsrückgewinnung gibt es ja schon - das ganze evtl. im Zusammenspiel mit einem Solarfahrzeug)? Schiffe mit Windenergie-Windrädern als Unterstützung?

Die Schifffahrt scheint seit 2008 in einer Krise zu stecken, was aber die vielfältigen und hohen Emissionen durch die Schifffahrt wohl nicht sinken lässt, da gem. Wikipedia eine starke Zunahme des Schiffsverkehrs erwartet wird. Hier ist der weltweite Schiffsverkehr im Live-Tracking zu sehen. Die grossen Fischfangschiffe (Trawler und Fabrikschiffe) haben einen hohen Co2-Ausstoss, wie es auch die Transporte an die Bestimmungsorte haben, was auch schon alleine ein Grund wäre, um auf Fisch zu verzichten. Stinkende Kreuzfahrtschiffe: Ferien auf Kosten der Umwelt - Kreuzfahrtranking (2015). Nur jedes vierte Schweizer Kursschiff hat einen Partikelfilter (2015). Flugzeuge und Schiffe: Klimaverhandler trauen sich nicht an die grossen Umweltverpester (2015).

Bioethanol, bzw. neuer Cellulose-Ethanol oder Btl-Kraftstoffe oder auch Palmöl als Energiequelle sind auch keine wirkliche Lösungen und die Produktion von Agrar-"Bio"-sprit schadet auch der Ozonschicht. Obwohl Bioethanol angeblich nur das CO2 emittiert, dass auch beim Wachstum der Pflanzen aufgenommen wurde und weniger schädliche Abgase emittieren soll - kann ich mir trotzdem wegen der Nachteile nicht vorstellen, dass diese Treibstoffe ein Zukunft haben. Agrosprit-Infokampagne vom Umweltinstitut München. Vereinzelt setzen Autofahrer auch gefilterte Altöle und flüssige Speisefette ein. Nebst Bioethanol, Benzin und Diesel wird auch Biogas, Erdgas und Flüssiggas wird auch noch anderes in Kraftfahrzeugen eingesetzt.

Beim Verbrennen von Benzin in Fahrzeugen mit einem Dreiwegkatalysator kommt es zu Lachgas-Emissionen - nebst den hohen CO2-Emissionen und dem Wasserdampf-Ausstoss, was mit Ausnahme von Elektrofahrzeugen bei fast sämtlichen heutigen Verkehrsmitteln ein Problem für das Klima ist (inkl. Trams, Zügen, etc. die mit grauem Strom fahren). Dieselabgase beinhalten pro Liter mehr CO2 als Benzinabgase, je nach Dieselart auch bis zu 3x mehr Stickoxide und gelten seit 2012 wegen den Partikeln als krebserregend - siehe auch Kraftstoffverbrauch und Abgasnachbehandlung - Zu viel ungesunde Partikel aus Ottomotoren - Entwicklung der weltweiten Produktion von alleine Autos von 9500 Stück im Jahr 1900 auf heute nahezu 100 Millionen pro Jahr. Schweizer/innen, haben fast alle motorisierte Fahrzeuge? (5,5 Millionen bei 8 Millionen Einwohnern - 2012). Motorradfahren ist 200-mal gefährlicher als Zugfahren (2012). Schweizer Konsumenten torpedieren die Fortschritte durch Kauf von grösseren Autos (2013). 40 Prozent des Verkehrs ist Freizeitverkehr (2014). Die globale Halde an unverkauften Autos (2014).

Fünf Vorschläge gegen überfüllte Züge und Busse? (2015). Unfälle, schlechte Luft und Lärm - Was Autofahrer die Gesellschaft kosten (2015). Schweiz: Der Verkehr verursacht hohe Kosten - auch für die Umwelt (2015). Der vegane Audi (2015). Mobilität: SUV machen das Klima kaputt (2015). Neue Autos: Schwerer, schneller, mehr PS (2015). Abgas-Bschiss bei VW: Gehts Diesel bald dreckig? (2015). Sprit-Verbrauch: Diese Automarken schummeln am meisten (2015). Test-Überraschung nach Abgas-Skandal - VW sauberer als Konkurrenz (2015). Manipulierte Fahrzeugtests: Auch beim Lärm wird getrickst (2015). Trotz Abgasen: 2016 werde ein Auto-Rekordjahr (2015). Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid sorgen jedes Jahr für tausende Todesfälle (2015). Wird das E-Auto in Deutschland zum Fiasko? (2015). Das Fahrrad stirbt aus (2015). Der Verkehr wird im Jahr 2020 für rund die Hälfte der Treibhausgasemissionen verantwortlich sein? - gemeint ist wohl weltweit? (2015).

Eine Denkfabrik jenseits des Autobesitzes (2016). Autos 40 Prozent durstiger als angegeben (2016). Über 100'000 zusätzliche Fahrzeuge auf schweizer Strassen unterwegs (2016). Neuwagenverkäufe legen im Januar gegenüber Vorjahresmonat EU-weit um 6,2 Prozent zu (2016). Das ist Totschlag durch die Autokonzerne (2016). Öffentlicher Verkehr: ÖV-Preise in der Schweiz seit 2006 um rund 30% gestiegen? - Auto immer günstiger? (2016). Billige Austauschkatalysatoren filtern nicht, wie sie sollten - manche sind schlichte Attrappen? (2016). Palmöl füllt den Tank (2016).

Der Luftverkehr beeinflusst das Klima hauptsächlich über: Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Stickoxide durch Luftfahrtbetriebsstoffe sowie Bildung von Kondensstreifen. Die anthropogenen Kondensstreifen bedecken einen kleinen Teil des Himmels und reduzieren damit durch Reflexion an ihrer Oberseite tagsüber die Sonneneinstrahlung (kühlender Effekt) und erhöhen so die planetare Albedo durch Aerosole (siehe ganz oben). Andererseits absorbieren Eiskristalle die vom Erdboden kommende Strahlung und re-emittieren weniger energiereiche Strahlung (Treibhauseffekt), was eine Erwärmung nach sich zieht. Es wird daher vermutet, dass das Klima durch die Kondensstreifen des Flugverkehrs beeinflusst wird. Billigflieger sorgen für neuen Rekord (2016). Passagierrekord bei der Swiss (2016). Grüne fliegen auf Airbus? (2016).

Live Flight Tracker (sehr eindrücklich, der öffentliche Flugverkehr live - es fehlen natürlich die ganzen militärischen und privaten Flugbewegungen, die sicher nicht viel weniger ausmachen). Siehe auch Chemtrails (die sieht man auf dem Live Flight Tracker natürlich auch nicht, aber angeblich gibt es auch Zivilflugzeuge mit Spraydüsen, ob die Piloten davon wissen ist eine andere Frage).

Positive Verkehrs-Nachrichten: Klimaschutz mit Bahntransport, Elektro-Lastwagen und Biodiesel? (2013). Zivile und militärische Schiffe: Norwegens neue Elektrofähre (2015). Schweiz: VCS eine "ökologische Verkehrswende" umsetzen (2015). Autobahn-Vignette soll nun doch teurer werden (2015). Strom-Lkw mit Oberleitung vor Praxistest in Deutschland (2015). Verkehr kann Emissionen halbieren (2015). Diesel adé: Ab 2025 fahren alle Busse in Amsterdam mit Strom (2015). Siemens will elektrisch in die Luft (2015). Elektro-Bus schafft 1'000 km mit einer Aufladung (2015). Der Verkauf von Elektroautos in China hat deutlich zugenommen und der Marktanteil ist nun sogar grösser als in den USA (2015). Schweiz: Mega-Gütertransport-Projekt soll Strassen ab 2030 entlasten (2016). Verkehrs-Innovation aus China - Bus der Zukunft schwebt über dem Stau? (2016).


6.) Massentierzucht - Nutztierzucht - Produktion/Konsum von tierischen Produkten

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Siehe auch im Blog:

Artikel Fleischkonsum

Artikel Vegetarismus/Veganismus

Artikel Tiere/Massentierhaltung

Die Massennutztierzucht (Intensivtierhaltung, Milch-, Ei- und Fleischverarbeitung, Schlachthäuser, Tierkörperbeseitigung und Verwertung, Gerberei) hat nebst einem hohen Wasserverbrauch, einem hohen Futtermittelverbrauch (das meiste sind menschliche Nahrungsmittel) auch einen hohen Energieverbrauch. Siehe auch Nutztierbestände in der Schweiz. Gem. Fleischatlas 2014 werden 60 Milliarden Tiere wegen Fleisch jährlich getötet und 70 Prozent aller Agrarflächen der Erde von der Tierfütterung beansprucht. Es gibt Stimmen, die behaupten, Rinder seien keine "Klimakiller" - da haben sie natürlich nicht unrecht - weil der eigentliche Klimakiller der Mensch ist, der die Nutztiere züchtet und sie (unnötigerweise) zu seinem traditionellen Fleischgenuss abschlachten lässt.

Insbesondere Rinderzucht und deren Produkte verursachen hohe Mengen an Methan-Ausstoss, aber auch Schweine- und Geflügelzucht, die beide etwa gleich hohe Emissionen verursachen. Der mehrteilige Magen der Kuh enthält Bakterien, die Zellulose aus dem Futter aufschlüsseln. Im Magen der Kuh entsteht bei der Verdauung von Gras Methan-Gas, das beim Wiederkäuen, beim Pupsen und als Kot/Gülle in die Umwelt gelangt. Die Verdauung der Rinder (nicht nur der Milchkühe) macht 80% der "landwirtschaftlichen" Methan-Emissionen in der Schweiz aus. Auch Schafe sind Wiederkäuer. Dieser Methan-Ausstoss verursacht ca. 4% der gesamtschweizerischen Treibhausgase. Die Lagerung von Gülle und Mist (Hofdüngerbewirtschaftung - auch von Geflügel und Schweinen) verursacht die restlichen 20% der Methanemissionen. Die durchschnittliche Zuchtkuh produziert zwischen 100 und 200 Liter Methan am Tag. Dieses Gas schädigt das Klima laut wissenschaftlichen Erkenntnissen 25mal mehr als das berüchtigte CO2. Bei der Tierhaltung fällt neben Kohlendioxid und Methan auch noch Lachgas an.

Es bleibt aber auf Dauer kaum ein Problem ohne Lösung, bzw. wird verlagert und so erfand man die Produktion von Energie aus Biogas - siehe auch Nachteile von Biogasanlagen. Australische Forscher forschen und wollen eine "Low Methan-Kuh" züchten (2012). Sauerkrautsaft in der Gülle und Pflanzenkohle im Futter - So geht Thomas Rippel mit Organic Standard gegen den Klimawandel vor (2013). Forschungsprojekt: Kuhmist soll zum Milliardengeschäft werden? (2014). EU-Abgeordnete gegen Methan-Reduktion (2015). Treibhausgas bei Kühen: Neue Messmethode misst Rülpsen (2015). Rund 20 Prozent der weltweiten Methangasemissionen stammen heute von Wiederkäuern (2015). Neues Lüftungskonzept gegen Ammoniak aus Mastställen - siehe auch Punkt 12 Ammoniak und Waldböden (2015) - Forscher wollen Rinder-Rülpser mindern (2016). Weniger Methan im Kuhdung wäre möglich durch Verzicht auf Antibiotika-Einsatz (2016).

Die UNO schreibt im Bericht "Livestock's Long Shadow", dass die industrielle Viehzucht für sich alleine (also ohne die eigentliche "Landwirtschaft") mehr Klimagase produziert als alle Autos, Flugzeuge und Schiffe der Welt zusammengenommen - da fehlen aber Motorräder, Lkw,'s, Busse und das Militär? - dies steht jedoch nur im Stern-Artikel so - im UNO-PDF-File steht "transportation sector worldwide" deswegen bin ich ein wenig unsicher, sehe den Verkehrssektor trotzdem weiter vorne - auch dieser hat Lachgas-Emissionen, fährt oft mit grauer Energie und hat zusätzlich indirekt noch das Ozon- sowie Russ-Problem und lügt bei Verbrauchswerten. Aber dass es im Ernährungsbereich (ähnlich wie beim Verkehr - zu Fuss, mit Velo oder ÖV oder beim Strom den Anbieter, bzw. das Produkt wechseln) schnell und einfach geht, (persönlich) etwas zu ändern, damit bin ich vollkommen einverstanden. Hier, wo es auch noch ein interessantes Video hat, steht 51% aller weltweiten Treibhausgase werden durch die Tierhaltung verursacht, was auch hier zu lesen ist - jedoch noch mit anderen Zahlen. Siehe auch hier oder im Blog im Fleisch-Artikel.

Weiter könnten sich Menschen in Bio-Veganer (so wie ich), bzw. Bio-Veganerinnen transformieren - siehe Vergleich - Klimabillanz - von Bio-Vegan zu einer Ernährung mit (Bio-)Fleisch. Aus der Grafik ist abzulesen, dass eine bio-vegane Ernährungsweise rund 15 mal weniger Autokilometer pro Kopf und Jahr verursacht als eine Ernährung mit Bio-Fleisch. Merkwürdig ist wie diese Studie (mit Diät ist Ernährung gemeint - Englisch diet) nur auf einen Faktor von 2,5 im Vergleich kommt und dies auch nur bei hohem Fleischkonsum - darüber wird auch hier berichtet. In diesem Artikel z.B. bei Tabelle 5 ist der Faktor von Rindfleisch zu Bio-Gemüse ca. 90. Vergleiche z.B. auch noch hier Kohlrabi mit Milch-Joghurt. Möglichst nur soviel einzukaufen, dass nichts weggeworfen werden muss - Foodwaste [1] [2] [3], ist auch noch eine gute Variante, um seinen klimatischen Fussabdruck zu verkleinern. In dieser Hinsicht ist auch der "Muskel-Wahn" mit riesigem tierischem Kalorienkonsum (3'000 - 10'000 Kilokalorien [1] [2]) sehr bedenklich - ich (1,78, 62Kg) z.B. als meist sitzender/liegender Veganer konsumiere oft unter oder um 1'000 Kilokalorien pro Tag und halte das Gewicht - Wieviele Kilokalorien (Kalorien) braucht ein Mensch wirklich täglich? UN-Studie: Die Zukunft der Menschheit wird vegan sein... (2015).

Ein Wenig problematisch ist es als Vegetarier die Fleischesser zu überzeugen, kein Fleisch mehr zu essen, aber diese essen ja meist auch noch Käse, Eier, und trinken Milch. Für die Herstellung von Milch und Milchprodukten werden sehr viele Kühe benötigt - ich versuch mir lieber nicht vorzustellen, wie viele Milch gebende Tiere es bräuchte, wenn die ganze Welt täglich Milch trinken und sich von Milchprodukten ernähren würde. Darum sollte man eigentlich - um konsequent zu sein, wenn man persönlich etwas gegen die Konsequenzen der Klimaerwärmung unternehmen will und falls einem die insbesondere ärmeren Menschen auf Erde etwas bedeuten - ganz auf tierische Produkte verzichten. Als Veganer fällt einem dies (mit z.B. "Fleisch ist Mord" zu argumentieren) ein wenig einfacher, da man für überhaupt kein Tierleid und keine Treibhausgasemissionen aus der Tierzucht mitverantwortlich ist. Veganer haben auch kein schlechtes Gewissen mehr, wie man es als noch Vegetarier haben sollte, da z.B. durch den Konsum von Milchprodukten indirekt der Fleischkonsum gefördert wird (z.B. bei Kühen ist man nicht mehr Schuld, dass viele Kälbchen sterben und zu Wurst verarbeitet werden). Der Käsekonsum in der Schweiz 2015 ist leicht angestiegen. Bio-Veganer sind auch sorgenfrei in Bezug auf das Kükenschreddern und killen nicht die mehr das Erdklima durch die leicht abzugewöhnenden und veralteten Essgewohnheiten.

Bettina Goldner: schreibt in ihrem Buch „Umweltfreundlich vegetarisch – Genussrezepte mit CO2-Berechnungen“: Mit einer vegetarischen Ernährung könne man pro Mahlzeit (sie meint wohl im Durchschnitt) bis zu 42 Prozent CO2 einsparen, mit einer veganen Ernährung und somit dem Verzicht auf alle tierischen Produkte wie Eier, Milch und Käse sogar bis zu 80 Prozent. Die Fleisch- und Milchproduktion ist indirekt (Methan-Ausstoss) für mehr als 20% der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Was fällt ökologisch mehr ins Gewicht -Transportweg oder Produktion? (2008). Klimarechnung spricht für Tofu statt Rindersteak (2012). Kakerlaken produzieren im Vergleich zu ihrem Körpergewicht mehr des schädlichen Treibhausgases Methan als jede andere Kreatur auf dieser Erde (2013). Forscher ruft zu weniger Fleischkonsum auf (Lachgas wird noch erwähnt plus falsche Tipps - 2012). Treibhauseffekt: Nutztiere sind weltweit mit die größten Klimakiller (weniger reicht aber nicht, wenn weltweit immer mehr Menschen Fleisch essen - 2014). Umfrage: Mehr als 80% wissen nicht, dass die Nutztierhaltung das Klima belastet (2015).

Klimaforscher beobachteten in den letzten 40 Jahren ein Anwachsen des Wasserdampfs in der Stratosphäre um 75 % (siehe polare Stratosphärenwolken) und machen diesen für die Erhöhung der mittleren Erdtemperatur mitverantwortlich. Die Herkunft des Wasserdampfs in diesen Höhen ist noch unklar, man vermutet jedoch einen Zusammenhang mit der in den letzten Jahrzehnten stark gestiegenen Methanausbringung durch die industrielle Landwirtschaft (Dünger, Massentierzucht, etc.). Methan wird in diesen grossen Höhen zu Kohlendioxid und Wasserdampf oxidiert, womit allerdings nur die Hälfte des Zuwachses zu erklären sei. In der Stratosphäre vorhandene Spuren von Wasserdampf gelten andererseits als besonders klimaschädlich.


7.) Kehricht-/Müllverbrennungsanlage (Industrieabfälle, Haushaltsabfälle) - Fernwärme, Nahwärme und Prozesswärme

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Gegen den hohen CO2-Austoss dieses Kraftwerktyps lässt sich im Gegensatz zu den vorhergehenden so schnell nichts ändern, ausser mit verbessertem Recycling und in anderen kleinen Schritten wie z.B. der Abfallvermeidung oder durch Abfallreduzierung - insbesondere mittels Verpackungsreduzierung und ökologischer Verpackungsmaterialien oder durch weniger Gebrauch von Plastik. Dabei scheint es bei der biologischen Abbaubarkeit von ökologischen Verpackungsmaterialien zur Zeit noch Probleme zu geben, da bei der Verarbeitung durch Mikroorganismen angeblich Methan freigesetzt wird. Also müsste dafür noch eine Lösung gefunden werden. Bei Lebensmitteln mehr Glas einsetzen wäre sich auch nicht schlecht. Sicherlich können auch diese Müllverbrennungsanlagen noch hinsichtlich Umweltverträglichkeit verbessert werden. Zudem gibt es Lachgas-Emissionen (310x stärkeres Treibhausgas als CO2).

Bei der Fernwärme und Nahwärme und Prozesswärme ist eigentlich das Problem der zur Zeit verwendete Brennstoff (verschiedene Formen der Kohle, Erdgas, Biogas, Öl, Holz und Holzprodukte sowie Müll in verschiedenen Zusammensetzungen). Wenn jedoch stattdessen Fernwärme von Solaranlagen oder Geothermie genutzt würde, wäre auch die Fernwärme eine gute Sache. Sogar Elektroheizungen wären mit alternativen Energieformen vollkommen in Ordnung. In der Schweiz gibt es einen Sonderfall, wo Fernwärme von Atomkraftwerken abgeleitet wird, da die Atomkraftwerke aber nicht zu 100% sicher sind (auch für die Gesundheit nicht) und das Abfallproblem nicht wirklich gelöst ist, denke ich, dass dies keine gute Lösung ist.


8.) Heizkraftwerke - für Elektrizität, Fernwärme, Nahwärme und Prozesswärme

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Das Problem der Treibhausgas-Emissionen wird verlagert aber nicht behoben, da in einem Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung genau die gleichen fossilen Brennstoffe verfeuert werden wie in den Haushalten. Als Brennstoffe werden heutzutage noch ausnahmslos umweltschädliche Stoffe verwendet, obwohl auch saubere Technik (Solaranlagen oder Geothermie) eingesetzt werden könnte und auch schon wird (Solar z.B. in Dänemark, Schweden und Österreich). Dadurch haben diese Kraftwerke einen relativ hohen CO2-Austoss. Ausserdem gibt es Lachgas-Emissionen (310x stärkeres Treibhausgas als CO2). Auch Brennholz verwenden ist keine Lösung, da Brennholz schon beim trocken Wasserdampf emittiert und wenn kein neuer gleichwertiger Baum bereits vorhanden ist, ist es schon gar nicht klimaneutral (Siehe Brennholz-Emissionen) - Brennholz-Preise steigen auch laufend und Frauen in armen Ländern die damit kochen können sogar erkranken.

Biomassekraftwerke werden heutzutage hauptsächlich durch Bauern oder ehemalige Bauern, die nun Kraftwerksbesitzer sind betrieben, bei der Verbrennung von Altholz werden Schadstoffe mitverbrannt (z.B. Imprägnierungen) Holz und Nutzpflanzen können auch nicht so schnell nachwachsen wie sie verbrennt werden können und somit werden CO2-Speicher/Senken verringert. Gebäude sanieren (besser dämmen, Fenster und Türen ersetzen) ist sich eine gute Lösung, um den Verbrauch zu senken. Heizen mit Solarthermie, Solarstrom auf Dächern und Wärmepumpen ohne Fernwärme dafür noch mit z.B. Wasserkraft oder Windkraft als Alternativstrom aus der Ferne für die Wärmepumpen wäre auch sehr sinnvoll.


9.) Landwirtschaft - Falsche Düngung (auch im Garten und auf Balkone) - Gift - Landwirtschaftliche Maschinen

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Bio-Lebensmittel

Bio-Baumwolle [1] [2] [3] [4]

Biologisch-vegane Landwirtschaft

Carbon-Farming

Auch die Landwirtschaft (also nicht Nutztierzuchtwirtschaft) ist ein relativ grosser Treibhausgas-Verursacher (Cool Farming), insbesondere durch den weltweiten Reisanbau, aber auch durch den Anbau von Weizen, Raps, Mais, Zuckerrüben, Tee, Kaffee, Baumwolle, etc. Nicht der Anbau (ausser beim Reis auch beim Bio-Reis falls Nassreisanbau [1] [2] [3]) ist das eigentliche Problem, sondern der Stickstoffdünger, welcher bei der Herstellung und auf den Feldern zu CO2-Emissionen führt. Ein Teil des Stickstoffdüngers wird in Lachgas umgewandelt, das rund 300 Mal klimaschädlicher ist als CO2. Weiteres wie z.B. Herstellung von Mineraldünger und Pestiziden, Maschineneinsatz u.a. zum Ausbringen des chemischen oder organischen Düngers und der Gifte, Ernterückständeverbrennung, etc. tragen ebenfalls zu Emissionen der Landwirtschaft bei.

Es kann auch in der Ökologischen Landwirtschaft zu Methan-Emissionen durch falsche Düngung von Nutzpflanzen mit zusätzlichem Hofdünger kommen - u.a. deshalb braucht es die Biologisch-vegane Landwirtschaft. Im Energiebereich gibt es ebenfalls Alternativen mit Photovoltaik und elektrischen Nutzfahrzeugen [1] [2].

Matthias Drösler schätzt, dass trockengelegte Moore etwa 30 Prozent der gesamten Klimabelastung der Landwirtschaft verursachen. Dabei machen sie nur acht Prozent der Landwirtschaftsflächen aus. Moorböden wachsen über Jahrtausende. Im feuchten Boden werden Pflanzenüberreste nicht vollständig abgebaut, aus ihnen bildet sich Torf (siehe Punkt 15).

Eine gute Alternative zu Kunstdünger und Gülle wäre Gründüngung, biologische Planzendünger, wie der Meeretichbaum Moringa Oleifera (bis zu 35% Ertragssteigerung) oder Niembaum (auch als Schädlingsbekämpfer ohne Resistenzgefahren). Pestizide können eben durch Niembaumlösungen oder durch natürliche Fressfeinde ersetzt werden. Methan "verwandelt" sich in der Stratosphäre unter anderem in Wasserdampf siehe dazu Punkt 6 Massentierzucht. Die Landwirtschaft ist für etwa ein Drittel der weltweit ausgestossenen Treibhausgase verantwortlich? (hier ist wohl Tierlandwirtschaft gemeint).

Die "schlechten" Düngemittel der Landwirtschaft führen u.a. (nebst dem, dass im Boden lebende wirbellose Tiere verenden) durch verstärktes Algenwachstum auch zur Hypoxie (Konzentration gelösten Sauerstoffs in Gewässern ist so reduziert, dass die aquatischen Lebewesen beeinträchtigt sind), dazu, dass Fische sterben. Im Falle vom Fischsterben führt dies weiter zu weniger Fischausscheidungen, dies zu weniger Nitrat und Eisen im Wasser, welches Plankton und Algen (beides CO2-Absorbierer) als Nahrung dient - siehe Gründe, um kein Fisch mehr zu essen. Intensive Düngung führt weiter von Magerwiesen zu Fettwiesen und deren Folgen [1] [2]. 7 Grundsätze für eine bessere Landwirtschaft (Fleischkonsum reduzieren reicht nicht). In den vergangenen 40 Jahren ist etwa ein Drittel der landwirtschaftlich nutzbaren Böden auf der Welt zerstört worden (2015).


10.) Brandrodungen

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Regenwald statt Palmöl

Brandrodungen, welche z.B. im Regenwald einen massiven CO2-Ausstoss verursachen und gleichzeitig wird der CO2-Speicher auch gleich kleiner) - Flammendes Inferno, Indonesien-Information 1997 - Wüste statt Urwald - Grüne Lunge in Gefahr - Wirtschaft vor Umwelt (2011). Brandrodungen in spanischen Naturparks (2012). Waldbrände Indonesiens: Präsident entschuldigt sich (2013). Indonesien: Brände in Ölpalmenanbaugebieten - Brandrodung und die Trockenlegung von Torfwäldern (2013). Waldbrände in Indonesien: Dicke Luft auf Sumatra (2014). Waldbrände in Indonesien: Singapur macht Schulen dicht (2015). Indonesien stösst durch Waldbrände, bzw. illegale Brandrodungen, seit September an den meisten Tagen mehr CO2 aus als die USA (2015). Indonesien: Waldbrände kosten Milliarden (2015).

Häufig wird bei den Brandrodungen auch die Bodenflora zerstört. Die Regenwälder auf der Insel Borneo (Indonesien) stehen zu einem grossen Teil auf morastigen und sumpfigen Torfböden. Nach der Rodung trocknen diese Böden aus, wodurch grosse Mengen Kohlendioxid und auch das viel stärkere Treibhausgas Methan freigesetzt werden. (Siehe auch Punkt 16).


11.) Kohleflöze - Abfackelung - Tor zur Hölle

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Überall auf der Welt brennen unterirdische Kohlevorkommen sogenannte Kohleflöze, welche durch Unachtsamkeit der Menschen beim Abbau von Kohle oder auch durch Blitzeinschläge verursacht werden/wurden und heizen das Treibhausklima an. Ein Kohlebrand ist ein Erdbrand, der sich in einem Kohleflöz oder in umgelagerter Kohle entwickelt hat, die u.a. durch den Untertagebau verursacht werden, wenn Luft durch Bewetterung an die Flöze gelangt. Centralia in Pennsylvania wurde deswegen praktisch zur Geisterstadt. Es brennen Minenfeuer nebst Pennsylvania, in West Virginia und 30 weiteren Staaten der USA. Sie qualmen in Brasilien und Venezuela, in Australien, Wales und Polen, im Iran, in Kasachstan und Indonesien, im südlichen Afrika, in Indien und China. Dort kokeln die grössten Flächen – bis zu 200 Millionen Tonnen Kohle verbrennen jährlich (2007).

Die Abfackelung ist das Verbrennen von Abgasen, brennbaren, überwiegend gasförmigen Abfallstoffen, am Austrittsende eines kaminähnlichen Rohres, das am oberen Ende den sogenannten Fackelkopf, einen Brenner mit einer Zündvorrichtung trägt. Sie findet sich in erster Linie bei der Förderung von Erdöl, bei Raffinerien und chemischen Betrieben.

Etwas ähnliches (aber offenbar einmalig) gibt es im "Gas-Bereich" und zwar in Turkmenistan, wo seit 1971 ein grosser Krater in Flammen steht - für die einen ist es das Tor zur Hölle.


12.) Waldböden (Ammoniak, Stickoxide, Lachgas)

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Die hauptsächlich vom Menschen verursachten reaktiven Stickstoffverbindungen (z.B. Ammoniak und Stickoxide) werden über die Luft in den Wäldern teilweise zu Lachgas (N2O) umgewandelt (2011). Lachgas ist rund 300 Mal treibhauswirksamer als die gleiche Menge Kohlendioxid (CO2). Etwa 2 bis 6 Prozent des reaktiven Stickstoffs aus der Luft wird durch Waldböden in Lachgas umgewandelt und steigt wieder in die Atmosphäre auf. Die Ursache für den stetig steigenden atmosphärischen Eintrag von reaktivem Stickstoff sind zum einen die landwirtschaftliche Düngung (Punkt 9) und damit verbundene Ammoniak-Emissionen, zum anderen die Stickoxid-Emissionen durch Verbrennung fossiler Energieträger und Biomasse. Also sind nicht die Waldböden die eigentlichen Ursachen, aber schlussendlich die Verursacher der zusätzlichen Lachgas-Emissionen. Nicht umgewandeltes? Stickoxid (NO) ist zudem an der Bildung von troposphärischem Ozon und somit indirekt am Treibhauseffekt beteiligt (2013). Bedeutung von Landoberflächen für den klimarelevanten Kohlenstoffkreislauf (2011).


13.) Regenwald und sonstige Wälder abholzen mit Wiederaufforstung

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Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft)

REDD+ (Emissionsreduzierungen)

Forest Stewardship Council (FSC)

Rettet den Regenwald - Petitionen

Robin Wood - Tropenwald

Regenwald-Schutzfläche spenden

Regenwald schützen mit einem Klick

Geheimnis um die Kraft der Bäume

Der Regenwald wird skrupellos abgeholzt - insbesondere zur Futterherstellung (Soja, welches meist für die Fleischzucht verwendet wird), aber auch z.B. für Palmölplantagen. (CO2 Speicherkapazität wird gleichzeitig kleiner - CO2-Senken und -Quellen in der Waldwirtschaft). Mit Gehölz wird ferner auch eine ganze Gruppe verholzender Pflanzen bezeichnet (Wald, Hain, Hecke, Gebüsch). Siehe betreffend Kohlenstoffsenke auch: Regenwaldschutz ist Klimaschutz (abhängig von Temperatur und Niederschlag?). Siehe auch: Entwaldung heute und seine Folgen.

Mit der Verwendung von Holz als Baustoff, Dämmstoff, Brennstoff? und Kohlenstoffspeicher beschreitet man keineswegs einen Holzweg (mit abschliessender thermischer Verwertung nach vorheriger stofflicher Verwendung). Es leuchtet teilweise ein, aber Waldbäume wachsen nicht so schnell nach und bis sie wieder die volle "CO2-Aufnahmefähigkeit" haben, scheint aus meiner Sicht eine Senke (Kohlenstoff-Speicher) zu fehlen? Gem. dieser PDF-Datei braucht eine Buche (Rotbuche) eine Höhe von ca. 25 Metern (wozu sie 80 Jahre Wachstumszeit benötigt), um 6'000 Kg Kohlenstoff zu speichern - bevor sie über 1'000 Kg Kohlenstoffspeicher kommt vergehen schon über 10 Jahre. Wie viele Bäume braucht es, um eine Tonne CO2 zu binden? - Beispiele für 1 Tonne CO2.

Bei mir geht die Rechnung also bezüglich Kohlenstoff-Speicherung nicht auf wegen der Nachwachszeit und bei der Nutzung als Brennmaterial z.B. in Kaminöfen und beim heizen mit Holz auch nicht - bei Mammutbäumen schon gar nicht. Zudem ist die Luftverschmutzung enorm - Die Lüge vom ökologischen Holzofen. Das Holz klimatisch gesehen als Dämmmaterial, für Möbel, Gebrauchsgegenstände und sogar Holzhäuser besser ist als als z.B. Aluminium, Stahl oder Beton hingegen leuchtet ein. Insbesondere kurz bevor Holz und Biomasse im Wald zerfallen, da dann der Grossteil des Kohlenstoffs wieder in Form von CO2 freigesetzt wird. Bei Möbel aus Holz im Vergleich zu Plastikmöbel hat das Holzmöbel den Vorteil, dass es weiter verwendet werden kann, wenn man es entsorgen will.

Sehr sinnvoll ist es auch, bzw. ein Muss, alles was mit Papier zu tun hat (WC-Papier, Haushaltspapier, Taschentücher, Druckerpapier, Servietten, Tragtaschen, Verpackung, etc.), nur in Recycling-Qualität zu benutzen sowie Karton und Papier zu recyclen (wenn man etwas für die Wälder und somit das Klima tun will). Für Weihnachtsbäume (Weihnachtsbaum und Umwelt) gibt es nebst Plastikbäumen oder dem Verzicht noch andere Alternativen [1] [2] und wozu braucht es einen Maibaum? Über die Hälfte der Schweizer Haushalte schmückt einen ChristbaumIn die Grünabfuhr, nicht ins Feuer (2015) - Deutsche kaufen mehr Weihnachtsbäume (2015). Warum am 1. August schweizweit [1] [2] und z.B. in Zürich bei der Böögg-Verbrennung soviel Holz verbrannt werden muss ist wohl auch fraglich und ausser mit es sind halt "alte Traditionen" kaum zu begründen.

Die grössten Bedrohungen: Warum wird der Regenwald zerstört? - Zusammenhang von Fleischkonsum und Regenwaldzerstörung. - Waldrechte für lokale Gemeinschaften als Geheimwaffe gegen die Abholzung. - Öko-Rambos - Macht der Forest 500: Diese Unternehmen schaden dem Regenwald am meisten - Gemeinsam hätten sie die Chance, in den globalen Lieferketten aufzuräumen und dem Kahlschlag tropischer Urwälder ein Ende zu setzen. Siehe auch: Illegaler Handel mit Merbau.

Neue Welle der Entwaldung (2011) - Klimaschutz durch Reduzierung der Entwaldung (2011) - Europäische Kommunen kämpfen für den Regenwald und gegen den Klimawandel im Amazonas (2011) - Auch Borkenkäfer helfen kräftig mit (2012) - Die Mafia holzt den Regenwald ab (2012) - Schmutziges Amazonas-Gold landet auch in der Schweiz (2012) - Greenpeace-Erfolg: Asiens grösster Papierhersteller stoppt Rodung des indonesischen Regenwalds (2013) - Die Wälder schrumpfen. Insbesondere in den Tropen, wo zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten in Regenwäldern leben, geht der Trend in die falsche Richtung: Von Jahr zu Jahr geht mehr Wald verloren (2013) - Der Regenwald trocknet aus (2014).

Hoffnung für die letzten Regenwälder auf Borneo (2015) - Brasilien: Zweimal das Saarland abgeholzt (2015) - Auf 120'000 Quadratkilometern: Brasilien will Regenwald aufforsten (2015) - Amazonas: 183 von 16'000 Arten als Hauptspeicher von Kohlenstoff identifiziert. (2015) - "Indien" wird abgeholzt (2015) - Palmöl: Der Regenwald, aufs Brot geschmiert (2015) - Tropenhölzer: EU-Importe befeuern illegale Rodung (2015) - Regenwald in Afrika: Ein Plan zum Schutz des Kongobeckens (2015) - Alarm am Amazonas: Die Rodungen in Brasilien gehen weiter (2015) - Forscher in den USA haben ermittelt, wie viele Bäume es ungefähr weltweit gibt - Ergebnis: 3 Billionen - Jährlich werden ca. 15 Milliarden durch Menschenhand vernichtet (2015) - Wie Holzfäller und Siedler geschützten Regenwald abholz(t)en (2015). REDD-Projekte: Globale Entwaldung stoppen (2015) - Aufforstung von 100 Mio Hektar: Uno will Afrika grüner machen (2015) - Peru und Kolumbien: Gold ist das neue Kokain (2015).

Wälder im Klimawandel: Wärmende Nadelbäume (2016).


14.) Elektrizität/Stromverbrauch - Ineffiziente Elektrogeräte/Produkte - Alte Glühbirnen - Immer das Neuste haben wollen

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Murks? Nein Danke.

Modulares Smartphone?

Alte Glühbirnen-Stromfresser sollte man auf jeden Fall ersetzen - heutzutage am besten gleich mit LED's. Ich in meinem Fall habe noch beim Stromanbieter von Naturstrom auf Naturstrom solar gewechselt, einen Wasserkocher gekauft und was es noch für weitere kleine Massnahmen gibt, um Strom (langfristig Geld) einzusparen ist hier ersichtlich.

Die Produktion von neuen Geräten im Vergleich mit Ersatz von ineffizienten durch effizientere Geräte und wie sich dies auf das Klima auswirkt? Kurzfristig nicht so gut für die Umwelt, aber gut für das Klima und die Wirtschaft und längerfristig auch für die Umwelt, insofern langlebigere Produkte entwickelt werden und nicht bewusst auf absichtliche Zerstörung (Geplante Obsoleszenz) kurz nach Ablauf der Garantie gesetzt wird um noch mehr Gewinnen zu erzielen? In diesem Zusammenhang ist es eigentlich auch sinnvoll immer das neuste z.B. Smartphone zu kaufen, aber aus Sicht der Umwelt und auch des Klimas eben auch wieder nicht, da die Produktion Emissionen verursacht also heben sich Vorteile und Nachteile bei diesem Beispiel praktisch auf? Elektroschrott Die Grenzen des Recyclings (2015). Upcycling: O2 stellt Smartphone aus Gras her (2015). Elektroschrott aus der Schweiz landet in Ghana (2015). Forscher: Emissionsziele werden falsch berechnet - Produktionsprinzip vs Konsumprinzip (2015). Der Irrsinn als Rückgrat der (Auto-)Mobilität (2015). Lampen verbrauchen zu viel Strom (2015). Gestern hot, heute Schrott (2016). Elektrogeräte landen immer schneller im Schrott (2016). Grauergorillas in Gefahr wegen Coltan für Handys und andere Elektronikgeräte (2016).

Die Verwendung von FCKW als Kältemittel in Kühlgeräten ist seit 1995 verboten, bis 2011 oder immer noch? gibt es jedoch Kühlgeräte, welche angeblich nicht korrekt recycelt werden, und dabei gelangt immer noch FCKW in die Atmosphäre. Siehe Geschichte und Verwendung zu FCKW. Der Ersatz für die FCKW-Stoffe - die FKW-Stoffe - zerstören zwar die Ozonschicht nicht mehr, jedoch sind sie sehr stark klimawirksam. Eigentlich gehört wohl das FKW ein paar Ränge weiter nach oben, die Frage ist nur wie viel von diesen Gasen in die Atmosphäre gelangen. Vier neue FKCW's entdeckt: man vermutet, dass sie aus Chemikalien für die Herstellung von Insektiziden oder von Kühlmitteln für Kühlschränke oder aus Lösungen für die Reinigung von Computerkomponenten stammen könnten. Gem. Wikipedia wäre eine Alternative zur Kühlung (Kühlschränke, Klimaanlagen, etc.) Kohlendioxid (CO2) - wie das genau funktionieren soll steht nicht. Es gibt auch andere Möglichkeiten, vor allem, was die sehr stromhungrigen Klimaanlagen betrifft (aber nicht nur), weil, wenn man eine Klimaanlage benötigt scheint bestimmt auch praktisch immer die Sonne und somit wäre eine passive solare Kühlung die optimale Lösung?

Ein zusätzliches Problem sind die Stromimporte, wo der Strom von fossilen Kraftwerken (graue Energie) stammen könnte. Stromverbrauch und Emissionen in der EU 2015 gestiegen (2016).


15.) Torf - Landwirtschaftliche Nutzung von Mooren

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Warum Gartenerde ohne Torf [1] [2]

Regenwald statt Palmöl

Torf ist ein organisches Sediment, das in Mooren entsteht (Gefährdung von Mooren). Im getrockneten Zustand ist der Torf brennbar. Er bildet sich aus der Ansammlung nicht oder nur unvollständig zersetzter pflanzlicher Substanz und stellt die erste Stufe der Inkohlung dar. Torf-Verbrennung und sogar Torfkraftwerke gibt es - insbesondere in Finnland. Wald- und Torfbrände in Russland 2010. Torfimportverbot kommt in der Schweiz frühestens in 20 Jahren (2012). Gartenerde geht auch ohne Torf (2013). Himmel voll Torf (2015). Wie Moore die Klimaziele verwässern, bzw. die CO2-Emissionen verwässerten (2015).

Eine weitere sehr grosse Bedrohung des Weltklimas, in diesem Zusammenhang (nebst der landwirtschaftlichen Nutzung von Mooren), ist die Produktion von Palmöl auf Torfböden. Der Palmölboom trug massgeblich dazu bei, dass Indonesien heute das Land mit der am schnellsten voranschreitenden Urwaldzerstörung geworden ist. Hierdurch rangiert das Land inzwischen gem. Greenpeace auf dem dritten Platz? (Liste der grössten Emittenten - Stand: 2013), nach China und USA, der weltweit grössten Treibhausgasemittenten. Gem. WWF war Indonesien 2012 auch schon auf dem sechsten Platz. Wenn die jährlichen Brandrodungen auf Torfböden jedoch endlich bald aufhören, wird Indonesien wohl längerfristig wieder in der Rangliste der grössten Emittenten nach unten rutschen - ausser dies wird so umgesetzt.

Die Umwandlung von Torfböden hat gravierende Umweltauswirkungen - diese vollzieht sich normalerweise in drei Stufen schreibt Greenpeace weiter. Zuerst werden die wertvollsten Bäume zur Holznutzung gefällt. Danach wird ein Netzwerk von Kanälen angelegt, um die Stämme abzutransportieren und den Torf zu entwässern, so dass Plantagen angelegt werden können. Besonders diese Torfentwässerung führt zu gravierenden CO2 Emissionen. Denn wird die abgestorbene organische Substanz in den Torfböden wieder der Luft ausgesetzt, setzt der Verrottungsprozess ein. Über Jahrtausende gespeicherter Kohlenstoff oxidiert mit Sauerstoff, wodurch ein Hektar entwässerter Torfboden ohne Brandrodung pro Jahr rund 100 t klimaschädliches CO2 freisetzt – ca. 10 Mal so viel, wie der Durchschnitts-deutsche im Jahr verursacht. In der letzten Stufe wird der verbliebene Wald gefällt, wodurch der Torf weiter austrocknet und mehr CO2 entweicht. Der ausgetrocknete Torf der entwässerten Moore ist leicht entzündlich. Manchmal wird der Restwald abgebrannt, damit der Boden für die Palmsetzlinge weniger sauer ist. In dieser Petition ist die Rede davon, dass 17'000 Hektar Torfböden kultivieren gleich hohe CO2-Emissionen verursacht wie 400'000 Autos in einem Jahr?


16.) Waldbrände - Brandstifter oder doch nicht?

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E@rthview-Archiv - Waldbrände

Brandstifter von Waldbränden (grosse gab es in den letzten Jahren immer wieder in den USA, Griechenland, Spanien, Russland, Israel, Australien, etc.), evtl. wurden auch einige unabsichtlich oder durch Blitzeinschläge ausgelöst - mehrheitlich aber durch Brandstifter? Waldbrandbeispiele von Ende Juni bis Anfangs August 2012!: Colorado, Valencia, Sardinien, Sibirien [1] [2] [3], Katalonien, Spanien. Wirken Bestandteile von Chemtrails - z.B. Strontium (weltweite Sprühungen - Symptombekämpfung des Klimawandels) evtl. als Brandbeschleuniger, wenn sie zum Boden gesunken sind?

November 2012: Im Süden Australiens hat ein Feuer rund 2'000 Hektar Acker- und Buschland zerstört. Januar 2013: In New South Wales, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat Australiens, sind durch rund 130 Brände etwa 350'000 Hektar! Wald, Buschland und landwirtschaftliche Flächen zerstört. Juni 2013: Waldbrände in Colorado - Es soll sich um die schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Bundesstaates gehandelt haben. Juni 2013: Waldbrände in Indonesien - Viele Brände werden der Umweltorganisation zufolge aber auch absichtlich gelegt, von Plantagenbesitzern, die Land räumen wollen. Juli 2013: Grosse Waldbrände auf Mallorca, Rhodos und Kreta. Juli 2013: Behörden auf Mallorca haben Verfahren gegen mutmasslichen Verursacher der verheerenden Waldbrände eingeleitet. September 2013: Waldbrände zerstören 2'300 Hektaren Wald in Galicien. August 2014: Schweden erlebt schlimmsten Waldbrand seit Jahrzehnten. September 2014: Waldbrände: Tausende Feuerwehrleute kämpfen in Kalifornien gegen Waldbrand. März 2015: Wegen Waldbrand: Notstand für Valparaíso (Chile). August 2015: Waldbrände: Obama ruft wegen Waldbränden Notstand im Staat Washington aus. September 2015: Tausende Menschen fürchten um ihren Besitz im US-Bundesstaat Kalifornien. Dezember 2015: Anzeichen auf Brandstiftung bei Waldbränden in Spanien - In diesem Jahr sind in Spanien bereits mehr als 54'000 Hektaren Land abgebrannt. Dezember 2015: Buschbrände bedrohen Ortschaften im Süden Australiens.

Januar 2016: Australien: Busch brennt im Westen. Februar 2016: Brandstifter setzten Hänge in Brand - Feuerwalze rast auf Tessiner Centovalli zu. Mai 2016: Waldbrände in Kanada: Schuld ist nicht nur das Wetter. Für weitere Meldungen siehe Earthview-Archiv (links) und weiter oben bei Punkt 10.

FIRMS - globale zoombare Karte mit aktuellen Waldbränden (Nasa) - globale Feuerkarte der letzten zehn Tage? (Uni Freiburg) - Jahr für Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Wald vernichtet (Klimaretter) - In 42% der Fälle von Waldbränden in Deutschland ist unklar, was die Ursache ist - Buschbrände, Buschfeuer - Waldbrände in Australien (Australien-info.de)


17.) Drogenanbau (inkl. konventionellem Tabakanbau und Pflanzenanbau für konventionellen Alkohol)

Für den Drogenanbau z.B. Kokain (Cocastrauch) wird/wurde [1] [2] (auch wegen illegalem Goldabbau) viel Regenwald abgeholzt - Kokser haben immer genug Schnee: Kokainfunde lassen den Drogenmarkt kalt. Beim Schlafmohn (Opium Heroin) ist es z.T. dasselbe [1] [2] - Heroinabhängigkeit in den USA: Amerikas Herz im Würgegriff des Drogenkonsums. Es gibt zudem Kunstdünger- und Pestizid-Einsatz (möglicherweise mit Maschinen) - auch beim Kath (Kathstrauch). Der ökologische Fluch und andere schlimme Dinge wegen Drogen.

Beim Tabakanbau werden ebenfalls Wälder gerodet - Auch E-Zigis sind keine Lösung (Explosionsgefahr?, etc.?). Für die Trocknung von Tabakblättern werden Unmengen an Holz verbrannt? Es ging/geht beim Tabakanbau auch ohne Dünger und Pestizide, aber nicht ohne Trocknung mit Holzverbrennung? Es gibt meist lange Transportwege und zum Anzünden der Zigaretten, Zigarillos, Zigarren und Pfeifen wird regelmässig Öl, Gas oder Holz (FSC) benötigt. Zwar nicht klimarelevant aber der Wasserverbrauch ist gross, die Gesundheit (Pestizide) der Anbauer gefährdet, Kinderarbeit und Nikotinkinder? - Petition dagegen, statt pflanzlichen Drogen könnten auf diesen Flächen auch Nahrungsmittel angebaut werden.

Bin selber Tabak-Raucher und leider schon seit über 20 Jahren (zuerst Zigaretten und nun seit längerem Zigarillos, weil diese für mich weniger "stinken"). Ich weiss noch zu Beginn, als ich Fussballer war und damit begann, wie die Kondition/Ausdauer (vor allem bei stärkerem Tabak) sehr schnell nach liess. Ich konnte kurzfristig mal mit Psychologie-Büchern ("Endlich Nichtraucher" - Vorteile des Rauchens? und "Günther, der innere Schweinehund wird Nichtraucher") aufhören, wo aber nicht auf das Klima und die Umwelt eingegangen wurde. Trinke auch täglich Alkohol seit 2007, aber wenn möglich nur noch bio (Bio-Biere gibt es noch nicht in grossen Mengen? Bio-Weine hat es offenbar viele, bei den stärkeren Sachen kenne ich einen Bio-Kirsch) - Mehr alkoholbedingte Todesfälle bei den Ärmeren in Europa? - Ein kontrolliertes Trinken ist unmöglich?

Auch beim Indoor-und Outdoor-Hanf-Anbau wird Kunstdünger und Chemie benutzt? Cannabis-(Marihuana-)Konsumenten mischen auch noch Tabak in ihre Joints? Bis Ende 2006 war ich leider selbst ein langjähriger Cannabis-Konsument (hab so aber zusätzlich kaum oder gar keine Zigaretten mehr geraucht) und ohne das ich eines Tages gleich nach dem Gras rauchen plötzlich sämtliche Nerven im Rücken gespürt hätte und deswegen meine erste Panikattacke im Leben hatte und so vom einten auf den anderen Tag aufgehört habe, wäre ich es evtl. noch heute. Jedoch habe ich für mich eine Liste von ca. 10 negativen Punkten (u.a. können Dealer und Schmuggler im Gefängnis landen) und nur ca. 4 Positiven erstellt (könnte ich mal noch veröffentlichen), evtl. hätte ich so auch alleine damit aufgehört - gem. meinem Pendel habe ich infolge des ca. 10jährigen Cannabis-Konsums eine Psychose bekommen. Rohstoff Hanf versus Rohstoff Holz.

Nur schon das Geld, welches man für den regelmässigen Konsum von Drogen benötigt ist enorm und könnte für Sinnvolles (wie Spenden, nachhaltigen Konsum, etc.) ausgegeben werden.


18.) Produktion und Emissionen von Kernkraftwerken und Erneuerbaren

Die Produktion von Atom-Kraftwerken, aber auch von Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energieträger kann auch ein wenig CO2 Ausstoss verursachen. Nach einer Studie des Paul-Scherrer-Instituts aus dem Jahr 2005 produzierten Kernkraftwerke während ihres gesamten Lebenszyklus (Herstellung, Betrieb, Rückbau) ähnlich wenig CO2 wie Windenergie und weniger als Photovoltaik (Silizium und andere Lösungen [1] [2]). Liste einiger "europäischer" Kraftwerke nach Emission (2007) - Emissionen von Kraftwerken im Vergleich (2010). Bei der Atomenergie ist der Ausstoss von Treibhausgasen also kein wirkliches Problem, sondern die gesundheitlichen Risiken für die Menschen in der Umgebung und bei einem Unfall für alle Menschen, sowie die Entsorgung – Endlagerung der Atommüllfässer. Beim Abbau von Uran können die Minenarbeiter erkranken und die Umgebung wird nachhaltig verseucht, zudem werden Unmengen von Wasser zur Ausspülung von Laugungsfluid verbraucht, was zugleich zu Trinkwasserknappheit führen kann. Daneben führt die Produktion, der ständige Abbau des Uran/Plutonium, der Transport zu den Kraftwerken, das erstellen der Endlager und der Transport der Müllfässer dort hin zu einigen CO2-Emissionen. (Liste von Kernkraftwerken). Klimaschutz muss ohne Atomkraft gehen (2016).


Mehr Details und meine Gedanken zu den Energieträgern und alternativen Lösungen lassen sich unter Energiepolitik.


Klimafakten.de - Klima. Sprechen wir darüber CO2-Bilanz - Artikel auf Wikipedia
MyClimate.org - Protect our Planet Daten über Treibhausgase auf agenda21-treffpunkt.de
Klimaktiv.de - Wir befähigen zum Klimaschutz Klima Portal - climate-change.ch
WWF Schweiz - Klima & Energie Chinas Luftverschmutzung erreicht die USA (2015)
Greenpeace Schweiz - Klima Sperrmüll für den Frieden (2015)

Kohlekraftwerk

beim Klick auf weiter geht's zum dritten Teil, dort geht es um die Folgen und Konsequenzen des Klimawandels, sowie um diverse Lösungen, wie das Schlimmste noch verhindert werden könnte

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 01. Dezember 2016 16:15

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